Nela Vanadis – Schicksalsreise

Nela Vanadis – Schicksalsreise
Preis: 7,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Romantik
Webseite: http://ninaluehrs.jimdo.com
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Ohne Vorwarnung widerfährt Nela Vanadis ein schrecklicher Schicksalsschlag, dabei bricht ein großes Unheil über sie und ihre Familie herein. Das Schicksal zeigt sich von seiner grausamen Seite. Ihre gesamte Familie wird während eines Festes in Lüneburg ermordet. Doch gibt es auch in dem Moment des Grauens einen Hauch Gnade. Ihr Wächter Tristan Paladin rettet sie und flieht mit ihr durch ein Schicksalstor in eine sagenumwobene Welt namens Asgard. Dort erfährt Nela ihre wahre Identität. Gleichzeitig begegnet sie ihrer großen Liebe Jarick, der ein mächtiger Lysane ist.
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Leseprobe

Prolog

Schicksal. Die allumfassende, unsichtbare Macht, die das Leben jedes Einzelnen bestimmt. Ein festgelegter Pfad leitet uns durch das Labyrinth aus unzähligen, gesponnenen Fäden. Unabwendbar folgt man ihnen.

Im Laufe des Lebens gelangt man an Kreuzungen, an denen man nur flüchtig anderen begegnet oder eine Weile einen parallelen Weg folgt. Natürlich spinnt das Schicksal auch besondere Schnüre, die zu einem gemeinsamen Strang verschmelzen.

Auch Nela ist in dem Irrgarten des Schicksals gefangen. Sie kann auf die alten Pfade zurückblicken, aber niemals in die Zukunft. Das Schicksal verrät nicht den bevorstehenden Weg. Unerlässlich weben und verweben die Nornen neue Fäden.

Es gibt für Nela keine Vorwarnung, als das Schicksal unbarmherzig zuschlägt, und ein großes Unheil über sie und ihre Familie hereinbricht. Das Schicksal zeigt sich von seiner grausamen Seite. Doch gibt es auch in dem Moment des Grauens einen Hauch Gnade. Eine verborgene Schnur, die vor Jahren ihren Weg kreuzte und seither mit ihrer verwoben ist, wird sichtbar. Doch andere vertraute Fäden enden; hören auf zu existieren.

Nela befindet sich an einem Knotenpunkt, an dem sich ihr bisheriges Leben entscheidend verändert. Eine schicksalhafte Reise steht ihr bevor, auf der sie neue Bande knüpft und sich ihre Schnur mit einem alten Faden unabänderlich verwebt.

Die Walküre und ihr Wächter

Angsttraum oder Wirklichkeit? Bewegungslos starrte Nela durch die getönte Windschutzscheibe des schwarzen Sciroccos, derweil klammerten sich ihre Finger Halt suchend um den Riemen ihrer Wildledertasche. Viel zu schnell jagten sie in dem dichten Verkehr an den anderen Fahrzeugen vorbei. Weder die hohe Geschwindigkeit noch die Hupgeräusche der aufgebrachten Fahrer ängstigten die Studentin, denn ein dichter Schleier lag schützend um sie, betäubte ihre Gefühle und ihren Verstand, ließ sie alles nur in einem umnebelten Tunnel wahrnehmen, der sie zügig von dem Grauen fortbrachte. Ihr Zeitgefühl war in dem Dunst ihres Schutzschildes verschwunden. Jede Sekunde fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Vor wenigen Augenblicken entschuldigte sie sich noch bei ihren Eltern für ihre Verspätung, ahnte nichts Böses und nun war sie gefangen in diesem Auto.

„Sie verfolgen uns nicht“, stieß der Fremde erleichtert aus. Daraufhin richtete Nela ihren Blick geistesabwesend auf ihn. Mit beiden Händen hielt er eisern das Lenkrad fest, dabei schaute er aufmerksam in den Rückspiegel, da jederzeit die skrupellosen Mörder hinter ihnen auftauchen konnten. Wieder fiel ihr Blick auf die Geschwindigkeitsanzeige. Was sie dort sah, sollte sie eigentlich beunruhigen, doch sie dachte nur an eines: So schnell wie möglich mussten sie zur Polizei. Dort fanden sie Zuflucht. Gefangen in ihrem fassungslosen Leid, brachte Nela dennoch keinen Laut über ihre Lippen. Unentwegt erinnerte sie sich an die schrecklichen Minuten, in denen das Entsetzen ausbrach. Schüsse, Schreie, Schmerzen.

„Lunela, vorerst bist du in Sicherheit“, versprach ihr unbekannter Retter, während er sie mit seinen gütigen braunen Augen ansah. Sicherheit! Ein wundervolles Gefühl, welches zurzeit für Nela unvorstellbar erschien. In jeder Faser ihres Herzens hatte sich diese unerträgliche Furcht eingenistet, dennoch erwachte hinter dem Schleier ihr wacher Verstand und forderte Antworten, um das Entsetzliche zu begreifen. Gleichwohl wunderte sie sich, dass der namenlose Retter sie kannte. Woher? Nela konnte sich nicht entsinnen, ihm zuvor begegnet zu sein. Er trug lässige Alltagskleidung, also konnte er nicht auf der Familienfeier ihrer Eltern eingeladen gewesen sein. Waren sie sich vielleicht flüchtig auf dem Campus der Uni begegnet?

Nach einer Weile wisperte sie mit zittriger Stimme: „Nela. Niemand nennt mich Lunela.“

Verstehend nickte der Mann, dabei bewegten sich seine halblangen dunkelbraunen Haare. „Mein Name ist Tristan Paladin“, stellte er sich vor. „Und du bist Lunela Vanadis.“ Eine kleine Sprechpause entstand, in der er sie mit einem vertrauensvollen Lächeln betrachtete, bevor er sich verbesserte: „Nela.“

„Woher kennen Sie mich?“, flüsterte sie ihre Frage misstrauisch. Zwar hatte er sie vor dem sicheren Tod bewahrt, aber aus welchem Grund? Wer war Tristan Paladin?

„Das ist nicht einfach zu erklären“, wich er ihr aus, nachdem er einen tiefen Atemzug genommen hatte. Erstarrt blickte Nela ihn an, zugleich verstärkte sich der Griff um den Riemen ihrer Wildledertasche. Ihr Retter durfte sich nicht als Unmensch entpuppen! …

Bewertung: 4.9 von 5 (27 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 36 mal Aufgerufen Am 9. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Asgard, Liebe, Midgard, nordische Mythologie, Schicksal, Vampir, Walküre
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