Tanja Sternenlicht. Die Reise zum Dunkelplanet

Tanja Sternenlicht. Die Reise zum Dunkelplanet
Preis: 12,90 €
Autor:
Genre: Kinder & Jugend
Webseite: www.simsabim.wordpress.com
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Tanja Sternenlicht ist ein 12jährigen Mädchen vom Planeten Sternenkind. Sie kämpft gegen den grünen Nebel, der die Träume der Kinder stiehlt. Simsabim, der dunkle Magier ist vom grünen Nebel besessen , weil er noch mehr Macht erhofft. Tanja kämpft auch gegen diesen Magier, der für sie selbst ein Geheimnis hat. Denn die Reise des Magiers geht zum Dunkelplanet, wo Kinder scheinbar in einem Paradies leben.
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16. Kapitel
Auf Dunkelplanet

Der Traum war für Tanja zu real. Jedenfalls erschien es ihr so. Sie war nicht mehr in der Lage, aufzuwachen.
Sie befand sich zusammen mit Hydra und Max auf einer anderen Welt.
Das, was sie nun sah, wollte nicht in ihren Kopf gehen.
„Was für ein Paradies“, meinte Max. „Den Kindern geht es ja besser als uns auf Xamibor.“
Sie schauten in etwa hundert glückliche Kinderaugen. Da sahen sie einen großen Park mit Bäumen und vielen Tieren, die mit diesen Kindern spielten. Es waren Hunde, Katzen, Ponys, Meerschweinchen und Vögel. Jedes Kind spielte mit einem anderen Tier. Einige spielten sogar mit Löwen, Tigern und wiederum andere mit Einhörnern. Auch die Eltern der Kinder waren dabei. Manche schoben einen Kinderwagen oder unterhielten sich am Rande eines großen Spielplatzes.
Am wolkenfreien blauen Himmel erschien eine Sonne, die wunderschön gelblich leuchtete.
Tanja kniff sich die Augen zusammen. Sie konnte nicht glauben, was sie da erblickte. Es war zu schön um wahr zu sein. Selbst auf Sternenkind hatte sie so etwas noch nie gesehen.
„Das kann doch wohl nicht wahr sein.“ Weiter kam sie nicht, denn sie öffnete ihren Mund vor Staunen.
Zwei der Kinder erblickten die Fremdlinge, die still am Rande dem Treiben zuschauten. Sie nahmen sie an der Hand und führen sie mit in die Reihen der Jungen und Mädchen, die dort spielten. Sofort kam ein kleiner Affe auf Tanja zugerannt und krabbelte auf ihre Schultern. Max und Hydra erhielten jeweils einen kleinen Hund zum Spielen.
Tanja fing einen Ball, den ein Mädchen ihr zuwarf. Es begann ein Handballspiel mitten im Park, während andere Kinder die Rutschen, Schaukeln, Klettergerüste und Sprungseile des Spielplatzes benutzten.
Immer wieder warfen die Eltern, die auf Bänken saßen, einen Blick auf ihre spielenden Kinder.
Tanja war jedoch wie gefangen. Sie wollte aus diesem Traum aufwachen, konnte aber nicht. Ihr Verstand sagte ihr, dass dies nicht real zu konnte. Oder doch? Sie war glücklich und dies hielt sie fest, immer weiter fest. Wie ein Tunnel, wo sie am Ende ein Licht entdeckte, das ihr den Weg in eine bessere Welt zeigte.
Dann kamen viele Roboter in den Park. Menschenähnliche Roboter, genannt Dunkelandroiden. Es waren insgesamt zehn Stück. Sie stellten sich gemeinsam vor den Spielplatz nebeneinander auf und begannen, zu spielen.
Max war erstaunt. Das, was er dort sah, hatte mit seiner Robi viel gemeinsam. Das Robotermädchen war einst seine Spielpuppe und wurde dann zum Roboter, der zusammen mit ihm Abenteuer erleben sollte. Max Xamibor tippte Tanja auf die Schulter und blickte gleichzeitig Hydra tief in ihre Augen.
Max riss seinen Mund weit auf.
„Da ist Robi, da ist …“
Er machte eine kurze Pause, denn er konnte kaum sprechen. Auch in diesem Augenblick wirkte irgendetwas in seinem Kopf und er wurde glücklich. Max schnappte sich den Roboter und spielte mit ihm. Die Androiden schienen für die Spiele konstruiert worden zu sein, weil sie sich wie Kinder benahmen.
Ein Mädchen kam auf Tanja zu. Sie war ungefähr neun Jahre alt, trug lange, blonde Haare, die zu einem Zopf geflochten waren. Ihr buntes Kleid leuchtete in der Sonne. Sie hatte wohl ein Frettchen als Spielgefährten, das immer wie eine Katze um sie herumlief.
„Wer ist du? Ich habe dich hier noch nie gesehen.“
Tanja blickte sie erstaunt an.
„Wer bist du? Ich bin die Tanja.“ Sie zeigte mit der rechten Hand auf ihre Freunde. „Das sind Max und Hydra. Wir wissen nicht, wie wir hier herkamen. Kannst du mir da weiterhelfen?“
Das angesprochene Mädchen lächelte und schaute um sich herum. Ihr Gesicht wurde bleicher. Irgendetwas schien sie zu stören. Als ob sie wüsste, was passierte.
„Sorina heiße ich. Ihr seid auf dem Planeten …“

Bewertung: 4.0 von 5 (10 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 2778 mal Aufgerufen Am 28. Juni 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Astronomie, Fabelwesen, Kinderbuch, Kindermärchen, Magier, Planeten, Science Fiction, Sonne, Zauberer
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