Timebreakers – Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Heidekristall

Timebreakers – Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Heidekristall
Preis: 14,90 €
Autor:
Genres: Fantasy, Kinder & Jugend
Webseite: http://carolgrayson-autorin.jimdo.com
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783958762985
Sie nennen sich auch die „Timies“, sind zwischen 8 und 11 Jahre alt und geradezu versessen auf das Schulfach Geschichte. Was könnte denn auch spannender sein, als die Historie von alten Schwertern, Reliquien und Amphoren zu erforschen? Als Larissas Cousine Emma in den Ferien bei ihr in der Lüneburger Heide zu Besuch ist, entdecken sie gemeinsam, dass Emma bei einigen Gegenständen in die Vergangenheit blicken kann. Plötzlich werden alte und neue Rätsel lösbar. Auf ihrer Suche nach dem sagenumwobenen Klosterschatz müssen die Freunde so einige Abenteuer überstehen, denn ein paar Bösewichte sind ebenfalls hinter dem Schatz her. Werden sie es am Ende schaffen, durch den Klosterschatz ihre Schule zu retten?
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Leseprobe

Am nächsten Morgen hielt es Larissa nicht lange im Bett. Ein herrlicher Sommertag wartete da draußen! Bereits kurz nach dem Frühstück saß sie auf der kleinen Mini-Kutsche mit einem weißen, frisch gestriegelten Pony davor. Es scharrte mit dem Vorderhuf und schnaubte leise. Die Oma stand daneben mit einer Mischung aus Stolz und Sorge im Gesicht.

„Hier Larissa, pack noch ein paar Stullen für die beiden ein.“ Sie reichte ihr einen prall gefüllten Jutebeutel, dessen Inhalt sicher auch die ganze Klasse satt gemacht hätte.

„Ist gut, Oma. Danke, dass du daran gedacht hast“, freute sich ihre Enkelin.

„Sie werden sicher müde sein nach der langen Reise. Ich versteh das gar nicht, warum sie gleich heute mit zur Schule sollen, dort unten haben sie doch schon Ferien.“

„Ach, Omilein, was sollen sie denn hier alleine? Ist doch viel besser bei mir in der Klasse, außerdem kann Emma das doch eh schon alles. Das wird leicht für sie. Sie ist doch schon in der Fünften.“

Die Großmutter seufzte. Es war schwer, gegen die Argumente ihrer Enkelin anzukommen. „Naja, wenn du es sagst. Dann fahr vorsichtig, mein Schatz.“

Larissa nickte „Hüh, Fietje!“ und gab mit den Leinen das Kommando zum Anfahren. Das kleine Pony legte sich ins Geschirr und trabte los. Die Großmutter stand noch eine Weile an der Straße, winkte und sah zu, wie das kleine Gefährt hinter der nächsten Biegung verschwand.

Larissas fröhliche Fahrt führte durch die malerische Landschaft der dörflichen Heide. Sie winkte vergnügt jedem, den sie am Wegesrand traf und fast alle winkten zurück. Nach einer halben Stunde machte Larissa „Brrr“ und hielt an. Sie waren am Bahnhof angekommen.

Die Pendler waren bereits unterwegs. So war es hier relativ ruhig und mit nur zwei Gleisen recht überschaubar.

Mit einem Satz sprang sie vom Kutschbock und drückte einem etwa vierzehnjährigen Jungen, der auf den Schulbus wartete, die Leinen in die Hand. „Hier halt mal kurz.“ Der Bursche guckte verdutzt, doch außer einem „Aaaber“… fiel ihm scheinbar nichts ein. Larissa war bereits in Richtung Parkplatz davongelaufen. Hier standen nur wenige Autos, drei Mofas und einige Fahrräder. Da bog schon ein Wagen auf den Parkplatz ab, auf dessen Rücksitz zwei rothaarige Kinder saßen. Larissa winkte wie verrückt. Das Auto hielt an und Gabriele stieg aus, um das kleine, blonde Mädchen zu umarmen. „Larissa, du meine Güte, bist du groß

geworden. Wie schön, dich zu sehen.“

„Danke, dass du mir meinen Wunsch erfüllt hast. Ich werde mich auch gut um die beiden kümmern.“

Die hintere Wagentür öffnete sich und nun stieg auch Emma aus. Sie wirkte müde und genervt. Ob das nur an der langen Autofahrt lag?

Larissa lief auf sie zu. „Emmmmaaaa“

„Hi, Larissa!“

„Ich hab dich sooooo vermisst“, Larissa strahlte über das ganze Gesicht und ihre braunen Augen leuchteten. Jetzt kam auch die kleine Mathilda aus dem Wagen geklettert. Larissa lief zu ihr „Matttiiii – yeah“ Sie begrüßten sich mit einem „Highfive“- Klatscher.

Mattis Freude war gleichermaßen groß wie die von Larissa. Nur Emma strahlte einen gewissen Missmut aus. Ungeachtet dessen fiel Larissa Emma noch einmal um den Hals, während Marcel bereits die Koffer der beiden Mädchen auslud. „So, hier sind eure Koffer Emma. Ich will ja nicht drängeln, aber wir müssen echt schnell weiter, sonst kriegen wir die Fähre nicht mehr.“

Emma schluckte. „Schon okay – also, dann schönen Urlaub“, sagte sie nur, während ihre kleine Schwester winkte und ihm „Habt viel Spahaaaaß“, wünschte.

Gabriele nahm ihre beiden Mädels noch einmal fest in die Arme und drückte sie. „So, meine Süßen, ich wünsche euch ganz, ganz, ganz viel Spaß und ich weiß, ihr werdet es hier lieben.“ Sie winkte Larissa, die ebenfalls in die Umarmung einfiel, gab Emma und Mathilda einen Kuss auf die Stirn und stieg wieder zu Marcel in den Wagen. Langsam fuhr das Paar davon. Die drei Mädchen standen ein wenig verloren vor dem Bahnhof, bevor Larissa wieder das Kommando übernahm. „So, dann wollen wir mal, die Schule fängt gleich an.“

„Och nö, Larissa, ich hab Ferien, muss das sein?“, maulte Emma und wurde von Mathilda mit dem Ellbogen angestoßen. „Mann, jetzt hör mal auf mit dieser blöden Tour, wir wollen uns doch wenigstens mal Larissas Schule angucken.“

„Keine Chance Emma, ich hab euch bereits bei meiner Lehrerin angemeldet, los komm“, flötete Larissa. Sie nahmen ihre Koffer auf und folgten der Cousine, die sie zur Kutsche geleitete, wo der Junge kaugummikauend immer noch neben dem Pony stand und Larissa die Leinen wieder in die Hand drückte. Rasch verzog er sich. Emma erstarrte. „Nicht dein Ernst! Mit dem Vehikel sollen wir in die Schule fahren?“

Mathilda jubelte nur „ Klasse“ und lud bereits ihren Koffer in die Kutsche ein. „Ja klar, oder willste lieber mit dem Ameisenbär fahren?“, fragte Larissa. „Ameisenbär???“, wiederholte Emma. Sie verstand gerade gar nichts mehr.

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Seitenaufrufe: 32 mal Aufgerufen Am 6. September 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Fantasy, Film, Kinderbuch, Mystery, Zeitreisen
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