Splitter faser süss!

Splitter faser süss!
Preis: 5,43 €
Autor:
Genres: Erotik, Romantik
Webseite: https://www.facebook.com/profile.php?id=100005973826741
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Nase voll von den immer gleichen Erotik-Büchern? Dieser ist anders: Im Magnolienweg ist alles ganz normal wie in so vielen normalen Orten. Doch unter jedem Dach ein "Ach". Julias Nachbarn haben mehr erotische Geheimnisse als man denkt! Aber darüber spricht man ja nicht beim nachbarschaftlichen Grillen! Die leidenschaftliche Hobbybäckerin Marion würde Augen machen wenn sie wüsste, was Sabine so treibt! Und auch deren Freundin Dani erzählt niemandem, dass sie letzten Donnerstag im Fitness Club..... Nur Julia ist eine sittsame Hausfrau und Mutter. Bis sie diesen neuen Job annimmt. Dieser Roman ist nicht: - unrealistischer Quatsch - devotes Durchgevögel oder ein billiges Sexheftchen - nach hundert Seiten schon zu Ende. Im Gegenteil: mit Liebe geschrieben - amüsant, weil echt - romantisch süss - so erotisch, dass man gleich ins Bett hüpfen möchte - sinnlich - authentisch. Denn: Jeder hat Sex im Kopf. Eine Geschichte, die sich wie eine Serie liest.
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Leseprobe

Martin hatte in letzter Zeit kaum Gelegenheit gehabt, ins Fitness Center zu gehen. Heute konnte er endlich mal wieder zeitig Schluss machen und mal wieder ein paar Muskeln aufbauen. Er holte gerade auf dem Parkplatz seine blaue Sporttasche aus dem Kofferraum als er eine Whatsapp von seiner Frau erhielt: <Schau mal, die Tartes au citron>

Mit einem Foto von kleinen Zitronenküchlein. Oder Zitronentörtchen. Oder was auch immer. Martin war es einerlei, aber das durfte er sie natürlich nicht spüren lassen. Ständig musste er sich anhören, wie weich eine Creme war oder wie wichtig der richtige Schmelzpunkt von Schokolade war. Er wollte sie nicht vor den Kopf stoßen, war es doch Marions große Leidenschaft. So textete der liebe Martin ein:  < Bestimmt sehr süß, Süße!  >

Auf die Antwort wollte er nicht warten und schaltete sein Handy aus.  Am Eingang wäre er beinahe mit einem großen Mann zusammengestoßen, der wie ein Wikinger oder Germane aussah. Im Umkleidebereich bewunderte Martin dessen Körper und nahm sich vor, heute eine Extrarunde am Beinlift zu stemmen und auf die köstlichen Zitronentartes seiner Frau heute Abend zu verzichten.

Schade eigentlich.

Denn so gingen die Tartes au citron am nächsten Morgen auf die Baustelle im Magnolienweg. Sehr zur Freude von aufmerksamen Männern die nicht nur die Süßigkeiten genossen sondern auch Martins „Süße“.

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Feine Zitronentartes machen sich sehr seltsam in den rauen, mit Gips verkleckerten Händen osteuropäischer Bauarbeiter.

Aber auch die fünf Bauarbeiter wussten etwas Süßes durchaus zu schätzen. Marion freute sich, dass sie neuerdings dankbare Verköstiger ihrer Delikatessen hatte.

„Sie müssen verkaufen“, sagte Can gerade genussvoll.

„Ah“, tat Marion abwertend ab. „Ich weiß nicht recht, ob ich das könnte.“ Und sie lachte aus Verlegenheit. „Das müsste man in der Stadt machen. Ja. Aber hier draußen? Hier kommt doch niemand hin, der sich etwas feinere Süßigkeiten gönnen würde.“

Marion wurde ganz lebhaft: „Wenn es natürlich einen kleinen Laden irgendwo in der Stadt gäbe – ich würde ihn auch nur donnerstags bis samstags öffnen. Die restlichen Tage bräuchte ich Zeit für den Einkauf, die Vorbereitungen und die Produktion. Und“, fügte sie noch strahlend hinzu, „auch Torten oder Petit Fours auf Bestellung natürlich.“

Can blickte sie ruhig an. Dann nickte er: „Natürlich.“

Alle anderen Männer schauten sie still an. Hatte sie etwas Falsches gesagt? Marion überlegte, dass man sie sicherlich für größenwahnsinnig hielt. Warum hatte sie sich nur so verplappert. Doch einer der Bauarbeiter sagte mit breitem polnischen Akzent: „Is perrfekt.“

Can fragte sie: „Machen Sie süße Creme die ich von Ihnen essen kann?“

Marion antwortete schnell: „Man kann alle meine Cremes essen! Nougatcreme, Vanillecreme…..“

„Machen Sie Creme, ich esse aus ihrem Bauchnabel.“

„Wie bitte?“ Marion war aus dem Konzept gebracht. Aber eigentlich hatte sie gerade auch kein Konzept. „Äh, Vanille, Schokolade, Kaffee oder….“ Etwas Blöderes konnte sie wohl jetzt nicht sagen?

Can grinste: „Alles gut. Für mich Vanille. Riko mag Schoko.“

Der Mann, der überhaupt nicht wie ein Riko aussah, grinste sie breit an und nickte.

Can trug ihren Picknickkorb wieder zur Tür.

Heute war mit dieser Frau nichts mehr anzufangen – sexuell gesehen. Das sah er als Frauenversteher deutlich. Und außerdem baut sich so ein Haus ja auch nicht von alleine. Sie hatten ordentlich Termindruck vom Eigentümer bekommen. Das war zwar ein Ekelprotz aber Can wollte ihn dennoch nicht vergraulen, allein des Geldes wegen. Und man muss ich ja auch ständig Folgeaufträge schwarz offen halten. Ist ja nicht zu Spaßen mit einem schlechten Ruf.

Und so geleitete er die verdatterte Marion hinaus und trieb seine Männer wieder zur Arbeit an.

Denn wenn diese nette Marion tatsächlich mit einer leckeren Creme wiederkommen würde, dann würde er die Arbeit sofort fallen lassen und von dieser absolut leckeren Frau alles abschlecken. Und zwar so, dass sie stöhnen würde und seinen Namen schreien würde.

Darauf war Can nämlich mächtig stolz, dass viele Frauen unter ihm schon seinen Namen geschrien haben. Vor Lust natürlich. Nicht dass irgendjemand hier etwas falsch verstehen würde! Man hatte ja seinen Stolz.

Can hatte den Verdacht – als Frauenversteher, versteht sich – dass diese Frau mal einen richtig harten Kerl im Bett brauchte. Nicht so einen netten lieben Typ wie der, der morgens ihr Haus verließ.

Ich glaube, da lag der gute Can gar nicht so falsch. Zugegebenermaßen – er war zwar nicht der Hellste unter der Sonne. Aber unter seiner dunklen Haut steckten kräftige Muskeln, ein geiler Arsch und ein kräftiges Gemächt. Sein liebes, sensibles Herz hatte sich für diese leckere Frau erweicht.

Ganz im Gegensatz zu seinem Schwanz, der gerade ganz hart in seiner Hose wurde. Also wirklich sehr hart.

Aber das war sein Problem, nicht unseres.

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Seitenaufrufe: 1739 mal Aufgerufen Am 21. April 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Erotikroman, erotisch, Liebesroman, sinnlich
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