SISI – erzählt für Kinder

SISI – erzählt für Kinder
Preis: 14,49 €
Autor:
Genres: Historisch, Kinder & Jugend
Webseite: www.juliegehtinsmuseum.at
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783950406511
Die kleine Julie geht gerne ins Museum. Diesmal erfährt sie von ihrer Mutter mehr über die berühmte Kaiserin Elisabeth von Österreich. Weißt Du, warum Sisi auf Fotografien und Gemälden immer jung aussieht, obwohl sie 60 Jahre alt wurde? Oder hast Du schon davon gehört, dass sie eine der besten Reiterinnen ihrer Zeit und sogar tätowiert war? Die Lebensgeschichte der berühmten Sisi – historisch fundiert und kindgerecht erzählt. Mit bunten fantasievollen Illustrationen, Rätseln und vielen Aufklebern.
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Leseprobe

Leseprobe: Kapitel 7 (Auszug)

„Mit Mitte zwanzig galt Sisi also als schönste Frau weit und breit. Damals wurde auch das Bild gemalt, auf dem sie die Sterne im Haar trägt.”
Plötzlich ruft Julie aus: „Ja, das haben wir vorher gesehen! Mama, wer hat ihr denn die Sterne geschenkt?”
„Das war Franz-Joseph. Zu jedem Anlass, wie beispielsweise ihrem Geburtstag, bekam die junge Kaiserin einen. Und sie hatte prächtige lange hellbraune Haare”, betont Julies Mama. „Auf die war Sisi besonders stolz.
Ihr Haar reichte wohl zumindest bis an die Waden. Ich glaube, es war sogar bodenlang. Aber die P ege war sehr aufwendig: Es wurde jeden Tag drei Stunden lang gekämmt und mit kostbaren Duftessenzen eingesprüht.
Die Friseurin, die der Kaiserin ihre berühmte Flechtfrisur mit den Zöpfen machte, hieß Fanny Feifalik. Sie war eine von Sisis wichtigsten Bediensteten. Ohne deren Frisur weigerte sich die Kaiserin oft, außer Haus zu gehen.
Alle drei Wochen wurden die Haare dann gewaschen …”
„Aha”, wirft Julie ein, „wieso muss ich dann meine Haare so oft waschen?” „Weil deine Haare nicht so lang wie die von Sisi sind. Sie wurden an einer Leine oder über einem Gestell aufgehängt, bis sie trocken waren. Wie Wäsche. In der Zwischenzeit musste Sisi dann den ganzen Tag lang still sitzen. Sie nutzte die Zeit und las, schrieb Briefe oder lernte Sprachen.”
„Und wie ist sie dann aufs Klo gegangen?” fragt Julie interessiert.
„Julie, was du immer im Kopf hast! Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber ich weiß, dass ihr Klo aussah wie ein Delphin”, antwortet ihre Mama grinsend, während Julie und sie weiter durch das Museum gehen.
„Es wurde aber nicht nur Sisis Haarpracht so sorgfältig gep egt. Auch die Haut musste zart und strahlend bleiben. Also ließ sie sich von der Hofapotheke alle möglichen Mittelchen mischen. Eine Zeit lang trug sie Erdbeermasken
auf das Gesicht auf, wusch es sich nur mit Zitronensaft und dann wieder mit Rosenwasser. Damit ihre Haut schön weich blieb, nahm sie täglich ein warmes Olivenölbad.
Ach ja, ein wenig grauslich  nde ich Sisis Schlafgewohnheiten. Sie wickelte ihren Körper in Tücher, die in Essig getränkt waren. Und dann – das ist noch seltsamer – legte sie sich Kalb eisch-Stücke auf das Gesicht. Das sollte verhindern, dass sie Falten bekam.”
Julie hält sich die Nase zu. „Da hätte sie von mir aber kein Gute-Nacht-Bussi bekommen.”

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Seitenaufrufe: 2 mal Aufgerufen Am 8. November 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Biografie, Frau, geschichte, Kaiserin Elisabeth, Märchen, Österreich, Prinzessin, Sissi, Wien
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