Pottstahl

Pottstahl
Preis: 17,12 €
Autor:
Genre: Sachbuch
Webseite: www.Fecht-Hut.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781514758267
Zwei Zeiten treffen hier aufeinander. die des Mittelalters und die der Zechen um 1900. So verschieden und doch verbindet sie ein und derselbe Stoff: Der Stahl! Durch einen Zufall kam die Idee zustande Beides in Bildern wieder zusammenzuführen. Der Autor und die Fotografin haben schon 2014 einen Kalender mit diesme Thema bei Calvendo veröffentlicht. Nun folgt der Bildband, er zeigt den Ruhrpott und den kämpferischen Stahl einmal ganz anders als man ihn zu kennen glaubt.
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Leseprobe

Ein kleiner Klick in einer Internetplattform ist im Großen und Ganzen ja

nichts Besonderes, man lernt dabei einfach neue Leute kennen.

Manchmal allerdings kommen auch ungeahnte Ideen zustande.

So haben Ruhrpott und Fechtstahl zunächst ebenso wenig mit einander

zu tun wie die Kunst mit dem Fechten.

Oder sollen wir sagen die Fotografie wäre dem Fechten fremd?

In beiden Fällen entpuppt sich das als Vorurteil, denn was sind Schwerter

oder Fechter oder Filmhelden ohne darstellende Kunst?

Unsichtbare Wesen wären sie und würden es auch bleiben.

Doch Eines war schon immer zum Verzweifeln für den Fechter, die Zeitspanne

bis ein Bild fertig wurde. Man kann eine aus der Bewegung geborene

dynamische Pose nicht lange halten. Sie blitzt auf, tut ihren Dienst und ist

auch schon verschwunden.

So bleibt Vieles für den unbedarften Betrachter wundersam und unsichtbar.

Was aber geschieht, wenn eine Streetfotografin auf den Fechter trifft?

Eine Fotografin also, die es gewohnt ist „aus der Hüfte zu schießen“ und nicht

auf Posen wartet. Wo andere auf ihr Motiv warten geht sie darauf zu und  holt

es sich im Vorbeigehen.

Die Idee diese beiden Künste aufeinander loszulassen musste mehrfach

verschoben werden bis dann 2014 das erste Shooting klappte und prompt bei Calvendo als jurierter Kalender gedruckt werden konnte.

Was mich schon bei diesem ersten Treffen überraschte war die Geschwindigkeit

mit der die Bilder entstanden. Jedesmal wenn ich fragte ob Bettina soweit wäre

und ob wir anfangen könnten kam die ruhige Antwort:

„Macht nur weiter ich hab schon!“

Natürlich dachte ich zuerst sie würde nur Spaß machen, bis ich die

Ergebnisse und deren Anzahl zu sehen bekam.

Wir Fechter hatten frei agiert, also eine Art Freeplay, ohne  feste

Choreographie abgefochten und überhaupt nicht gemerkt dass die

emsige Fotografin uns schon längst in ganz typischen Bewegungen

festgehalten hatte.

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Seitenaufrufe: 105 mal Aufgerufen Am 25. August 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Bettina Thieme, Fechten, Foto, Kunst, Rapier, Ruhrpott, Stahl, Streetfotografie
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