OCEANBAY – Höllentrip Türkei

OCEANBAY – Höllentrip Türkei
Preis: 9,99 €
Autor:
Genre: Krimi & Thriller
Webseite: www.monika-baitsch.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783734781995
Bist du bereit für einen Höllentrip durch die Türkei? Türkische Riviera: Als Pam eines Morgens während des gemeinsamen Urlaubs mit ihrem Mann Alex an einem felsigen Strandabschnitt aufwacht, glaubt sie noch, am Vorabend auf einem Partyschiff zu viel gefeiert zu haben. Unter rätselhaften Umständen, begibt sie sich auf den Weg zurück ins Hotel Oceanbay. Unterwegs schließt sie sich einigen Frauen an, denen es scheinbar ebenso ergangen ist wie ihr. Aber wo ist Alex? Wie kam sie hierher? Und: Wer ist die geheimnisvolle Frau im Haus an den Felsen? Im Hotel taucht nach Stunden auch Alex auf. Sie finden heraus, dass ihnen mehrere Monate ihres Lebens fehlen. Sie sind als Opfer eingesponnen in ein Netz krimineller Machenschaften, in das selbst die Polizei verwickelt zu sein scheint. Eine dramatische Flucht mit drei anderen betroffenen Personen nach Ankara zur Deutschen Botschaft beginnt. Unterwegs stoßen sie auf eine Spur, die sie zu einer einsam gelegenen Klinik führt. Dort finden sie die unglaubliche Antwort auf ihre Fragen. Aber – ist es wirklich schon vorbei? Überraschende Wendungen, lebensbedrohliche Situationen und unvorstellbare Skrupellosigkeit. Lesen Sie OCEANBAY vor dem nächsten Urlaub – wenn Sie sich trauen …
Jetzt das Buch bei Weltbild.de kaufen.
Jetzt das Buch bei Thalia.de kaufen.
Jetzt das Buch bei ebook.de kaufen.
Jetzt das Buch bei Amazon kaufen.
Jetzt das Buch bei Amazon Kindle kaufen.

Leseprobe

Hallo,

mein Name ist Pamela, aber alle nennen mich Pam. 

Eigentlich wollte ich mit meinem Mann Alex einen ganz gemütlichen Urlaub an der türkischen Riviera verbringen, aber da hat uns das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Doch von vorn! 

  Alex und ich waren schon ein paar Tage im Hotel Oceanbay in Side und verbrachten eine traumhafte Zeit miteinander. An einem späten Vormittag, wir lagen am Pool und ließen uns die Sonne auf die Haut scheinen, kam einer der jungen Animateure und fragte, ob wir Lust hätten, am Abend an einer Party auf einem der Piratenschiffe teilzunehmen. Alex redete schon eine ganze Weile darüber, eine solche Fahrt mitzumachen, und sagte sofort begeistert zu. Für mich war die Schaukelei eigentlich nichts, denn ich wurde leicht seekrank. Aber Alex zuliebe erklärte ich mich dazu bereit, mitzukommen. 

  Wir kamen also gegen 20 Uhr zum Hafen und fanden auch schnell das richtige Schiff. Was dann genau geschah, kann ich nicht mehr sagen, denn ich erinnere mich einfach nicht daran. Ich wachte irgendwann an einem schroffen Strandabschnitt auf und war völlig benommen. Ich war allein und dachte, Alex sei schon zum Hotel zurückgekehrt. Dass er niemals ohne mich gehen würde, kam mir damals nicht in den Sinn. Auch meine Kleidung war ver¬schwunden, lediglich meine Badetasche stand neben mir. Ich holte meinen Pareo heraus, und nachdem ich den Knoten des Tuches im Nacken festgezogen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Hotel. Ich war verwirrt und wunderte mich, wie ich an diesen Strand gekommen war. Ich fühlte mich wie nach einer durchzechten Nacht und hatte einen pochenden Schmerz in den Schläfen. Meine Erinnerung war wie ausgelöscht und nur ganz schemenhaft erkannte ich vor meinem inneren Auge das Piratenschiff. 

  Schwankend stieg ich die steinigen Treppen, die in die Felswand gehauen waren, hinauf. Ich war irritiert, habe das aber nicht bewusst wahrgenommen. Oben angekommen, befand ich mich auf einer einsamen, sandigen Straße und schaute mich hilflos um. Wie ferngesteuert setzte ich mich in Bewegung und nahm gar nicht zur Kenntnis, dass hier weit und breit kein Hotel zu sehen war.

  Ich erreichte einen weiteren hohen Felsen und stieg die mit Sand bedeckten Treppen hinauf. Vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzend, denn der Sand auf den Stufen machte die ausgetretenen Steine sehr rutschig. 

   Ich fühlte mich schwach. Ich hatte Mühe ohne Unterbrechung weiterzugehen und musste immer wieder verschnaufen. Als ich auf eine Gruppe anderer deutscher Frauen traf, die ebenfalls eine Pause machten, reichten wir uns einfach die Hände und nannten unsere Vornamen. Dann gingen wir ganz selbstverständlich gemeinsam weiter. Niemand redete, keine schien sich zu wundern. Alles, was wir voneinander wussten war, dass wir gemeinsam zum Hotel Oceanbay wollten. Wir stiegen gedankenverloren die Stufen immer weiter nach oben und kamen schließlich an ein Haus, das in die Felsen hinein¬gebaut war.

  Eine Frau mittleren Alters trat aus der Tür, begrüßte uns freundlich und bot uns etwas zu trinken an.

Ich spürte in dem Moment genau, dass etwas nicht stimmte, denn es wirkte, als hätte sie auf uns gewartet. Doch meine Kopfschmerzen brachten mich von diesen Gedanken wieder ab und dann wurde mir schwarz vor Augen …

  Wenn ich in dem Moment schon gewusst hätte, was es mit dieser Frau auf sich hatte und in welche unfassbare Sache ich verwickelt war, wäre ich sicher laut schreiend davon¬gelaufen. Aber so nahmen die Dinge ihren Lauf …

                           1. Kapitel

»Hallo, aufwachen!«, rief jemand, tätschelte ihr dabei die Wangen und rüttelte sie an der Schulter. Pam öffnete langsam die Augen und schaute geradewegs in das Gesicht einer Frau, die sich über sie beugte. 

  »Sie ist wieder bei sich«, teilte diese den anderen um sie herumstehenden Personen sichtlich erleichtert mit.

  »Wo bin ich? Wer sind diese Leute?«, murmelte Pam und versuchte, sich zu erheben. Die zierliche Frau stützte sie dabei. Langsam kam ihre Erinnerung wieder, es war Sandra, eine aus der Gruppe, die sie vorhin auf den Klippen getroffen hatte. Nun befand Pam sich im Inneren des Hauses, das völlig überraschend auf dem steilen Weg aufgetaucht war. 

  Die fremde Frau brachte ihr ein Glas Wasser. Ihre zusammengekniffenen Mundwinkel machten einen verbissenen Eindruck.

  »Sie sind ohnmächtig geworden und wir mussten Sie hereintragen. Fühlen Sie sich nun wieder etwas besser?«

  Besser? Sie fühlte überhaupt nichts, nur noch immer diesen unwahrscheinlich pochenden Schmerz in ihren Schläfen und eine Gedächtnislücke, die sich einfach nicht schließen wollte. …

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
Sending
Seitenaufrufe: 57 mal Aufgerufen Am 16. August 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Flucht, Manavgat, Side, Türkei, Urlaub, Verbrecherring
Kommentare zum Buch Buch melden / Problem klären
Das Werk einschließlich aller Inhalte ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder anderes Verfahren) sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung mit Hilfe elektronischer Systeme jeglicher Art, gesamt oder auszugsweise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des oben genannten Autors bzw. der Autoren untersagt. Alle Übersetzungsrechte vorbehalten.

Diese Bücher könnten Dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.