Threesome – Drei sind keine(r) zu viel

Threesome – Drei sind keine(r) zu viel
Preis: 2,99 €
Autoren: ,
Genre: Erotik
Webseite: http://velvetvenus.wordpress.com/
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781507741351
Tom und Andy, zwei Männer im besten Alter, sind schon seit längerem ein Paar und ausgesprochen glücklich miteinander. Anlässlich des dreißigsten Geburtstags von Andy findet eine große Feier statt - und am nächsten Tag ist irgendwie nichts mehr wie zuvor. Plötzlich knistert die Luft nur so vor Erotik und die Gefühle fahren Achterbahn - doch das liegt nicht nur an den beiden ... denn da gibt es ja noch Doreen. ***** Das hier vorliegende Buch enthält sowohl homo- als auch heteroerotische Szenen.
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Leseprobe

Wiederholt werde ich auf der Straße angehupt, denn durch meinen Tränenschleier kann ich in manchen Augenblicken kaum etwas erkennen und komme so dem einen oder anderen Hindernis in Form eines anderen Autos oder Pollers wohl bedenklich nahe. Dass mir nichts passiert und ich tatsächlich heil vor meiner Wohnung ankomme, grenzt fast an ein Wunder. Mühselig rangiere ich mein kleines Auto in die einzige Parklücke vor dem Haus und bleibe erst mal einen Moment lang sitzen. Immer noch kullern die Tränen. Selbstvorwürfe quälen mich und mein Magen revoltiert. Er beginnt zu schmerzen, in mir steigt leichte Übelkeit auf.

In der Handtasche nach einem Taschentuch kramend, bekomme ich nur am Rande mit, dass auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Transporter hält, einparkt und ein paar kräftige, junge Männer damit beginnen, Möbel auszuladen. Plötzlich scheppert es, ich werde in meinem Wagen etwas nach vorn geschleudert und schlage hart mit der Stirn gegen das Lenkrad. Nach dem ersten Gedanken: ‚Was zum Henker war das?‘, durchzuckt mich auch schon die mögliche Erklärung: ‚Jemand hat mein Auto angefahren.‘ Ich weiß zwar nicht warum und wieso, aber das Knirschen klang verdächtig nach verbeultem Blech.

Zitternd versuche ich, die Fahrertür zu öffnen, doch das verdammte Ding bewegt sich nicht einen Millimeter. Von der anderen Seite der Straße kommen gleich zwei junge Männer zu mir herüber und rütteln mit vereinten Kräften an der Tür, die durch den Unfall scheinbar völlig verzogen ist. Leider bleiben auch sie erfolglos, sodass einer der beiden schließlich um den Wagen herumkommt, die Beifahrertür aufreißt und besorgt fragt:

„Ist Ihnen etwas passiert? Können Sie aussteigen? Sollen wir einen Krankenwagen rufen?“

Irritiert starre ich den Sprecher an. Wozu einen Krankenwagen? Mir fehlt doch nichts. Ich schüttele vorsichtig den Kopf, was mir dieser allerdings recht übel nimmt. Unter meiner Schädeldecke beginnt es unwillig zu klopfen und zu pochen, ein Bautrupp startet seine Tätigkeit und ein Specht hämmert stakkatoartig den Takt dazu. Aufstöhnend presse ich die Hände an die Schläfen. Die Geräusche hinter meiner Stirn verstärken sich sekündlich. Nur wenige Augenblicke später fühle ich mich am Arm gepackt und aus dem Wagen gezogen. Eine starke Hand hält mich am Oberarm fest, angelt im Wageninneren nach meiner Handtasche sowie dem Zündschlüssel und verriegelt mein verbeultes Auto. Aus den Augenwinkeln registriere ich trotz des brummenden Schädels, dass mein kleiner Hopser hinten links fast einen halben Meter kürzer ist als vorher und dass dahinter ein Mann steht, der wild gestikuliert. Er redet dabei auf die in Windeseile eingetroffenen Polizisten ein und auf einen weiteren Mann, der meinem Retter zunickt. Ich höre so etwas wie „Geh nur, ich regele das hier erst mal.“ Der Mann, der immer noch meinen Oberarm umklammert hält, sieht mich fragend an.

„Wohnen Sie hier irgendwo? Wollen Sie doch lieber ins Krankenhaus? Verstehen Sie mich?“

Immer noch benommen, sehe ich zu ihm hoch. Erst jetzt dämmert mir, dass er etwas gefragt hat und ich gebe ihm zu verstehen, dass wir genau bei mir vor der Tür stehen. Verschwommen nehme ich wahr, wie er den Polizisten erklärt, dass er mich in meine Wohnung bringen und sich um mich kümmern wird, während sein Freund ihnen den Hergang des kleinen Unfalls schildern soll. Mir strömen erneut die Tränen übers Gesicht. Zu allem Ärger und Herzweh jetzt auch noch ein kaputtes Auto. Laut aufschluchzend werfe ich mich gegen seine Brust und fühle mich von starken Armen umfangen.

Bewertung: 5.0 von 5 (4 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 139 mal Aufgerufen Am 8. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Dreier, gay, Geburtstagsparty, hetero, Liebe, Ménage á trois, MMF, schwul, Swimmingpool, Zwiespalt
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