Tödliches Spiel einer Frau

Tödliches Spiel einer Frau
Preis: 9,00 €
Autor:
Genre: Krimi & Thriller
Webseite: www.gatika.de
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783743178953
Eine heiße Verehrerin bedrängt Dan. Als Mara ihn in Heidelberg besucht, steht schon wieder diese Frau neben ihm. Die Eifersucht tobt in Mara. Bricht ihre heile Welt mit Dan auseinander? Kommen die Briefe alle von ihr? Alfred bekommt Besuch von einer hübschen Lady. Was macht sie in dieser verruchten Gegend? Vor allem, was will sie von ihm? Den Vorschlag, den sie ihm unterbreitet, ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Sie bietet ihm viel Geld für eine Gefälligkeit. Ein Mann findet ausgerechnet in Maras Auto den Tod. Wie kann sie das der Polizei erklären? Hauptkommissar Klausen wird in der Nacht zum Eisernen Steg gerufen, wendet sich hier eine lange Suche zum Showdown?
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Leseprobe

Freitagabend 23 Uhr im Frankfurter Galapusviertel. Die alte Kneipe „Ka-schemme“ ist bekannt für dubiose Gestalten. Normale Menschen meiden sie. Nur eine Frau in einem schlichten, aber teurem Kostüm steuerte die Kneipe an. Ihre blonden Haare sind perfekt gestylt, sehr untypisch für diese Gegend. Ihre High Heels klackern durch die Nacht. Ängstlich schaut sie nach rechts und links, ob man sie nicht verfolgt, bevor sie die Tür öffnet und eintritt. Alle Blicke sind auf sie gerichtet. Ihr ist es sehr unangenehm. Ein Mann hob fast unmerklich die Hand. War das Alfred, ihr Kontaktmann? Die Frau ging auf ihm zu und hob kurz die Augenbraue, als sie ihn sah. Es war ein schmieriger Typ. Er passte in diese Kneipe. Ungepflegte Erscheinung. Ein Bad könnte er auch einmal gebrauchen, dachte sie sich. Eau de Cologne wäre nicht schlecht gewesen, jedenfalls für seine Mitmenschen. Er war ihr empfohlen worden. Sie sollte nicht so sehr auf seine äußere Erscheinung achten, wurde ihr mitgeteilt. Das Resultat war das wichtigs-te. Genau so einen Mann brauchte sie. Einer, der nicht viele Fragen stellt, und tat, was sie wollte.

Nein ihren Namen wollte sie auf keinen Fall preisgeben. Sie musste auf der Hut sein. Mit einer Handbewegung deutete er ihr an, dass sie sich setzen sollte. Er bestellte ihr einen Wein, lieblich sollte er sein.

Einer vom Tresen rief: »Alfred, ist das deine neue Flamme?«

»Halt die Klappe und kümmere dich um deinen Kram«, erwiderte Alfred und schaute diese Frau wieder an. Da wusste sie, dass er der Richtige war.

»Alfred, ich hörte, auf dich ist Verlass.«

Aha, so schnell sind wir beim Du, mir soll es recht sein, dachte sich Alfred.

»Kommt ganz darauf an, was du möch-test und wie viel du bereit bist, zu zahlen«, grinste er und sah sie herausfordernd an. Eine heiße Braut dachte er sich. Sehr schlan-ke Erscheinung, kommt garantiert aus der High Society. Etwas unpassend für diese Kneipe. Würde mich nicht wundern, wenn draußen die Fotofritzen auf sie warten. Er las schon die Schlagzeile: »Was sucht eine hüb-sche Frau in diese Gegend?« Ob das wirklich so schlau war, so aufgebrezelt hier zu er-scheinen?, er schüttelte den Kopf. Da kann ich gleich meinen Preis erhöhen, und in Ge-danken rechnete er sich seinen neuen Preis aus.

»Ich zahle gut und nach getaner Arbeit«, sie dachte, sie hätte leichtes Spiel mit ihm.

»Nein, so läuft das nicht, entweder du spielst nach meinen Regeln, oder du suchst dir einen Anderen. Immerhin muss ich letzt-endlich meinen Kopf hinhalten.«

»OK, die Hälfte, wenn es losgeht und die andere Hälfte, wenn alles getan ist. Nenn mich einfach Eva.«

Alfred spürte, dass ihr Name falsch ist. Das war ihm egal. Sie hätte ihm auch eine Nummer angeben können. Er wollte nur das Geld und dann tat er alles, was seine Auf-traggeberin von ihm wollte. Skrupel? Nein, die kannte er nicht. Das hatte er sich schon lange abgewöhnt. Das Leben hat seine eige-nen Gesetze.

»Ich möchte, dass eine bestimmte Person aus dem Leben verschwindet, wie du das machst, bleibt dir überlassen. Es muss nach einem Unfall oder Selbstmord aussehen. Das ist ganz wichtig.«

»Du kannst dich auf mich verlassen. Für diese kleine Gefälligkeit sind 20.000€ fällig. Wann soll es starten und wen soll ich das Leben aushauchen?«

»Du bekommst alle Daten, wenn es so-weit ist«, damit stand sie auf und ging aus der Kneipe. Alfred sah ihr nach.

Dan ließ sein Leben Revue passieren. Er war jetzt 39 Jahre alt und saß in seinem Büro im neuen Haus in Hofheim, das sie seit Oktober ihr eigen nennen dürfen. Nach dem plötzlichen Tod von Maras Vater suchte er gleich ein Haus mit Einliegerwohnung für ihre Mutter. Martin fiel am 08. Juli im Garten ein-fach um. Er hatte den 2. Herzinfarkt und der war tödlich. Auch wenn der Schmerz noch so groß war. Genauso hätte sich Martin das gewünscht. Das war auch für Maria, Mara und Ilona ein kleiner Trost. Und für Martin war es immer der blanke Horror, einmal sinnlos dahinzusiechen. Oft sagte er:

»Dann lieber einfach tot umfallen und auf der Wolke mit ner Harfe spielen.« Niemand ahnte, dass es doch so schnell gehen würde.

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Seitenaufrufe: 13 mal Aufgerufen Am 23. Februar 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Anschlag, Bedrohung, Bombenanschlag, Eiserner Steg, Hass, Krimi, Liebe, Mord
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