Tante Lotti ist tot

Tante Lotti ist tot
Preis: 2,49 €
Autor:
Genres: Krimi & Thriller, Romantik
Webseite: www.tina-sprenzel.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783734778599
„Mord? Oh mein Gott!“ Julia war erschüttert. „Aber wer ermordet denn Tante …“ Verdattert riss Julia die Augen auf. „Mama, wer bitte ist Tante Lotti?“ Ein bayerischer Romantik-Thriller, erfrischend locker präsentiert von Tina Sprenzel! Tante Lotti wurde ermordet! Ihre Erbin Julia verschlägt es daher ins beschauliche Brunnthal. Dort muss sie nicht nur den Mord aufklären, sondern sich auch noch zwischen zwei attraktiven Männern entscheiden! Und da wäre da noch die Blaustirnamazone Theo! Der Bursche hat es faustdick hinter den Ohren ... pardon ... Flügeln und erobert Julias Herz im Sturm! Romantik, Spannung und Witz machen dieses Buch zu einem puren Lesevergnügen. Ein Buch für alle Leser und Leserinnen, die neben Spannung und Romantik auch den Witz einer Geschichte schätzen. Die Geschichte präsentiert sich witzig, tiefgründig und spannend! (Münchner Merkur). Tina Sprenzel braucht nicht viele Worte, bis die Figuren dem Leser klar vor Augen sind: hervorragend gemacht. Ob nun Julia, ihre Mutter, Emilio oder ihre Chefin: die Rollen sind klar und Tina Sprenzel spielt virtuos mit ihnen. Sämtliche Figuren weisen Ecken, Kanten und Eigenarten auf, die hier außerordentlich präzise gestaltet sind. (Leser) Das Erstlingswerk von Tina Sprenzel ist spritzig und spannend zu gleich. Mit viel Humor und Freude am Detail erzählt sie, wie ihre Hauptakteurin Julia mit Hilfe des Polizisten Flo den ungewöhnlichen Todesfall ihrer Tante Lotti aufklärt. (Leserin)
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Am nächsten Morgen weckte sie das Geräusch ihres auf dem Nachtkästchen vibrierenden Handys. Sie drehte mit einem klagenden Stöhnen um. Das unangenehme Brummen schien in ihrem Kopf widerzuhallen. Julia verfluchte Emilio, sich selbst und Alkohol im Allgemeinen und rollte vorsichtig aus dem Bett. Das Telefon musste warten, denn ihr Weg führte direkt ins Badezimmer, aus dem sie erst nach geraumer Zeit totenblass wieder auftauchte.

Noch bevor sie ihre Kaffeemaschine in Betrieb nahm, trank sie gierig ein Glas Wasser. Oh ja, Emilio hatte gut zugehört und parallel dazu hatten sie Wein getrunken und Eis gegessen. Julia versuchte gar nicht erst zu überlegen, wie viele Flaschen Wein es letztendlich gewesen waren.

Der Blick ins Wohnzimmer zeigte, dass auch das Knabberzeug gut geschmeckt hatte. Da lagen ganze und zertretene Salzbrezeln neben den Nachos und dazwischen fanden sich Emilios heißgeliebte Gummibärchen. Schon beim Anblick des kulinarischen Durcheinanders wurde Julia übel.

Kurzerhand wandte sie sich ihrer Kaffeemaschine zu, um einen  neuen Pad einzulegen. Mit einem Seufzer drückte sie den Einschaltknopf und schloss beim Klang des laufenden Kaffees selig die Augen. Als das Geräusch verstummte, öffnete sie diese wieder und starrte begriffsstutzig auf den See aus Kaffee, der sich langsam auf der Arbeitsplatte ausbreitete und zielsicher in die geöffnete Besteckschublade floss.

„Tasse, Pad, Knöpfchen!“, murmelte sie unwirsch vor sich hin. „Tasse, Pad, Knöpfchen und nicht irgendwie andersrum!“

Sie griff nach der Küchenrolle, zog an und hatte genau das letzte Blatt in Händen. Fluchend riss sie das Geschirrtuch vom Haken. Nach einem Blick in die Schublade hob sie einfach den kompletten Einsatz heraus und warf ihn mitsamt dem kompletten Besteck ins Spülbecken. Der Tag fing ja hervorragend an!

„Julia, Schätzchen, du musst die Dinge gelassener angehen.“ Emilios Worte von gestern Abend gingen ihr durch den Kopf. „Du bist eine junge attraktive Frau, die außerdem sehr intelligent ist und hast in Nullkommanichts eine neue Arbeit. Schmeiß ihnen deine Kündigung hin, nimm deinen restlichen Urlaub und fahr in den sonnigen Süden. Und wenn du wieder hier bist, suchen wir dir in aller Ruhe einen Job.“

„Emilio, ich kann nicht einfach in den Süden fahren mit dem Wissen, dass ich arbeitslos bin, wenn ich zurückkomme.“

Ihr Kumpel hatte nur wieder die Augen verdreht und sich auf die Couch zurück fallen lassen. Ihm war klar, dass er jetzt auf sie einreden konnte, wie auf ein krankes Pferd. Helfen würde es erst mal nicht.

Das Läuten des Handys riss sie aus ihren Gedanken. Mit einem resignierten Seufzer beschloss sie, sich dem Gespräch mit ihrer Mutter zu stellen, trotz ihrer Kopfschmerzen und ohne Kaffee.

„König!“ Ob ihre Mutter wohl am Ton hörte, dass sie ihre Tochter quasi mürbe geläutet hatte?

„Julia! Sag mal, gehst du überhaupt noch an dein Handy? Ich versuche dich seit gestern zu erreichen und mache mir langsam Sorgen!“

Isabella Groß-König, wie sie leibte und lebte. Der scharfe Ton mit seinen anklagenden Nuancen war ihr wie auf den Leib geschneidert und es kostete Julia alle Mühe, das Gespräch nicht einfach wegzudrücken.

„Ich hatte …“ Es war wie immer, Julia hatte keine Gelegenheit auszureden.

„War dein Handy mal wieder auf stumm geschaltet? Ich könnte einen Herzinfarkt erleiden und hätte keine Chance dich zu Hilfe zu rufen.“

„Nun ja, da wäre ja auch der Notarzt die richtige Wahl“, wandte Julia gezwungen scherzhaft ein, doch ihre Mutter nahm dies gar nicht war.

„Die Polizei war gestern bei uns!“, tönte es aus dem Telefon. „Julia, es ist einfach schrecklich!“ Das Schluchzen machte das Gesagte fast unverständlich.

„Mama, beruhige dich. Was wollte die Polizei?“ Beunruhigt wanderte Julia in der Küche auf und ab.

„Tante Lotti ist tot!“ Mit einem sehr undamenhaften Schniefen fuhr Isabella fort. „Die Arme wurde ermordet!“

„Mord? Oh mein Gott!“ Julia war erschüttert. „Aber wer ermordet denn Tante …“ Verdattert riss Julia die Augen auf. „Mama, wer bitte ist Tante Lotti?“

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Seitenaufrufe: 120 mal Aufgerufen Am 8. April 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Amazone, Bayerischer Romantik-Thriller, Brunnthal, Erbe, Liebe, Mord, Papagei, Romantik
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