Vertrau mir! Prophezeiung

Vertrau mir! Prophezeiung
Preis: 14,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Horror & Mystery
Webseite: http://ParkerJeanFord.jimdo.com
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783945600177
Kennt ihr auch diese Tage, an denen alles anders kommt als gedacht? Nach einem perfekten Start in den Morgen mit einem Frühstück in ihrem Lieblingscafé erwartet Cassandra bei ihrer Heimkehr eine böse Überraschung. Ihre Vergangenheit, in Gestalt ihres Noch-Ehemanns Noel, hat sie nach Jahren der Flucht eingeholt. Sie ist sich sicher, noch heute wird sie durch seine Hand sterben. Doch plötzlich steht ihre Welt Kopf. Nicht nur, dass Noel ihr eröffnet, dass er ein gefallener Engel ist, er stellt Cassandra auch vor eine Entscheidung, die ihr Leben von Grund auf verändern wird. Auf der einen Seite wartet auf sie der sichere Tod. Auf der anderen Seite die ungewisse Chance auf eine Zukunft, die sie schon verloren geglaubt hatte.
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Leseprobe

»Was ist die Höhle der Wahrheit?«

»Die Höhle der Wahrheit oder auch Seelen, kenne ich nur aus unserer Mythologie. Es ist der Ort, an den die Seelen gehen, wenn sie noch nicht bereit sind, aufzusteigen«, antwortete Maximilian.

»Es gibt dort suchende Seelen, die noch Aufgaben in dieser Welt haben, die sie erfüllen müssen bevor sie aufsteigen können. Aber auch böse Seelen, die sich mit der Tatsache, dass sie ihren Körper unrechtmäßig verloren haben, nicht abfinden können. Die Geschichte, die mir im Gedächtnis geblieben ist, ist die über die Seelenwächter. Ihre Aufgabe ist es, den suchenden Seelen bei ihrer Suche zu helfen, damit sie erlöst werden können. Es ist auch ihre Aufgabe, die bösen Seelen einzufangen und zu verwahren. Die Gruppe der Seelenwächter besteht aus den Stärksten der Fallen, denn die bösen Seelen versuchen alle körperlichen Wesen die in die Höhle kommen zu überwältigen, um sich einen neuen Körper anzueignen. Ich dachte immer, dass es sich nur um eine Sage handelt oder ein Märchen, das den Kindern erzählt wird, um ihnen den Wert des Lebens zu erklären. Aber ich dachte nicht, dass es die Höhle der Seelen wirklich gibt.«

Der Wächter kam sie, wie auch die Male zuvor, abholen. Sie wurden erneut in den Ratssaal geführt, doch in der Mitte des Raumes stand nun eine Art Türrahmen ohne Tür.

»Das Portal wurde für euch ausgerichtet«, erklang es von zwölf Stimmen gleichzeitig.

„Es wird euch direkt zum Eingang der Höhle der Wahrheit bringen. Am Ende der Höhle wird euch ein weiteres Portal erwarten, welches euch zurück an diesen Ort transportieren wird. Geht jetzt.« Der Rat wandte sich ab und verließ durch seine spezielle Tür den Saal. Maximilian ging ohne zu zögern auf das Portal zu und die anderen folgten ihm. Dieses Mal war kein Blut nötig, denn das Portal war bereits geöffnet. Ohne sich nach ihnen umzuschauen trat Maximilian durch das Portal. Noel folgte ihm mit Cassandra an der Hand und als letzter trat Jerry hindurch.

Eine gefühlte Sekunde später standen sie auf einer Klippe. Um sie herum flogen Möwen und mindestens 100 Meter unter sich konnte Cassandra das Meer sehen. Der Wind war böig und stark und sie hatte einen leicht salzigen Geschmack auf den Lippen. Sie fröstelte und Noel nahm sie in den Arm.

»Ich weiß auch nicht, was uns in der Höhle erwarten wird. Das Einzige was ich weiß ist, dass wir – egal wie – die Höhle durchqueren müssen.« Cassandra wandte sich um und verstand warum. Das Portal durch das sie gekommen waren, war verschwunden.

»Na, allerdings muss ich durch die Höhle GEHEN. Ihr könntet fliegen.« Sie erntete ein Kopfschütteln von Noel.

»Cara, als ob ich dich nicht mit mir nehmen könnte. Aber das löst noch nicht die Aufgabe, die uns der Rat gestellt hat.« Sie runzelte die Stirn und schaute nachdenklich zu Noel. Plötzlich grinste er.

»Du willst es wirklich wissen, oder?« Er machte einen Schritt auf sie zu, nahm sie schnell in den Arm und sprang mit einem Satz von der Klippe. Sie fielen einige Meter in die Tiefe, bevor Noel seine Flügel ausbreitete und sie flogen. Cassandra war während des Falls die Luft weggeblieben. Nun staunte sie und genoss das Gefühl der Schwerelosigkeit. Noel lächelte zufrieden, als er merkte wie sehr sie das Fliegen genoss und zog große Kreise am Himmel. Nach einem weiteren, kürzeren Sturzflug, flog er so dicht über dem Wasser, dass Cassandra die Fische unter der Wasseroberfläche sehen konnte. Sie sahen nicht aus wie die Fische, die sie kannte. Sie waren bunt, schillerten in allen Regenbogenfarben und sahen unwirklich aus. Sie waren also nicht in ihrer Welt. Noel gewann wieder an Höhe und setzte sie kurze Zeit später wieder auf der Klippe ab. Sie stellte sich auf ihre Zehenspitzen und küsste ihn stürmisch.

»Danke! Das Gefühl werde ich nie vergessen.« Noel strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelte sie an.

»Bald kannst du selbst fliegen.« Dieser kleine Satz bedeutete so viel. Sie sahen sich tief in die Augen.

Maximilian und Jerry hatten auf sie gewartet und von ihren Gesichtern konnte sie ablesen, dass sie ihnen die kleine Auszeit gegönnt hatten. Sie griff nach Noels Hand.

»Lasst uns gehen. Je schneller wir hinein gehen, desto schneller sind wir hoffentlich wieder draußen«, sagte Noel und ging auf den Höhleneingang zu.

Sie traten durch den Eingang und alles veränderte sich von einer Sekunde zur nächsten. Die Geräusche des Meeres verstummten. Es roch muffig und Cassandra wünschte sich den frischen Wind von der Klippe zurück. Das Schlimmste für sie war allerdings die Dunkelheit. Sie konnte die Hand nicht vor Augen sehen, geschweige denn Noel, Maximilian oder Jerry. Panisch blieb sie stehen. Das Einzige, was ihr Halt gab, war Noels Hand, die ihre fest umschlossen hielt.

»Es ist alles in Ordnung, Cara, wir sehen im Dunkeln genau so gut wie im Hellen, vielleicht sogar noch etwas besser.« Noel drückte ihre Hand.

»Lass um keinen Preis der Welt meine Hand los und bleib dicht bei mir.«

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Seitenaufrufe: 61 mal Aufgerufen Am 6. September 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Dämonen, Gefallene Engel, Gefühl, Romantasy
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