Traumbold

Traumbold
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Horror & Mystery
Webseite: http://danamueller.jimdo.com
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783736847033
An ihrem achtzehnten Geburtstag erfährt Sophie, dass sie adoptiert wurde. Doch auf Fragen der jungen Frau antwortet die Familie mit Schweigen und hüllt ihre Herkunft in ein tiefes Geheimnis. Jahre später erhält sie einen anonymen Brief, dessen Inhalt ebenso geheimnisvoll ist wie ihre Kindheit. Seitdem wird sie von dem Geist eines Jungen verfolgt, der ihr näher steht, als sie zunächst annimmt. Weitere anonyme Briefe bilden den Auftakt zu einer mysteriösen Reise an einen vergessenen Ort. Wird Sophie das Geheimnis um ihre Herkunft entschlüsseln können? Wer ist der Junge, und warum verfolgt er sie?
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Leseprobe

Mit einem lauten Aufschrei des Entsetzens sprang er vom Bett, stolperte rücklings und krabbelte in die hinterste Zimmerecke, seine Augen weit aufgerissen, als hätte er einen Geist gesehen. Einen Geist? Ich bewegte meinen Kopf in die Richtung, in die Marcel starrte, auf der Suche nach dem Entsetzen, das ihn soeben ereilt hatte.

»Scheiße! Da war was. Ein Monster, ein Geist, ein Zombie? Scheiße«, stammelte er.

Ich konnte mir denken, was ihn so erschreckt haben musste. Mit der Decke um meinen Körper gewickelt, stieg ich vom Bett und setzte mich zu ihm auf den Boden.

»Ich schwöre dir, auf alles, was mir heilig ist, da war etwas«, versicherte er mit bebender Stimme.

»Zufällig ein Kind, mit schiefem Kopf und einem weiten Grinsen?«, fragte ich in gelassenem Ton.

Er blickt zu mir auf. »Woher? Das ist das Ding, was du zu Hause gesehen hast, stimmt`s? Sophie, es tut mir so leid, dass ich dir nicht geglaubt hab«, sagte er und eine Träne stahl sich aus seinem Augenwinkel.

»Es ist okay. Ich nehme es dir nicht übel, wenn ich ehrlich bin, hätte ich dir auch nicht geglaubt. Ist ja auch zu schräg, das alles.«

»Was will das Ding?«, fragte er, immer noch kreidebleich.

»Das wissen wir nicht, aber ich glaube, es wäre ganz gut, wenn du mit rüber kommst. Dann könnten wir gemeinsam in dem Tagebuch nach seinem Ursprung forschen«, schlug ich vor und erwartete eigentlich ein striktes Nein, aber dem war nicht so.

»Das sollte ich wohl machen, vielleicht hilft mir das, dich besser zu verstehen. Wenn ich gewusst hätte, dass du nicht einfach nur rumspinnst … Es tut mir so leid.«

»Das sagtest du bereits. Komm, steh erst mal auf«, sagte ich, drückte mich vom Boden ab, und streckte ihm meine Hand entgegen, dabei rutschte die Decke ein Stück hinunter und entblößte meine Nacktheit.

»Sorry Schatz, aber mir ist die Lust vergangen. Bist du böse, wenn wir das nachholen?«, entschuldigte er sich, und versah mich mit einem verwirrten und gleichermaßen leidenden Blick.

»Nein, aber dann lass uns rübergehen, ich brenne darauf, zu erfahren, was in dem Tagebuch steht.«

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 36 mal Aufgerufen Am 9. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Erinnerungen, Familie, Geist, Herkunft, Junge, Liebe, Psycho, Reise, Tod, Vergangenheit
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