Verlockende Begegnung (Manhattan City Lights 1)

Verlockende Begegnung (Manhattan City Lights 1)
Preis: 3,45 €
Autor:
Genre: Romantik
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781503066588
Ivy - Von Natur aus zurückhaltend wird sie durch ihre jüngere Schwester in ein Abenteuer verstrickt, das zu einer verwirrenden Begegnung mit einem Mann führt, dessen widersprüchlichem Charme sie von der ersten Sekunde an verfällt, auch wenn sie nicht daran glauben kann, dass er aufrichtig an ihr interessiert sein könnte. Thomas - Begehrt. Ehrgeizig. Rastlos auf der Suche nach etwas, was er bis zu dem Zeitpunkt, in dem er Ivy kennenlernt, nicht zu vermissen glaubte. Thomas macht sich weder etwas aus belanglosen Affären noch aus seinem Status als einer der begehrtesten Junggesellen New Yorks. Sein Leben ist allein auf den beruflichen Erfolg ausgerichtet. Bis ihm diese dunkelhaarige Schönheit begegnet, die gar nicht erst versucht, ihn zu verzaubern, und dennoch eine fatale Anziehungskraft auf ihn ausübt. Für Ivy ist der Abend mit Thomas nicht mehr als ein harmloses Spiel. Ohne zu ahnen, dass er jeden Augenblick ernst machen könnte… Manhattan City Lights – Dunkle Geheimnisse, ungezähmte Leidenschaft, verlockende Begegnung
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Leseprobe

Thomas Whitcroft tippte der jungen Dame von hinten auf die Schulter, die sich für Ivy Felix ausgab. Diese hier war jedenfalls nicht die Frau, die eine Einladung erhalten hatte. War Ivy krank geworden? Hatte sie eine Freundin geschickt, damit er sich bloß nicht langweilte? Es war sicher nicht seine Idee gewesen, sie ein zweites Mal als Abendbegleitung zu buchen. Er hatte gleich gewusst, dass sich das unter Garantie als Fehler herausstellen würde. Carson, sein bester Freund und Kompagnon, war so frei gewesen, die Agentur zu kontaktieren und offenbar hatte Thomas in einem früheren Leben irgendetwas verbrochen, um nun dafür bestraft zu werden. Auf eine zweite Begegnung mit der richtigen Ivory Felix hätte er von sich aus nämlich gern verzichtet. Somit kam die junge Dame hier eigentlich nicht völlig ungelegen.

„Guten Abend, darf ich fragen wer Sie sind?“, eröffnete Thomas das Gespräch und maß die junge Dame im perlmuttfarbenen Kleid mit kühlem Blick aus blauen Augen von oben herab, während sie einen leisen Laut der Überraschung von sich gab und mit eindeutigem Erkennen in ihrem Blick zu ihm aufstarrte. Sein männlich markantes Gesicht war ihr also nicht unbekannt. Gut für sie, die über fünf Minuten zu spät dran war, sollte sie tatsächlich der Ersatz sein. Groß, von gefälliger Statur und dunkelhaarig war er ein beliebtes Motiv für sämtliche Klatschspalten der Stadtpresse. Hinzu kam sein Status als einer der begehrtesten Junggesellen in New York.

„G-Guten Abend…?“

Ivy verlor den Faden und starrte den Mann ungläubig an, dessen Anblick ihr einen ziemlichen Schlag versetzte. Ihr Herz machte einen nervösen Satz, um dann in ihrer Brust zu hämmern, so dass sie es mit der Angst bekam, es würde ihren Rippenbogen sprengen.

Das Foto, das ihr Maddison geschickt hatte, wurde diesem Mann in natura so ganz und gar nicht gerecht. Ivy starrte wie ein Reh im Scheinwerferlicht gefangen in die elektrisch blauen Augen, die nicht echt sein konnten. Flüchtig dachte sie an Kontaktlinsen, ohne ihre Gedanken in Reih und Glied bringen zu können. Vor lauter Überwältigung zerplatzte einer nach dem anderen wie eine filigrane Seifenblase.

Hinter Thomas tauchte besagter Carson auf, der das Date organisiert hatte, und nahm die Antwort vorweg: „Das ist nicht Ivy.“

Wäre er nicht so versessen auf das Investmentbanking, hätte Carson sicher eine zweite Karriere als Detektiv anstreben können. Was für eine akkurate Feststellung. Die Miene von Thomas verfinsterte sich und sein ohnehin schon schmaler Mund formte sich zu einem noch schmaleren Strich. Von allein wäre er niemals darauf gekommen, dass die junge Dame hier nicht die war, für die sie sich ausgab, obwohl es doch klar auf der Hand lag.

„Also?“, fuhr er fort, ohne Anstalten zu machen, sich selbst vorzustellen oder seinen Begleiter, der die falsche Ivy durchaus wohlwollend beäugte.

Selbst Thomas musste zugeben, dass sie auf ihre Art hübsch war. Diese leicht hängenden Lider konnte man durchaus in romantisches Licht setzen. Volle Lippen, dunkles Haar. An der Körperhaltung musste sie allerdings ein bisschen arbeiten, wenn sie bei der Agentur bleiben wollte. Vielleicht war das ihr erster Auftrag. Da durfte er ihr keinen Strick aus zweifellos verspürter Nervosität drehen. Aber Zeit war nun mal Geld und das fand auch Thomas Whitcroft nicht auf der Straße. In diesen Dingen verstand er keinen Spaß und je länger sie sich hier sinnlos bei den Garderoben aufhielten, desto mehr wurde hier sowohl sein Geld als auch seine Zeit verschwendet.

Der attraktive Fremde vor ihr beanspruchte ihre volle Aufmerksamkeit, den zweiten Mann nahm Ivy kaum wahr. Sie zwang sich, zwei tiefe Atemzüge zu nehmen, bevor sie auch noch, vor Schreck ob der unerwarteten Begegnung zu hyperventilieren begann.

War das alles ein schlechter Scherz? Würde Maddison gleich um die Ecke kommen und „April, April“ rufen, obwohl schon längst Mai geworden war?

Ivy sah sich suchend in der Menge um und konnte ihre Schwester nirgends entdecken. Nervös benetzte sie ihre Lippen mit ihrer Zungenspitze, die in einem dezenten Beige betont waren. Ivy vermied dunkle Farben tunlichst, da ihr Mund dadurch unnatürlich groß wirkte, als hätte sie sich zu viel Kollagen in die Lippen spritzen lassen.

„Sieht so aus als hätte die Agentur einen Fehler gemacht. – Ich bin untröstlich.“

Carson räusperte sich ungemütlich und versteckte seine Neugier, die er beim Anblick der unerwarteten Person verspürte, hinter einer Maske aus Betretenheit, die er eigentlich nur seinem Arbeitgeber zuliebe aufsetzte.

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 57 mal Aufgerufen Am 7. Mai 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Begegnung, Geheimnis, High Society, Leidenschaft, Liebesroman, Manhattan, Schicksalsschlag, Trauma, Vergangenheit, Verlust
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