Suppenkasper? Gibt´s hier nicht!

Suppenkasper? Gibt´s hier nicht!
Preis: 4,90 €
Autor:
Genres: Belletristik, Sachbuch
Webseite: http://krummeck.jimdo.com
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783734746826
Ist es nur ausgeprägte kindliche Neugier oder ist da doch mehr, wenn Kinder freudig jedes neue Nahrungsmittel probieren? Wie kommt es, dass manchen Kindern von Anfang an einfach alles gut schmeckt und sie Gemüse genauso lieben wie Fleisch und Beilagen? Kann man geschmackliche Vorlieben der Kinder beeinflussen? In wie fern kann die Ernährung der Mutter in Schwangerschaft und Stillzeit zu gesundem Essverhalten der Kinder beitragen? Diese Fragen stellt sich die Autorin anhand der anhaltend positiven Resonanz auf das Essverhalten ihres Kleinkindes.
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Leseprobe

Auch eine gewisse Gelassenheit beim Essen sehe ich als förderlich an. Ich habe es weitestgehend vermieden, im Stress zu essen und alles schnell und mit möglichst wenig Schweinerei um uns herum hinter mich bringen zu wollen. Wir waren auch nicht durch Fernsehen oder Radio abgelenkt und konnten uns völlig auf das Essen konzentrieren.

Ich gab dem Kleinen Zeit, die Nahrung zu schmecken, zu fühlen, zu erforschen – auch  mit den Händen. Gerade das »Matschen« wird meiner Erfahrung nach von einigen Eltern nicht gern gesehen, weil die Kinder »anständig« essen lernen sollen, und bitteschön auch direkt mit Löffel und Gabel… Aber genau diese Eltern waren es dann, die meinen Kleinen wenige Wochen später beim Essen bestaunten und voll des Lobes ob seines ungewöhnlich fortgeschrittenen Essverhaltens ohne größere Unfälle waren, die eine große Putzaktion nach sich ziehen würden. Ich hätte das Matschen wohl unterbunden, wenn der Kleine daraus ein Spiel gemacht hätte, aber solange er mit den Händen die Nahrung erkundete und nichts bewusst absichtlich auf dem Fußboden landete, ließ ich ihn machen. Wenn etwas daneben ging oder runter fiel, dann war das halt so und beim nächsten Mal versuchten wir es besser zu machen.

Soweit das möglich war, durfte er selbst essen. Er hat dann meist eine Weile selbst versucht, seinen Mund zu füllen, schließlich aber verlangt, dass ich ihm helfe. Offenbar dauerte es ihm selbst zu lange und er merkte rasch, dass er schneller satt wird, wenn ich helfen darf.

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 47 mal Aufgerufen Am 3. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Baby, Brei, essen, füttern, Gemüse, Kind, kochen, stillen
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