Online-Sklavin

Online-Sklavin
Preis: 1,99 €
Autor:
Genre: Erotik
Webseite: https://velvetvenus.wordpress.com/
Erscheinungsjahr: 2013
Erhältlich: Als E-Book
Eine junge Frau ist unzufrieden mit ihrem Liebesleben und ihrer Beziehung. Wie schon viele andere vor ihr sucht sie Hilfe im Internet. Rasch wird sie fündig, aber anders, als sie dachte. Ein alter Freund, dem sie per Mail ihr Herz ausschüttet, macht ihr spontan ein Angebot. Er bietet ihr an, ihr MEISTER zu werden … natürlich nur virtuell. Wie das alles abläuft, ob das überhaupt geht und was beide Beteiligten dabei empfinden, das beschreibt dieser Kurzroman.
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Leseprobe

Gelangweilt starrte ich aus dem Fenster. Was war das bloß für ein Leben? Seit ich mit meinem Freund zusammengezogen war, lief gar nichts mehr so richtig rund. Er spielte sich auf wie ein Gockel, vor allem, wenn andere Frauen in Sichtweite waren. Er ließ sich bedienen wie ein Pascha, und im Bett lief es auch nicht mehr, obwohl wir ja beide noch jung waren. Aber was sollte ich dagegen tun? Jedenfalls musste etwas passieren, soviel stand fest. Jedoch an diesem Wochenende war ich allein, er war mit Kumpels auf „Männertour“.

Ich schaute erst mal nach den Emails von heute, denn das Internet bot mir seit Monaten die einzige Abwechslung. Mein Freund saß ja bloß noch vor dem Fernseher und guckte jedes Fußballspiel, ein echter Passivsportler eben.

In meinen Mails war Post von einem Bekannten, den ich zwar aus dem Netz kannte, persönlich begegnet waren wir uns jedoch noch nie. Er wunderte sich, dass er so lange nichts von mir gehört hatte. Wir kannten uns aus einem Forum für Computerfragen, aber da war ich schon lange nicht mehr online gewesen. Ach ja, was waren das noch für Zeiten, als ich noch allein gelebt hatte. Da konnte ich machen, was ich wollte, keiner quatschte mir dazwischen. Am PC konnte ich auch sitzen, solange ich wollte. Es ging hauptsächlich um Problemlösungen, ich hatte so was schließlich mal gelernt.

Der Freund klang wirklich besorgt, und so schüttete ich ihm auf einmal mein Herz aus. Wir waren uns immer sehr nahe gewesen, dachten fast immer gleich und hatten Vertrauen zueinander. Wenige Minuten nach meiner „Beichte“ blinkte mein Posteingang. Ich freute mich, dass er so schnell geantwortet hatte. Was ich dann jedoch zu Lesen bekam, verwunderte mich im ersten Moment. Im zweiten Moment war ich irritiert und im dritten – ja, da wechselten meine Gefühle in leichte Erregung.

Was er schrieb, war Folgendes:

„Hi du, ich verstehe, was dich bewegt, was in dir vorgeht. Du fühlst dich noch zu jung, um ganz ohne Liebe, vor allem auch ohne Sex auszukommen. Ich könnte dir helfen, aber du müsstest mir vertrauen. Kannst du das? Ich werde nichts von dir verlangen, was du nicht wirklich selbst willst. Aber wenn du dich dafür entscheidest, sei dir darüber im Klaren, dass du dich bedingungslos unterordnen wirst. Du wirst jedem Befehl gehorchen, und du wirst für erfüllte Aufgaben auch mal Beweise beibringen müssen. Diese Aufgaben können auch mal nichterotischer Natur sein. Aber meistens werden sie natürlich mit Sex zu tun haben. Sex wird dein Leben sein, du wirst nicht mehr dieselbe sein wie vorher. Du wirst meine SEXSKLAVIN, meine Schlampe. Wenn du meinst, damit leben zu können, nicht mehr selbst über dich bestimmen zu dürfen, alle Aufgaben zu erfüllen und zu gehorchen, dann lass es mich wissen.“

Ich saß da und las es mehrmals. Was bedeutete das, wie sollte das gehen? Er war doch gar nicht hier vor Ort, wie wollte er kontrollieren, ob ich wirklich alle Aufgaben erfüllt hätte? Andererseits ließ mich allein der Gedanke erschauern. Der Gedanke, mich jemandem auszuliefern, ihm zu gehorchen, Aufgaben zu erfüllen. Und verdammt noch mal, ja, ich spürte, wie es in mir kribbelte. Ich hatte noch nie jemandem erlaubt, mich zu beherrschen. Eigentlich war ich diejenige, die normalerweise sagte, wo es lang zu gehen hatte. Ich schickte eine Mail zurück, in der ich meine Zustimmung bekundete, mit der Bitte um genauere Angaben, was er von mir erwartete.

Bewertung: 5.0 von 5 (4 Bewertung)
Sending
Seitenaufrufe: 77 mal Aufgerufen Am 8. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: BDSM, DOM, Sklavin, Strafen, SUB
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