Schmetterlinge im Bauch

Schmetterlinge im Bauch
Preis: 11,99 €
Autor:
Genres: Kinder & Jugend, Romantik
Webseite: http://biggiberchtold.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783945600665
Teresa, fast 16 Jahre jung, lebt mit ihrer Mutter alleine in der Nähe von Mainz. Seit Längerem ist sie in ihren knapp ein Jahr älteren Schulkameraden Marc, verliebt. Plötzlich zeigt er ebenfalls Interesse an Teresa, obwohl er erst seit kurzem eine Freundin hat. Als Teresa von seiner Beziehung erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Marc zu vergessen, erweist sich allerdings als schwieriger, als gedacht. Bei einem zufälligen Zusammentreffen der beiden knistert es gehörig. Marc trennt sich von Michelle, um mit Teresa eine Beziehung einzugehen. Für Teresa ist es die erste große Liebe und auch ihre ersten Erfahrungen, die sie mit einem Jungen sammelt. Die Schmetterlinge im Bauch sind deutlich spürbar und nichts kann die beiden mehr trennen … denken sie. Michelle lässt keine Gelegenheit aus, einen Keil zwischen die beiden zu treiben und dann kommt auch noch Paul ins Spiel, der mit Marc eine Rechnung offen hat. Das Chaos in Teresas Leben ist perfekt! Sie erlebt eine Achterbahn der Gefühle, denn Liebe, Eifersucht, Missgunst und Erpressung bestimmen von nun an das Leben der beiden. Wird ihre Liebe dem standhalten können?
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Leseprobe

Als ich mit Marc das Haus verlasse, ist es schon ziemlich frisch. Ich habe noch immer nur meine Jogging-Klamotten an und friere. Mein Zittern kann ich nicht unterdrücken und klappere etwas mit den Zähnen.

»Hier, nimm meine Jacke. Ich habe noch ein dickes Sweatshirt an.« Er gibt mir seine Jacke. »Darf ich dich heimbegleiten, Teresa?« Mein Blick hängt an seinen wunderschönen Lippen und ich bin wie hypnotisiert. Wäre ich Kalle, würde ich zu sabbern beginnen. »… ob ich dich heimbringen kann?«, wiederholt er sich und ich schrecke auf.

»Was? Ähm … sorry, war gerade mit meinen Gedanken woanders. Ja, gerne«, gebe ich zurück.

Zum Glück sieht er im Dunkeln nicht, dass ich wieder erröte. Er hat sein Fahrrad dabei und deutet mir an, auf seiner Fahrradstange Platz zu nehmen.

»Was, da drauf soll ich?«, frage ich. »Ich bin doch viel zu schwer. Du kippst mit mir nur um.« Respektvoll betrachte ich das Gestänge. Irgendwie ist mir mulmig.

»Ach, Quatsch, du hast eine tolle Figur und bist leicht wie eine Feder.« Marc sitzt bereits auf dem Sattel, nimmt meine Hand und zieht mich zu sich heran. Meine Beine werden weich wie Gummi und bevor ich aus meinen Latschen kippe, setze ich mich umständlich auf die Fahrradstange. Marc umfasst seinen Lenker und ich bin gleichzeitig in seinen Armen.

»Schön festhalten«, flüstert er mir ins Ohr und schon tritt er in die Pedale.

Auf der Fahrradstange zu sitzen, stellt für mich eine kleine Mutprobe dar. Bei jedem Holpern habe ich Schiss herunterzufallen. Marc bemerkt meine Angst und fährt etwas langsamer.

»So besser?«, raunt er mir leise zu und ist dabei so nah an meinem Ohr, dass sich meine Haare am ganzen Körper um einen Stehplatz raufen. Ich drehe meinen Kopf etwas zur Seite.

»Ja, vielen Dank.« Dabei berühren seine Lippen meine Wange. Erst nur sehr zaghaft, doch dann drückt er mir einen zarten Kuss darauf. Oh mein Gott! Was für ein unbeschreibliches Gefühl! Mein Herz wummert wie verrückt und das Einzige, was ich nun will, ist es, mich ganz nah an ihn hinzukuscheln. Marc drückt seine Wange an meine. Wow … was macht er nur mit mir? Meine Gefühle fahren Achterbahn. Immer wieder haucht er mir zarte Küsse auf meine Wange. An der nächsten Biegung hält er an. Erstaunt darüber, drehe ich meinen Kopf zu ihm.

»Warum hältst du?« Er legt eine Hand auf meine Wange und fährt mit dem Daumen über meine Lippen.

»Oh Teresa, was machst du nur mit mir?«, flüstert er, zieht mich mit der anderen Hand zu sich heran und küsst erst hauchzart meinen Mundwinkel, bis sich dann unsere Lippen treffen. Endlich …

Während wir uns noch immer leidenschaftlich küssen, hält er mich eng umschlungen in seinen Armen. Meine Hände habe ich in seinen Haaren vergraben, als wir uns voneinander lösen und uns ansehen. Wir müssen beide grinsen. Worte sind in diesem Moment überflüssig, sie würden nur den wunderschönen Augenblick zerstören. Er merkt, dass es mich fröstelt und zieht mich nochmals ganz nah zu sich heran.

»Ich glaube, wir fahren besser weiter, sonst wirst du nur noch krank.« Ich nicke und er drückt mir noch einen flüchtigen Kuss auf die Stirn. Wie gerne wäre ich noch stundenlang so dagestanden.

Nach wenigen Minuten stehen wir auch schon vor meinem Elternhaus. Mein Hintern tut mir von der Fahrt ziemlich weh und ich reibe daran, um das Taubheitsgefühl loszuwerden. Ich ziehe Marcs Jacke aus und gebe sie ihm.

»Danke für die Jacke und fürs Heimbringen. Die Fahrt war …«, ich überlege kurz … »schön?«

»Das habe ich gerade bemerkt, wie schön sie war«, lacht er jetzt. »Dein Po muss wohl auf der Stange eingeschlafen sein?« Ich muss kichern. Plötzlich öffnet meine Mom die Haustür. Sie muss uns wohl gehört haben.

»Teresa, Liebes, bist du das?« Sie kann uns nicht sehen, da wir vor einem Gebüsch stehen. Ich drehe meinen Kopf Richtung Haustür.

»Jaaaaa, Mom, ich bin es. Komme gleich«, rufe ich ihr zu. Mein Blick richtet sich wieder auf ihn.

»Schade, ich muss gehen«, sage ich leise. Marc nimmt mein Gesicht in seine Hände und küsst mich nochmals innig. Seine Lippen sind einfach der Wahnsinn. So schön und so weich und er küsst so gut, dass mir gleich Hören und Sehen vergehen. Wie gerne würde ich ihn mit zu mir nehmen. Ich seufze innerlich. Plötzlich geht mir Michelle durch den Kopf. Ich unterbreche unseren Kuss und sehe ihm in die Augen.

»Was ist eigentlich zwischen dir und Michelle?« Er sieht mich mit weiten Augen an. Mit dieser Frage hat er wohl nicht gerechnet.

»Es … es ist kompliziert«, sagt er stockend und wendet den Blick von mir ab.

»Ich bin mir sicher, dass ich dir folgen kann!«, sage ich etwas zu schnippisch. Ihm wird sichtlich unwohl, das spüre ich.

»Also?« Marc muss wohl den Atem angehalten haben, denn er atmet deutlich vernehmbar aus.

»Ja, wir sind ein Paar!«

Schock! Atemstillstand! Ich habe das Gefühl, den Boden unter meinen Füßen zu verlieren.

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Seitenaufrufe: 139 mal Aufgerufen Am 25. August 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Eifersucht, Firstlove, Herzschmerz, Intrigen, Liebe, Liebeskummer, Love, Lovestory
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