Zu Tode gequält

Zu Tode gequält
Preis: 2,49 €
Autor:
Genres: Belletristik, Krimi & Thriller
Webseite: http://stefanlamboury.de.to
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783742780836
Im Westfalenpark wird eine Mädchenleiche gefunden. Der Kommissar Herr Baumann, der noch immer an dem Verlust seiner Kollegin Frau Mey leidet, wird mit der Lösung des Falles beauftragt. Ein geistesgestörter Kindermörder hält die Stadt in Atem, der Kinder langsam zu Tode quält. Als ein weiteres Kind vermisst wird, beginnt für Herrn Baumann ein Wettlauf gegen die Zeit.
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Hunde bellten und das Rotorengeräusch eines Helikopters durchschnitt die Stille. Herr Baumann lief über ein Feld, den Blick zu Boden gerichtet. Ihm gegenüber lag ein Wald. Das Klingeln der U-Bahn Station wenn Fahrgäste ein oder ausstiegen erklang in seinen Ohren, doch nahm der Kommissar dieses Geräusch nur noch unterschwellig wahr. Ebenso wie das Vibrieren des Bodens, wenn die U-Bahn mit über 150 Stundenkilometern durch den Tunnel raste. Nicht der kleinste Grashalm entging ihm. Seit vier Uhr durchkämmte er mit seinen Kollegen die Wald und Forstwege. Es war noch zwei Stunden hell. Ihre Eltern hatten die Polizei gerufen, weil die kleine Carolin nicht von der Schule nach Hause gekommen war. Wie konnten Eltern ihre Kinder nur an meckern, weil sie eine schlechte Note in einer Mathearbeit oder einem Diktat geschrieben hatten? Es gab so viel wichtigeres im Leben und eine schlechte Note war kein Weltuntergang. Ihre Eltern hatten Freunde und Bekannte angerufen um zu erfahren, ob Carolin vielleicht mit einer Freundin nach Hause gegangen war? Fehlanzeige, keiner wusste wo das Mädchen steckte. Wie verzweifelt mussten Kinder sein, wenn sie zu so einem Schritt griffen? Die meisten Kinder tauchten nach ein paar Stunden wieder völlig unversehrt zu Hause auf. In 95 % aller Vermisstenmeldungen war dies der Fall. Aber es geschah auch, dass Kinder nicht mehr Zuhause auftauchten, weil jemand sie ermordet hatte, oder sie gegen ihre Willen festgehalten wurden. Manche Kinder zog es auch auf die Straße, wo sie ein Leben am Rande der Gesellschaft führten. Drogen, Alkohol, Diebstahl und Prostitution waren nur ein paar der täglichen Begleiter der Straßenkids. Herr Baumann griff zum Funkgerät. Eventuell konnten seine Kollegen beim Jugendamt, die Streetworker die Kleine aufspüren. Die Polizei war bei den Straßenkids nicht besonders beliebt, weil sie ihnen ihre Drogen wegnahmen. Er griff zum Funkgerät. „Herr Baumann an Zentrale könnt ihr mich bitte mit folgender Nummer verbinden? 0231 8108-81. Wie verzweifelt musste ein Kind sein, wenn es das Leben auf der Straße dem innerhalb seiner Familie vorzog?

„Jugendamt Dortmund Tom Hülser Guten Tag.“

„Guten Tag Tom Walter hier, pass mal auf, wir suchen ein acht Jahre altes Kind, blonde Haare, braune Augen, ist 1,34 m groß trägt ein weißes Kleid mit roten Rosenblüten drauf. Weiße Socken und rosa Sandalen. Sie besitzt einen rosafarbenen Schulranzen von Scout. Kannst du dich mal bei den Straßenkindern umhören, ob so ein Mädchen eventuell dort ist? Ich sende dir auch gleich ein aktuelles Foto der Kleinen. Das Mädchen ist heute Mittag von der Schule nicht nach Hause gekommen.“

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Seitenaufrufe: 52 mal Aufgerufen Am 3. Oktober 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Der Rattenripper, Dortmund, Kindesentführung, Kindesmissbrauch, Kriminalpolizei, Novelle, Psychothriller
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