Mira Magica – Böse und Gut

Mira Magica – Böse und Gut
Preis: 3,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Kinder & Jugend
Webseite: https://romanfieber.de
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783738609097
Mira ist ein ganz normaler Teenager mit ganz normalen Problemen. Zumindest bis sie auf ein Wesen von seltsamer Gestalt trifft. Vigil, der schon viele Jahre nach ihr sucht, zeigt Mira eine magische Welt, die ohne ihr Wissen bereits Teil ihres Lebens ist. Doch Vigil ist nicht der Einzige, der auf das Mädchen aufmerksam geworden ist. So werden die Sorgen und Pflichten ihres Teenagerdaseins bald zu Miras geringstem Problem und sie erlebt Dinge, die sich oft nur schwer mit ihrem bisherigen Alltag vereinbaren lassen. Schon bald lernt Mira die junge Magierin Luisa kennen und glaubt, in ihr eine Freundin und Weggefährtin gefunden zu haben …
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Leseprobe

Prolog

In einer kleinen Stadt nahe der französischen Riviera

Die meisten Bewohner schliefen tief und fest, als sich die Wolken über den Häusern zusammenzogen. Innerhalb weniger Minuten verdunkelte sich der Himmel, bis man kaum noch die eigene Hand vor Augen sehen konnte. Nicht einmal der Schein des Mondes vermochte durch die dichte Wolkendecke zu dringen. Dann begann es zu regnen. Wie kleine Diamanten fielen die Tropfen zur Erde und funkelten, als wäre in jedem von ihnen ein glitzernder Stern gefangen.

Ein älterer Mann lag auf einer Bank an der einzigen Bushaltestelle im Ort. Die Tropfen durchnässten die Zeitung des Vortages, mit der er sich notdürftig zugedeckt hatte. Fluchend stand er auf und suchte in einem Hauseingang Schutz vor dem Regen. Als er nach oben blickte, um zu sehen, ob der Regen bald nachlassen könnte, stutzte er. Die dichte Wolkendecke schien sich nur über diesem Ort ausgebreitet zu haben.

Neugierig lief der Mann die Straße entlang bis zum Stadtrand. Tatsächlich. Kaum hatte er das letzte Haus hinter sich gelassen, hörte es abrupt auf zu regnen. Verwundert drehte er sich um. Eine Armlänge entfernt fielen die glitzernden Wassertropfen weiterhin wie ein dichter Vorhang zur Erde.

Während der Mann noch kopfschüttelnd dieses Wetterphänomen betrachtete, lösten sich die Wolken so schnell auf, wie sie gekommen waren. Kaum zwei Minuten später schien der Mond von einem sternenklaren Himmel auf den Ort herunter, als wäre nichts gewesen.

Kapitel 1 – Kiki

Zwei Monate zuvor

Auf dem Schulhof des Lennard-Geetjen-Gymnasiums in Dorwingen herrschte an diesem Dienstag trotz des leichten Nieselregens emsiges Treiben. Besonders die Kinder der unteren Klassen ließen sich ihre Pausenspiele nicht vom wechselhaften Aprilwetter verderben.

Mira stand mit ihren besten Freundinnen Franziska und Stefanie, die von allen nur Steffi genannt wurde, auf einem überdachten Teil des Hofs.

„Au Mann. Noch zwei Stunden. Das überleb ich nicht“, maulte Mira. Sie verzog das Gesicht und rollte mit den Augen. „Und jetzt ausgerechnet Französisch bei der ollen Huber.“

„Pssst!“ Franziska sah sich um. „Frau Huber hat heute Pausenaufsicht. Lass sie das bloß nicht hören.“ Zum Glück stand die strenge Französischlehrerin gerade am anderen Ende des Hofs und hielt einer Gruppe von Fünftklässlern einen Vortrag über das korrekte Verhalten auf dem Schulhof.

Pünktlich auf die Sekunde ertönte die Klingel zum Pausenende. Steffi sah auf die Uhr. „Ich weiß gar nicht, was ihr habt. Franze ist doch immer noch hundertmal besser als Mathe. Aber Lust auf nen Anschiss hab ich auch nicht. Lasst uns lieber mal reingehen.“

Gemeinsam schlenderten die drei Freundinnen zur Eingangstür, die sich mit einem lauten Quietschen öffnete.

Mira war sechzehn Jahre alt. Genau genommen noch nicht ganz. Ihr Geburtstag war in vier Tagen und sie konnte es kaum noch erwarten. Zum ersten Mal hatten ihre Eltern ihr erlaubt, eine richtige Party zu feiern. Nicht so einen langweiligen, uncoolen Kindergeburtstag wie noch im letzten Jahr. Zwei Wochen lang hatte sich Mira nach der Feier blöde Sprüche einiger Mitschüler anhören müssen. Nun ja, sie war auch selbst schuld, diese Idioten einzuladen. Das würde dieses Mal ganz sicher anders werden.

Das energische ‚Bonjour, mes enfants!‘ holte Mira in die Gegenwart zurück. Im Chor mit ihren Mitschülern der Klasse 10b erwiderte sie die Begrüßung der Lehrerin: „Bonjour, Madame Huber.“

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Seitenaufrufe: 69 mal Aufgerufen Am 12. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Adult, Fantasy, Jugendbuch, Magie, Magier, Urban Fantasy, Young
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