…und das letzte Wort hat die Liebe

…und das letzte Wort hat die Liebe
Preis: 9,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: www.mck-music.com
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9780692329887
Der unerwartete Tod seines Vaters stürzt Niko Mertens in eine schwere Lebenskrise. Neben der schockierenden Erkenntnis, dass Familienbetrieb und Vermögen auf einen Schlag verloren sind, muss er sein Studium vorzeitig abbrechen und die nächstbeste Anstellung annehmen, um seine eigene und auch die Existenz seiner Mutter zu sichern. Der einzige Lichtblick im Leben des jungen Mannes, der als vielversprechender Autor den großen Durchbruch herbeisehnt, ist seine Freundin Katja. Ihre Liebe, ihr Verständnis und ihr unerschütterlicher Glaube an seinen Erfolg sind es, die ihn aufrecht halten. Doch die Sorge über Nikos emotionalen Rückzug und Katjas verzweifelter Wunsch, ihm zu helfen, bringen die hübsche junge Sekretärin in eine höchst kompromittierende Situation. Als dann auch noch Niko unvermittelt auftaucht und eine Erklärung verlangt, ist Katja mit ihrer Geduld am Ende und die beiden Liebenden trennen sich im Streit. Tief im Herzen kann keiner der beiden diese große Liebe vergessen, doch es gilt noch viele Missverständnisse zu klären und Hürden zu überwinden, um ihr den Weg frei zu machen …
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Leseprobe

Niko Mertens saß wieder, wie allabendlich, an dem kleinen Schreibtisch, an dem noch vor zwei Jahren sein Vater oft bis in die Nacht hinein gearbeitet hatte. Die eichene Standuhr, welche die kleine Ecke am Fenster ausfüllte, beendete gerade den neunten Schlag. Aber Niko hörte es nicht.

Die Mutter war bereits zu Bett gegangen, denn seit der Vater tot war und sie nur den Sohn zu versorgen hatte, war ihre Arbeit bedeutend weniger geworden.

Endlich blickte Niko auf, sah auf die Uhr und fragte sich selbst: „Wo bleibt Katja denn heute Abend? Sie müsste doch längst hier sein.“

Der Bus, mit dem auch Herr Walding zu kommen pflegte, war sicherlich schon am Blücherplatz gewesen. Ja, wo blieb Katja?

Katja Walther war Sekretärin bei Becker & Co., dem größten Exportgeschäft am Platze. Sie musste in der letzten Zeit häufig länger arbeiten. Frau Piegler hatte vor Kurzem geheiratet und die Neue musste sich erst einarbeiten.

Es war eigenartig. Obwohl Niko wusste, dass Katja wahrscheinlich auch heute wieder die ganze Post erledigen musste, konnte er doch nicht verstehen, dass sie noch nicht bei ihm war. Ein leiser Zweifel schlich durch seine Seele.

Gewiss, Katja hatte auch damals zu ihm gehalten, als nach dem Tode des Vaters offenbar wurde, dass das große und wohlbekannte Baugeschäft August Mertens aufhören musste zu existieren. Es war alles so überraschend gekommen. Niko und seine Mutter standen plötzlich vor dem Nichts. Beide hatten mit dem Vater ihre ganzen Hoffnungen zu Grabe getragen. Sicherlich war es eine schwere Zeit für Niko gewesen. Doch wie oft beteuerte er Katja gegenüber, dass er alles daran setzen würde, sie glücklich zu machen. Vertrauensvoll hatte sie zu ihm aufgeschaut. Und das gab Niko Antrieb, sein Schicksal zu meistern. Obwohl er sein Studium abbrechen musste, um Kaufmann zu werden, hatte er doch alle Prüfungen mit „Gut“ bestanden. Ja, er hatte gearbeitet. Und das für Katja. Er liebte sie von Herzen.

Im Geiste sah er sie vor sich stehen. Dieses frische Gesicht mit den leuchtenden Augen. In krausen Locken fiel das schimmernde blonde Haar auf ihre Schultern. Und wenn sie lachte, blitzten die kleinen weißen Zähne aus dem leuchtenden Rot der schön geschwungenen Lippen. Das war Katja – seine Katja! Wie leicht und zart sie war, wenn er sie in die Arme nahm.

Sie glaubte an ihn. Das hörte er immer wieder von ihr. Durfte er da noch zweifeln? Nein! Aber wo blieb sie nur? Der nächste Bus war doch schon fällig.

Und wieder dieser leise Zweifel. Durfte er Katja an sich und sein Los fesseln? Was konnte er ihr denn schon bieten? Vorläufig gewiss nichts. Katja war immer so lebensfroh gewesen. Ohne sie wäre er längst zu einem Einsiedler geworden. Sie war seine strahlende Sonne.

Und was gab er ihr? Nichts außer einem liebenden Herzen. Genügte das? Konnte er denn etwas dafür, dass ihn das Schicksal so hart auf die Probe gestellt hatte? Er war gewiss ein froher und lustiger Mensch gewesen. Aber das Lachen war ihm vergangen. Und plötzlich kam ihm ein furchtbarer Gedanke. Wie, wenn Katja nur aus Mitleid zu ihm halten würde? Nein, nein, das durfte nicht sein. Dumme Gedanken! Wie konnte er nur so schlecht von seiner Katja denken?

Bewertung: 5.0 von 5 (6 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 44 mal Aufgerufen Am 27. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Eifersucht, Liebe, Liebesroman, Mißverständnisse, Nostalgie, Romantik
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