Trix & Nico: Manchmal kommt es anders

Trix & Nico: Manchmal kommt es anders
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältlich: Als E-Book
Zweiter Band der »perfect desire« Reihe *** Nico kehrt nach einem Jahr Australien heim ins kalte Deutschland, um seinen eigenen Laden zu eröffnen. Als sein bester Kumpel Ben ihn dazu überredet endlich mal wieder mit tanzen zu gehen, begegnet er auf der Tanzfläche einer Frau, die genau sein Typ ist. Die beiden sind sofort Feuer und Flamme füreinander und landen in der Besenkammer. Trix steckt mitten in ihrem Masterstudium im Fach Informatik. Ihr Freund Martin hat kaum noch Zeit für sie und findet immer neue Ausreden, wieso sie sich nicht treffen können. Als sie im »DreamIn« einem großen, farbigen Mann in die Besenkammer folgt, weiß sie nicht, dass das alles verändern wird. *** Die Story ist in sich abgeschlossen. Es handelt sich um einen erotischen Liebesroman mit gefühlvoller Handlung, aber auch expliziten Szenen und Flüchen.
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Leseprobe

Kapitel 1
Trix
Das ist jetzt schon das dritte Outfit, das ich aus dem Schrank hole. Wieso nur gefalle ich mir heute in echt nichts? Mag vielleicht daran liegen, dass ich immer das Gefühl habe, an den falschen Stellen zu viel und an anderen zu wenig zu haben. Heißt, meine Brüste sind ok, auch wenn ich finde, da könnte mehr sein. Dafür ist mein Hintern zu groß und alles in allem bin ich irgendwie zu klein, aber nicht so, dass es niedlich wäre. Dafür wiederum trage ich zu viele Kilos mit mir herum.
Genervt ziehe ich das vierte Kleid aus dem Schrank. Schwarz ist schon mal prima. Vielleicht lassen sich damit mein Bauch und mein Po irgendwie kaschieren. Ich streife es über und betrachte mich im Spiegel. Der Ausschnitt betont meinen Busen. Auf jeden Fall das Beste derer, die ich anprobiert habe bisher. Ich denke, so kann ich gehen. Noch ein Jäckchen drüber und Strumpfhosen dazu, dann kann es losgehen. Allerdings haben sich jetzt meine Haare dazu entschieden in alle Richtungen zu elektrisieren. Mein kurzer, schwarzer Bob steht mir in allen Himmelsrichtungen vom Kopf ab. Außer mein Pony, das klebt an meiner Stirn. Genervt stapfe ich ins Bad.
Nach langem Hin und Her mit Glätteisen und Haarspray schaffe ich es aus dem Wirrwarr auf meinem Kopf eine Frisur zu machen. Mit ein bisschen Make-up und knallrotem Lippenstift sehe ich fast schon gut aus. Ein Blick auf meine Uhr sagt mir, dass ich mich ranhalten muss. In einer viertel Stunde holt mich Martin ab. Wir haben ein »Date«. Ich muss beinahe kichern. Eigentlich gehen wir nur essen und treffen uns danach mit seinen Freunden in einer Bar bei ihm um die Ecke zum Fußball schauen. Zugegebenermaßen ist Fußball nicht unbedingt mein Ding, aber ich steige langsam aber sicher durch bei dem Sport.
Immerhin kennen Martin und ich uns schon seit dem Sommer. Insgesamt sind wir schon fast ein halbes Jahr zusammen. Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Wir haben uns auf einem der vielen Straßenfesten kennengelernt. Er war mit seinen Freunden dort und ist mir sofort aufgefallen. Er ist ziemlich groß, wie ich heute weiß, über eins achtzig. Ich steh nunmal auf große Männer. Dazu hat er noch dunkle Haare und ist ziemlich gut trainiert. Bei drei Mal Training in der Woche im Fußballverein darf man das aber auch erwarten. Ganz logisch, dass er gut in Form ist. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Er hat mir ein paar Drinks spendiert und wir haben uns super unterhalten. Beruflich arbeitet er als Controller bei einer großen Firma. Nach dem Straßenfest sind wir auch gleich bei ihm in der Wohnung gelandet.
Die Erinnerung an unsere erste Nacht lässt mich kichern, bevor ich merke, dass das vielleicht ein bisschen seltsam kommt, so alleine im Bad. Wir waren beide ziemlich betrunken, es gab wirklich viele Cocktails auf dem Fest. Wenn ich recht darüber nachdenke, ist es mir ein Rätsel, wie er überhaupt einen hoch bekommen hat, bei dem Pegel. Leider hat es dann auch nicht lange gedauert. Ich bin also nicht wirklich auf meine Kosten gekommen.
Macht nichts, wir haben es dann am nächsten Morgen gleich nochmal versucht und es war viel besser als die Nacht davor. Seit dem ist es jedes Mal ok. Also, ich bin leider nicht so schnell beim Sex. Heißt, ich komme eben nicht jedes Mal. Na gut, ich komme eher selten. Meine beste Freundin Anne sagt mir immer, dass es nicht an mir liegt, sondern an dem Typ. Deshalb habe ich ihr auch noch nicht davon erzählt, dass Martin bisher auch nicht der Überflieger ist, was das angeht. Dabei gibt er sich wirklich Mühe. Er lässt sich Zeit und kümmert sich um mich, aber ich kann mich einfach nicht fallen lassen. Ich bin mir sicher, dass sich das auch noch gibt irgendwann.
Sonst verstehen Martin und ich uns wirklich gut. An den Wochenenden bin ich häufig bei ihm in der Wohnung. Wir sehen uns gerne Filme an und unternehmen auch häufiger mal was mit seinen Freunden aus dem Fußballverein. Doof nur, dass er im Nachbarort wohnt und ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut eine Stunde bis zu ihm brauche. Aber er arbeitet ja die ganze Woche, da ist das schon ok, wenn ich zu ihm fahre und er nicht bei mir in der WG übernachten muss. Da haben wir auch nicht wirklich unsere Ruhe.
Meinen Freunden habe ich ihn bisher noch nicht so oft vorgestellt. Wir waren schon zusammen mit den anderen in unserer Stammkneipe »Rockys« und auch schon zusammen im »DreamIn«. Das »DreamIn« ist einer der angesagtesten Clubs in der Region und gehört dem besten Kumpel von meinem Bruder Ray. Ich liebe es zu tanzen. Leider steht Martin nicht so drauf. Dafür hat er sich mit einem der Barkeeper sehr gut unterhalten an dem Abend. Ich war dafür mit den Mädels aus der Clique auf der Tanzfläche.
Die Türklingel holt mich zurück in die Gegenwart. Das muss Martin sein. Schnell schnappe ich mir meine Jacke.

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Seitenaufrufe: 5 mal Aufgerufen Am 26. November 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abstellkammer, interessante Menschen, moderne Beziehungen, moderne Frauen, Tanzen, ungewöhnliche Orte
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