Vergeben & Vergessen (Boston Berserks 1)

Vergeben & Vergessen (Boston Berserks 1)
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: https://www.facebook.com/pages/Aurelia-Velten
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als E-Book
Grace Goodwill hat die Nase wirklich voll von arroganten Models und hysterischen Fotografen. Als der Profi-Basketball-Spieler Trent Hastings für die Modezeitschrift posieren soll, auf deren Gehaltsliste Gracie steht, macht er ihr das Leben zur Hölle - und er scheint auch noch einen riesigen Spaß dabei zu haben! Je bissiger Gracie jedoch wird, umso mehr reizt es Trent, den feurigen Rotschopf zu triezen - schließlich wird er nicht umsonst durch Sportmoderatoren und Fans als "der Wahnsinnige" betitelt ... Für seinen düsteren, von der Vergangenheit geprägten Alltag ist sie genau die richtige Ablenkung. Also verfolgt er seinen Plan unerbittlich, auch wenn er dabei das Risiko eingeht, sich die Finger zu verbrennen… (Es handelt sich um den ersten Band der "Boston Berserks Reihe", dennoch sind alle Bücher auch unabhängig voneinander lesbar - jeweils mit abschließendem Ende.)
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Leseprobe

Kapitel 1

Mit einem lauten Scheppern und Krachen landete der voll beladene Kleiderständer auf dem Boden. Teure Designerjeans, -hemden und T-Shirts flogen um ihre Ohren und breiteten sich sintflutartig auf dem Boden des Ankleidezimmers kreisförmig um sie herum aus.

Grace Goodwill seufzte genervt und rieb sich ihr schmerzendes Gesäß. Denn nicht nur der Kleiderständer, sondern auch sie selbst war auf dem harten Fußboden aufgekommen. Ungewohnt ungeschickt war sie über ihre eigenen Füße gestolpert und auf ihren Allerwertesten gefallen. Dabei hatte sie den Kleiderständer mit sich gerissen in dem Versuch, daran Halt zu finden.

Ihr Tag konnte wirklich keinen Deut schlechter werden … oder vielleicht doch? Als sie ihren Hals drehte und sich den Saustall, den sie angerichtet hatte, ansah, fiel ihr Blick auf die offen stehende Tür, die direkt auf den Gang führte. Draußen deuteten sich bereits schemenhaft breite Schultern und eine dunkle Gestalt an. Je mehr Zeit verging, desto näher kam er, und sie erkannte ihn sofort: Trent Hastings, Basketballprofi und der Star der neuen Fotostrecke des Modemagazins, für welches Grace arbeitete. Sie hasste ihn beim ersten Anblick.

Sofort wandte sie den Blick von ihm ab und beschäftigte sich wieder mit den heruntergefallenen Kleidern, damit er nicht dachte, sie starre ihn an, wie es wohl jedes andere weibliche Wesen auf diesem Planeten getan hätte. Er war schon arrogant genug, man musste seine Charakterschwächen ja nicht auch noch unterstützen …

Inständig hoffte sie, er würde an dem Ankleidezimmer vorbeigehen, in dem alle Kleidungsstücke für das bevorstehende Fotoshooting aufbewahrt wurden – aber Fehlanzeige.

Ihr Blick war auf den Boden geheftet, während sie den Schaden betrachtete, den sie angerichtet hatte. Da bewegten sich plötzlich Schuhe aus irgendeinem teuren exotischen Leder in ihr Gesichtsfeld und kamen vor ihr zum Stehen.

Innerlich aufstöhnend ließ sie ihren Blick an seinen langen Beinen empor wandern, die in ausgewaschenen Bluejeans steckten, danach kamen schmale Hüften und eine breite Brust. Schließlich blieben ihre Augen an seinem markanten Gesicht hängen. Er war nicht schön auf die herkömmliche Art und Weise. Betrachtete man seine Züge in allen Einzelteilen, waren die Wangen zu spitz, der Kiefer zu ausgeprägt, die Augen zu stechend, und die Nase wirkte, als wäre sie schon einmal gebrochen gewesen. Aber im Gesamtbild passten diese Teile perfekt zusammen: Er hatte eine dunkle gefährliche Ausstrahlung, die ausgerechnet auf Frauen Wunder wirkte – sie flogen geradezu auf ihn.

Grace hatte einmal einen Artikel über ihn gelesen, der Autor desselben musste sich in Trent Hastings verliebt haben, denn er hatte ihn als den Engel, den Gott am meisten liebte, bezeichnet. Ihrer Meinung nach kam er eher einem Racheengel gleich mit dem langen schwarzen Haar, den stechend blauen Augen, die in ihrer Form denen eines Adlers glichen. Seine Lippen waren zwar voll, aber meistens presste er sie zu einer beinah grausam wirkenden Linie zusammen. So wie jetzt.

Trent gab sich nicht einmal Mühe, so zu tun, als hätte er vor, ihr aufzuhelfen, stattdessen kam er gleich zum Grund seines Anliegens.

„Wo ist Jules?“

Grace zwang sich zur Ruhe, zählte im Stillen bis fünf und nahm sich zusammen.

„Könnten Sie mir aufhelfen, bitte?“ Hallo?! Ich bin eine junge Frau, die Hilfe braucht, verdammt!

Anstatt die Pranke nach ihr auszustrecken, zog er bloß eine seiner schwarzen Augenbrauen steil in die Höhe.

„Wie bist du überhaupt dort auf dem Boden gelandet?“

Wie wohl?

„Ich bin gefallen“, erklärte sie ihm das Offensichtliche, die Stimme ruhig und freundlich. Sie konnte es sich nicht leisten, den Star des Modemagazins Bellevue, das schließlich ihr Gehalt bezahlte, zu verärgern.

„Das habe ich mir schon gedacht. Nur wie?“

Da gab sie schlichtweg auf – wie konnte sie auch nur so dumm sein und von solch einem ungehobelten, arroganten Kerl wie ihm Hilfe erwarten?

Mühsam rappelte sie sich zurück auf beide Füße, verfing sich dabei aber in den Hosenbeinen einer auf dem Boden liegenden Jeans und fiel beinahe noch einmal zu Boden. Da schoss urplötzlich seine Hand nach vorne, packte sie am Arm und bewahrte sie vor ihrem zweiten Sturz.

„Ich schätze, jetzt weiß ich, wie“, meinte er mit einem amüsierten Grinsen auf den Lippen.

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Seitenaufrufe: 63 mal Aufgerufen Am 27. Mai 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Aurelia Velten, Basketball, Belletristik, Gracie, Liebe, Liebesroman, Roman, Romantik, Sportlerroman, Trent
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