The Abscondence – Die Flucht

The Abscondence – Die Flucht
Preis: 10,90 €
Autor:
Genre: Belletristik
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783735732590
Gefahr und Verlangen liegen dicht beieinander. Allison Cooper ist 22 Jahre alt, schüchtern und hat in ihrem Leben nicht wirklich etwas erreicht. Doch dann lernt sie den mysteriösen und verführerischen John Smith kennen. Von Anfang an ist sie sich sicher, dass etwas mit ihm nicht stimmt und würde sich am liebsten von ihm fernhalten, stellt aber schnell fest, dass sie von ihm nicht mehr los kommt. Denn John hat etwas in ihr ausgelöst, dass sich seitdem nicht mehr verdrängen lässt. Als er wieder und wieder in ihrem Leben auftaucht, kann sie nicht anders, als ihrem Verlangen nachzugeben. John jedoch scheint etwas zu verbergen. Als sie sein dunkles Geheimnis erfährt ist es bereits zu spät und sie hat keine andere Wahl als ihm blind ins Ungewisse zu folgen...
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Ich rannte einfach. Ich blickte mich nur kurz um, lange genug um zu sehen, dass er mit langen Sätzen hinter

mir herkam, als ob sein Leben davon abhänge. Mein Magen krampfte sich zusammen und ich schluckte

panisch als ich wusste, dass ich dieses Rennen nicht gewinnen konnte. John war in unmittelbarer Nähe

hinter mir. Ich spürte wie seine Hände mich von hinten packten und sich meine Füße vom Boden erhoben.

Meine Hilferufe wurden seiner Hand auf meinem Mund gedämmt und somit blieb mir nichts anderes übrig,

als das Schicksal tretend und zappelnd über mich ergehen zu lassen. Er zerrte mich zurück in die Wohnung,

schloss die Tür und drückte mich mit dem Rücken fest gegen die Wand. Ich sah ihn an um in seinen Augen

zu lesen, was er als nächstes mit mir vor hatte. >>Versprich mir, dass du nicht schreien wirst.<< zischte er

angestrengt durch seine fast verschlossenen Lippen. Unter Tränen nickte ich ihm zu, da ich sowieso keine

andere Wahl hatte und seine Hand lockerte sich. Er sah mich nur an. Würde er mich entführen?

Umbringen? Auch wenn das beinahe unmöglich war, strömte noch immer Adrenalin durch meinen

angsterfüllten Körper.

Ich nehme an du hast die Nachrichten gehört.<< kam es aus seinem Mund, während er mich immer noch

gepackt hatte. Ich nickte. Langsam lockerte er seinen Griff und ließ mich schließlich ganz los. Es gab keinen

Ausweg. Er hatte den Schlüssel zur Hintertür in seiner Hand, also blieb ich an der Wand stehen und rührte

mich keinen Millimeter, auch wenn ich am liebsten weinend auf dem Boden zusammengesackt wäre. Mein

Bein schmerzte höllisch. Ich beobachtete wie er im Wohnzimmer auf und ab ging, sich immer wieder mit

den Händen über die Stirn strich und plötzlich stehen blieb. Er sah mich an.

Habe ich dir wehgetan?<< Erschrocken starrte er auf mein verletztes Bein, bevor ich es hinter mein

anderes schob, um ihn davon abzuhalten näher zu kommen. Überrascht über diese Frage schüttelte ich

immer noch zitternd meinen Kopf. >>Was ist hier los? Was soll das alles? Was hast du mit mir vor?<<

flüsterte ich in den Raum, ohne ihn dabei anzusehen.

Was ich mit dir vor habe? Fragst du mich das gerade ernsthaft, Ally? Nichts, okay? Ich habe nichts mit dir

vor. Ich wollte es dir ja erklären, aber dann hast du dich entschieden durch den Garten zu hasten, wie eine

verrückte und mir in die Hand zu beißen.<< Er fing an seine Hand hin und her zu drehen und ich konnte das

bereits getrocknete Blut zwischen Daumen und Zeigefinger deutlich sehen. Ich hatte ihn voll erwischt.

Was hätte ich deiner Meinung nach tun sollen, hm? Dich mit offenen Armen empfangen, ohne zu wissen

was du für ein krankes Spiel spielst? Ich habe gerade angefangen dir zu vertrauen. Das war der wohl größte

Fehler, den ich machen konnte!<< Ich lehnte immer noch an der Wand und musste mich überwinden ihm

ins Gesicht zu blicken.

Ally ich spiele kein Spiel!<< beteuerte er mir immer und immer wieder. >>Ich wollte es dir erklären.

Deswegen bin ich hier. Aus keinem anderen Grund. Bitte lass es mich erklären.<<

Ich hab das Gefühl ich kenne dich nicht, John. Ich will das du gehst. Jetzt.<< Langsam wurde mir schlecht.

Meine Schmerzen am Bein wurden von Minute zu Minute stärker und ich hätte am liebsten nichts anderes

getan als mich auf mein Bett fallen zu lassen und drauf los zu weinen.

Bitte Allison, ich..<< weiter kam er nicht, als ich ihn unterbrach. Ich konnte seinen verzweifelten Blick auf

mir spüren, als ich ihn hasserfüllt ansah. >>John. Geh jetzt. Ich will nicht, dass du mir wehtust, also

verschwinde einfach.<< zischte ich durch meine fast verschlossenen Zähne.

Er kam langsam auf mich zu und ich versuchte mich noch weiter an die Wand zu drücken. Ich sah wie seine

Hände sich an meinen Schläfen vorbei auf die Wand zubewegten und sich dort abstützen. Sein Gesicht war

in unmittelbarer Nähe vor dem meinen und ich hörte ihn >>Scheiße Allison! Ich würde dir nie weh tun<< in mein Ohr flüstern.

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Seitenaufrufe: 40 mal Aufgerufen Am 24. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Fliehen, Flucht, Gefahr, Liebe, Motorrad, Pheonix, Verlangen
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