Wohnmobilisten sind auch nur Menschen

Wohnmobilisten sind auch nur Menschen
Preis: 1,49 €
Autor:
Genre: Sachbuch
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783844289862
Viele träumen davon mit dem eigenen Wohnmobil zu reisen. Andere leben diesen Traum. Damit dieser Traum nicht zum Albtraum wird, versuche ich dem Neueinsteiger ein wenig zu helfen mit den positiven und negativen Nebenwirkungen des Wohnmobilreisens zurecht zu kommen. Von der Wahl, zum Kauf über die Vorbereitung bis hin zum Urlaubsaufenthalt, können kleine Fehlerchen zum Desaster werden. Tipps und Hinweise richten sich nach den individuellen Bedürfnissen des oder der Einzelnen. Letztendlich liegt die Entscheidung bei Dir. Natürlich wird sich auch der erfahrene Wohnmobilist, sofern er oder sie nicht völlig lernresistent sind, ein paar brauchbare Informationen heraus ziehen. Aus rechtlichen Gründen kann ich aber für das Niedergeschriebene keine Gewährleistung geben.
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Leseprobe

Langeweile? Nicht für einen Wohnmobilisten

Es gibt immer Tage, die man nutzlos vor seinem Womo sitzt und die Zeit mit Nichtstun vertrödeln muss. Gerade Männer sollten sich schnell eine Aufgabe suchen, bevor es die Frau tut. Basteln am Womo oder Shoppen mit Frau und Tochter bedarf keiner Überlegung. Ein kleiner Spickzettel, den man stets im Wohnmobil haben sollte, enthalten Defekte und Erledigungen, die einem während der Anreise oder der täglichen Nutzung aufgefallen sind. Zum einem werden diese Reparaturen nicht vergessen, zum anderen bescheren sie dem Mann ein notwendiges Alibi für die Wichtigkeit der zu reparierenden Angelegenheit. Was noch wichtiger ist, man hat Zeit und Ruhe die kleinen Mängel zu beheben.

Was hätten wir denn da, wenn alles in Ordnung wäre?

1. Sämtliche Schrauben der Schrank -und Scharnierbefestigungen nachziehen. Es ist erstaunlich, wie viele Schrauben sich nachziehen lassen. Ausgerissen Schraubenlöcher lassen sie mit Zahnstochern wieder füllen und benutzen.

2. Schellen und Schlauchanschlüsse kontrollieren. Ein Tropfen Sekundenkleber verhindert das Lösen der Schrauben.

3. Scharniere, Schlösser und Schubladenschienen fetten. Satellitenschüssel nicht vergessen.

4. Sämtliche Gummiteile, besonders Türdichtungen mit Gummipflegemittel behandeln.

5. Werkzeugkiste und Ersatzteile sortieren. Mit der Zeit sammelt sich mehr unnützes Kleinzeug an als einem lieb ist. Was fünf Jahre nicht benutzt wurde, wird auch in die nächsten fünf Jahre  nicht gebraucht. (Das sage ausgerechnet ich)

6. Wer Lust und Muße hat, robbt sich rücklings unter das Womo und kontrolliert, schmiert oder wachst seinen Unterboden.

7. Zu guter Letzt kann auch das Wohnmobil geputzt werden. Nicht waschen, da dieses fast überall verboten ist. Es gibt auch die Möglichkeit, Quadratmeter für Quadratmeter die Flächen mit einem feuchten Tuch zu wischen, zu wachsen und zu polieren. Eine Arbeit, die sich sehr ausdehnen kann, wenn man will oder muss.

Ein Griff und die Sucherei geht los

Man möchte vieles, kann aber nicht alles griffbereit haben. Keine Frau sieht es gern, wenn Zangen und Schraubenzieher in der Besteckschublade gelagert werden. Schrauben und Klemmen haben zwischen Mehl und Zucker auch nichts zu suchen. Desgleichen aber hat auch keiner Lust, wegen einer lockeren Schraube seine ganze Werkzeugkiste aus dem hinterem Stauraum zu holen. Schaut man sich die Fahrerkabine an, stellt ein jeder fest, dass sich das eine oder andere griffbereit hinter, unter oder neben den Sitz platzieren kann. (Auf Befestigung achten!) Eine kleine Werkzeugkiste (20X30) oder Behälter mit Werkzeug wie, Schraubendreher, Seitenschneider, Cutmesser, Wasserpumpenzange, Kombizange, Kabelbinder, Sekundenkleber, Isolierband, Sicherungen, Glühbirnen, Stromprüfer usw. nehmen kaum Platz weg. Warndreieck, Verbandskasten, Auffahrkeile und Warnweste finden häufig auch dort ihren Platz.

In der Innenfelge eines Reserverades ist Platz für ein hydraulischen Wagenheber, Warnweste und Handschuhe, Abschleppseil und Überbrückungskabel, Montierwerkzeug und eventuell sogar eine 2X2 Meter große Decke oder Plane. Sollte das Reserverad unterhalb des Fahrzeuges angebracht sein, so versteht es sich von selbst, dass das Aufgezählte sicher und trocken verpackt sein sollte.

Des weiteren verbergen sich in einem Wohnmobil zahlreiche kleine Nischen und Räumchen, die mit nützlichem, aber eher selten benutztes Accessoires gefüllt werden können. Ersatzscheibenwischer, Ersatzrückleuchte oder Dieselfilter zum Beispiel. Wichtig ist natürlich, dass man sich die „Verstecke“ merkt.

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Seitenaufrufe: 67 mal Aufgerufen Am 26. April 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Campen, Reisen, Wohnmobile
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