Worte für die Seele

Worte für die Seele
Preis: 7,49 €
Autor:
Genre: Belletristik
Webseite: www.hansjuergen-woelfinger.de
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783732302093
Worte für die Seele - neuer Gedichtband stellt der Vielfalt des Lebens eine lyrische Begegnung gegenüber. Hansjürgen Wölfinger sucht in seinem Gedichtband "Worte für die Seele" eine lyrische Sprache für Ängste aber auch für die schönen Seiten des Lebens. "Worte für die Seele" betitelt der Autor Hansjürgen Wölfinger seinen lyrischen Gedichte- und Kurzgeschichtenband. Neben Ängsten und Sorgen steht die Neugierde, die Aufregung und die Hoffnung. Lebensbejahende Geschichten, Gedichte und Gedanken regen zum Schmunzeln und zum Nachdenken an. In facettenreichen Gedichten wechseln Lebensfreude und Melancholie. Jede Empfindung hat ihre eigene Zeit, so wie das Finden und Verlieren, das Lachen und Weinen, das Lieben und Loslassen. Autor Hansjürgen Wölfinger widmet sich in seinem Lyrikband der poetischen Verarbeitung von Alltagssorgen, Ängsten und anderen negativen Emotionen, denen er aber gleichsam durch die Betrachtung der schönen Seiten des Lebens ein positives, lyrisches Gegengewicht gegenüberstellt. Wölfingers Werk ist insgesamt durchdrungen von einer hoffnungsvollen, frohen Botschaft. "Worte für die Seele" - eine lyrische Begegnung mit der Vielfalt des Lebens.
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Hansjürgen Wölfinger

Worte für die
Seele

Gefangen

In Gedenken an Hildegard

Ich sitze auf einer Bank

und schau hinaus aufs Meer.

Gedanken kann ich nicht fassen,

in meinem Kopf ist alles leer.

Ich bin gefangen in meinen Gedanken,

bin gefangen in meiner Welt.

Meine Blicke schweifen über den Horizont.

Ich versuche zu denken,

alles vergessen,

ich hatte es mal gekonnt.

Ich bin gefangen in meinen Gedanken,

bin gefangen in meiner Welt.

Ich kann mich nicht erkennen und weiß nicht

wer ich bin.

Hatte so viel vor im Leben

doch jetzt, jetzt macht es nicht mehr Sinn.

Ich bin gefangen in meinen Gedanken,

bin gefangen in meiner Welt.

Ich warte auf das Erwachen,

warte, dass mich jemand weckt.

Das Warten ist für immer vergebens,

denn meine Welt ist mit Nebel zugedeckt.

Ich bleibe gefangen in meinen Gedanken,

bin für immer gefangen in meiner eigenen Welt.

Das Leben ist,

warten auf den Tod.

Gestern

Gestern warst du noch ein Kind.

Heute bist du erwachsen und blickst auf

dein Kind.

Die Zeit dazwischen war

eine Zeit des Erwachens, des Blühens.

Eine Zeit des Lernens, des Vergessens.

Eine Zeit des Vergebens, des Zornes.

Eine Zeit der Liebe, der Enttäuschung.

Eine Zeit der Freude, des Trauerns.

Eine Zeit des Wartens.

Es gibt Momente, da sehne ich mich

in meine Kindheit zurück.

Der Sturm

Wolken ziehen übers Land und bringen den

Sturm,

ich seh’ gespannt

durch das Fenster in meinem Zimmer,

wie ächzend sich die Bäume biegen,

und immer

wenn meine Blicke hastig nach oben schweifen,

ach könnt’ meine Hand,

ich möcht’ sie greifen

die Ängstlichen, ich seh’s soeben,

zu beruhigen vor dem Beben.

Schützend mit der anderen Hand,

ganz oben

Sturm gib Halt, hör auf zu toben.

Zu gewaltig war mein Wille,

meine Hand.

der Sturm zieht weiter, dringt tiefer

in das Land.

Die Bäumchen, dankend wie sie sich

verbeugend knicken,

ertappend mich sehn im Spiegellicht

der Scheibe ein Lächeln und

ein Nicken.

Alter

Alter, Alter heißt Erfahrung,

Weisheit, auch Falten.

Alter heißt aber auch Jung sein,

spielen zu können.

Alter bedeutet, Vater oder Mutter sein

und Kind zugleich.

Alter schreit auch nach Wissen,

Macht und Regieren.

Alter, ist Ruhe, Liebe,

Ausgeglichenheit.

Alter, Alter heißt aber auch

Abschiednehmen.

Alter, Alter ist das,

was jedes Lebewesen erfährt.

Alter,

dass ist die Jugend in Zeitlupe.

Anklage

Ach ihr Sterne hoch da oben,

so unendlich weit in diesem Raum.

Wie bedaure ich, dass wir so ungezogen,

euch sagen und dabei ins Antlitz schaun.

Bei uns gäbe es keine Kriege, keine Not.

Wir wären Brüder, vom Großen bis zum

Kleinsten.

Kranke, Arme, Hungersnöte ach bewahr’.

soviel Brot,

oder all die Höflichkeit, Etikette,

alles nur vom Feinsten.

Ach ihr Sterne verzeiht, ich muss es wagen,

all’ die Lieder, Verse, all’ das Preisen.

Es ist nicht wahr, was wir euch sagen,

Kriege gibt’s und auch Elend,

ich kann’s beweisen.

Ach ihr Sterne hoch da oben,

so weit von hier,

wie bedaure ich, dass alles nur noch Schein.

Ach guter Glaube halt mich fest,

ihr seid nicht so wie wir,

oder soll es gar bei euch genauso sein?

Das Blättlein

Es fällt ein Blättlein in sanften Wogen,

herab von einem hohen Baum.

Würde ein sanfter Hauch in hohem Bogen,

das Blättlein hochschleudern in meinem Traum;

mein Herz würde vor Kummer zerfließen,

könnte auf dieser Welt, ich glaube es kaum,

nicht alle Blättlein es genießen,

fallen in sanften Wogen, von einem hohen

Baum.

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Seitenaufrufe: 68 mal Aufgerufen Am 26. November 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Gedichte, Kurzgeschichten, Lyrik, Worte für die Seele
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