Sonnenwarm und Regensanft – Band 2 – Sonnensturm

Sonnenwarm und Regensanft – Band 2 – Sonnensturm
Preis: 1,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Romantik
Webseite: www.agnes-m-holdborg.de
Erscheinungsjahr: 2013
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Es sind nun schon einige Monate vergangen, seit Viktor, der Sohn des mächtigen Elfenkönigs Vitus, Annas Herz im Sturm erobert hat. Doch nicht nur Annas und Viktors Liebe erfährt Höhen und Tiefen, auch Vitus gerät in den Sturm der Leidenschaft, als er der aufregenden Heilerin Loana begegnet. Allerdings droht erneut Gefahr, sowohl in der Menschenwelt als auch im westlichen Elfenreich. Band 2 der modernen Fantasygeschichte handelt von Glück, Zweifel, Liebe und Tod. Sie birgt Überraschungen, von denen manche das Schicksal herausfordern.
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Leseprobe

Sonnenwarm und Regensanft

Band 2 – Sonnensturm

© Marlies Borghold alias Agnes M. Holdborg 2013

Prolog

Die Sonne stand hoch, die Luft schmeckte nach Sommer, duftete nach Jasmin und Gras und klarem Wasser.

Sie schwebten auf den Elfenpferden dahin. Anna auf dem rabenschwarzen Pan und Viktor auf der schneeweißen Ariella. Am Fluss hielt er die Pferde an, stieg ab, um sie in seine Arme zu ziehen.

Er drehte sich mit ihr, sah nur ihr Gesicht mit den hellblauen Augen, den rosèfarbenen Wangen und dem lieblichen Mund. Bei jeder Drehung blitzte die Sonne in ihren Augen und den Brillengläsern.

Er drehte sich weiter wie im Rausch, drehte und drehte sich …

Solange, bis sich das Bild plötzlich dramatisch veränderte. …

Der Fluss war fort und mit ihm das Elfenreich mit seinem mystischen Licht und den lieblichen Farben. Stattdessen wuchsen mit einem Male moderne, strenge Formen und Linien in Schwarz und Weiß und Rot vor ihm auf.

Anna lag auf einem mit weißem Satin bezogenen schwarzen Bett. Sie trug ihre Brille nicht mehr, dafür aber einen Hauch aus flammendroter Spitze. Ihre Haut schimmerte im Kontrast dazu hell, kostbar und verführerisch.

Die leicht geöffneten Lippen leuchteten im gleichen Rot der Spitze. Mit ihren dunkelbeschatteten Augen, den dichten, schwarz getuschten Wimpern und dem kräftigen Lidstrich hätte er sie beinahe nicht erkannt, wäre da nicht das helle Blau ihrer Iris zu sehen. Nur darauf richtete er seinen Blick, bis er atemlos registrierte, dass sie sich unter dem Körper eines Mannes bewegte.

Dann auf einmal, ganz unvermutet, schrie Anna gellend auf, sich verzweifelt gegen den Mann zur Wehr zu setzend, und schlug wild um sich. Dabei schrie sie immer weiter, schluchzte und schrie, während Viktor wie angewurzelt dastand. …

Gedanken

Konzentration ist die Einengung der Gedankengänge auf eine bestimmte Sache. Das war anscheinend das Problem: Die Einengung und die bestimmte Sache. Es wollte ihr nicht gelingen, diesem simplen Grundsatz nachzukommen.

Anna Nell saß in ihrem Zimmer und versuchte sich an dem Biologiereferat, das sie am nächsten Montag im Unterricht halten sollte. Doch es fiel ihr sehr schwer, sich darauf zu konzentrieren, denn immer wieder schweiften ihre Gedanken ab, drehten sich um ihren Freund Viktor und um die Geschehnisse der letzten Wochen.

Gedankenverloren schaute sie sich in dem neugestalteten Raum um und tippte mit ihrem Stift auf die Schreibtischplatte. Das Zimmer hatte ihr Vater, Johannes, erst vor ein paar Wochen ganz nach ihren Wünschen renoviert. Auch den neuen Schreibtisch hatte er selbst gebaut. Für ihn als Schreinermeister war das wahrscheinlich nichts Besonderes, aber Anna spürte ganz genau, wie viel Liebe ihr Vater in all die kleinen Details gesteckt hatte, genauso wie in das gesamte Zimmer, das sie sich mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Lena teilte.

Zurzeit konnte Anna es samt Schreibtisch und altersschwachem Computer für sich allein beanspruchen, um in Ruhe ihre Schulaufgaben zu machen, denn Lena befand sich bei der Arbeit. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Friseurin, ihrem Wunschberuf. Nichts für mich, dachte Anna, aber für Lena genau das Richtige.

Der Gedanke an die große Schwester entlockte ihr ein kleines Schmunzeln, weil die sich mit ihren neunzehn Jahren nun endlich von den alten „Tokio-Hotel-Postern“ aus der „Bravo“ verabschiedet hatte. Die Groupie-Zeit hatte bei Lena halt sehr lange angedauert. Jetzt aber strahlten die Wände in frisch gestrichenem Weiß, das nur hier und da von ein paar sonnengelben Akzenten unterbrochen wurde.

Über Annas Bett hing ein großes Gemälde, welches Viktors Zwillingsschwester ihr zum siebzehnten Geburtstag geschenkt hatte. Jeder, der das Zimmer betrat, wurde augenblicklich von dem selbstgemaltem Bild magisch in den Bann gezogen. Von seinem unwiderstehlichen Charme, den traumhaften Farben und dem mystischen Motiv mit den zwei Sonnen, die wie selbstverständlich in vereinter Umarmung hinab auf einen plätschernden Bach in einer traumhaft hellen Lichtung schienen. Außer Anna wusste in der Familie niemand, dass diese Lichtung, bis auf die zweite Sonne, keineswegs einer Fantasie entsprang.

Bei der Erinnerung an ihren Geburtstag fing Anna automatisch an, versonnen mit ihrer Kette zu spielen, an der das weißgoldene Medaillon mit vielen, winzigen, hellblauen Saphiren am Rand und den im Innern eingravierten zwei Sonnen hing. Viktor hatte es ihr geschenkt, eben zu jenem…

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Seitenaufrufe: 46 mal Aufgerufen Am 12. August 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Angst, Elfensaga, Fantasy, Leidenschaft, Liebe, Rache, Rettung, Romantasy, Tod
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