Mein Leben als Personenschützer Band II: Zwischen Leben und Tod aber auch…

Mein Leben als Personenschützer Band II: Zwischen Leben und Tod aber auch…
Preis: 14,90 €
Autor:
Genres: Belletristik, Krimi & Thriller
Webseite: www.vtp-verlag-berlin.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783981739664
In den Jahren als venezolanischer Botschafter in denen ich in verschiedenen Ländern, aber vor allem während der langen Jahre in Deutschland berufen wurde, bin ich nie auf so einen Menschen wie Horst Pomplun gestoßen. Auch zum ersten Mal entdeckte ich, dass es Personen gibt, die nicht nur gefühlvolle, liebevolle Menschen sind aber auch gleichzeitig Gefühle für Moral und Verantwortung gegenüber anderen Menschen haben. In diesen Jahren hatte ich öfter Gelegenheit, Horst Pomplun bei seiner Arbeit näher kennenzulernen. Habe ihn immer mehr bewundert, besonders dafür, dass er stets versuchte, ein Vorbild zu sein, nicht nur für seine Mitarbeiter sondern für alle Menschen. Mein Land, Venezuela, wird Horst Pomplun aufgrund seiner ganz besonderen Unterstützung und Sicherheitsengagement nicht nur bei den mehrmals stattgefunden Besuchen der Staatspräsidenten, Dr. Calderas und Hugo Chaves, nicht vergessen. Sein Buch „Das Leben als Personenschützer“ habe ich gründlich gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Es war eine sehr schöne Überraschung. Es zeigt verschiedene Seiten auf, spritzig, interessant und lustig geschrieben. Vermittelt aber auch das Bild eines etablierten und erfahrenen Profis in puncto Sicherheit, immer bereit sein Leben im Dienste der Sicherheit aufs Spiel zu setzen, was er bei seinen vielen Einsätzen bewiesen hat. Das Buch wird für mich immer eine ganz besondere Erinnerung an meine allerbesten Freunde sein. Vielen, vielen Dank.
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Leseprobe

„Ich weinte und sagte ihm, dass ich das alles unserem Vater erzählen würde. Da lachte er und meinte, „der wisse das!“

„Dann erzähle ich es meiner Lehrerin.

Da funkelten seine Augen.

‚Was willst du, du kleine Hure hey?‘

Er kam auf mich zu, riss an den Haaren, mit der anderen Hand drückte er mich auf den Küchentisch. Ohne dass ich was machen konnte, schob er seinen Schwanz wieder rein.

Dabei hielt er mir ein Messer an die Kehle und schrie:

‚Sagst du ein Ton, werde ich dich kaltmachen. Vorher wird dich jeder aus unserer Cliquedurchziehen, ist es das, was du willst?‘

Arschloch, was sollte ich aber machen. Trotzdem versuchte ich mich zu wehren und habe versucht, das Messer von meinem Hals zu drücken. Er zischte nur ‚Finger weg, oder soll ich dich gleich kaltmachen?‘ Dann drückte es hier“, dabei zeigte sie auf den Verband,

„es war ganz spitz, ich hatte Todesangst. Aber dieses Schwein hat, als er mich weitergef… hat, so doll gestoßen, und da das Messer zwischen dem Tisch und meinem Körper war, ist das Messer in meinen Bauch, wollte er ja vielleicht gar nicht.“

„Nun nimmst du ihn vielleicht noch in Schutz, spinnst du? Schon das andere, was er dir angetan hat, reicht aus! Man sollte ihn kastrieren.“

„Zum Glück kam mein Vater in diesem Moment nach Hause“, erzählt sie weiter. „Ich lag nackt, total nackt auf dem Küchentisch. Er aber sah mich nur verachtend an, als ob er mir die Schuld gab, dass ich…

Zu meinem Bruder sagte er: ‚Steck sofort das Messer weg‘, mehr nicht. Dann ging er in das Wohnzimmer.

Ich war total am Ende. Zog mich an und rannte weg, wusste nicht wohin. Wollte ins Wasser springen, war aber zu feige.

Erst nach über einer Stunde rief ich Nuray an.

Sie gab mir ihre Adresse und meinte, ich solle hierher fahren, egal wie spät es ist.

Sie würden mir bestimmt helfen.

Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und kam dann her, ja nun den Rest wissen sie ja. Und nun Sie.“

„Das war gut Tüley, war genau richtig“

Nun sitzt ein fast nacktes, hübsches, attraktives Mädchen vor mir, nur in einem Hemdchen, und hat das ganze schöne Leben noch vor sich.

„Und der richtige Mann wartet bestimmt schon irgendwo. Bin jetzt schon neidisch auf den.“

Sie sieht mich lächelnd an. Kommt dann rüber setzt sich unerwartet auf meinen Schoß, gibt mir ein Küsschen und sagt:

„Sie sind ja so süß und ich beneide Nuray. Schade, dass ich Sie nicht früher kennengelernt habe. Sowas ist Nuray nämlich auch passiert. Ahnte sie wohl, und darum wollte sie vorher selbst entscheiden, wann und mit wem.

Mit Ihnen, wie sie sagte, aber am Ende wurde sie doch noch glücklich. Übrigens, so habe ich noch nie vor einem Mann gesessen.“

Ich hörte schon, dass der Kollege von der Wache auf dem Flur war, sicher, weil sie sich auf meinen Schoß setzte. In der nächsten Sekunde öffnete er die Tür.

„Ach Schuldigung, wusste nicht, dass Sie hier drin sind“, sagt Bravo ahnungslos, als Ausrede, und sieht mich fragend an.

Toll gespurt, der Junge!

„Ok, dann zurück auf deinen Sessel und schön brav“, lachte ich. Ich schaue auf die Uhr.

„Jetzt ist es gleich fünf Uhr, und Sie gehen noch mal ins Bett.

Ich muss schon aufstehen, und mittags habe ich etwas Luft, dann sehen wir weiter, was wir mit dir machen können.“

Sie steht auf, macht einen niedlichen Knicks sieht mich mit einem glücklichen Blick an, legt grüßend die Hand an den Kopf und sagt:

„Jawohl, wird gemacht, Sir.“

Ich verstand ihren Bruder so oder so nicht. Sie ist doch bildhübsch. Etwas knabenhaft, aber alles am richtigen Platz. So eine gefällt mir weitaus mehr als eine dicke Kampfmaschine von hundert Kilo. OK, sicher stehen auch viele Männer auf Frauen, wo mehr dran ist, ist auch schön so. Kommen wir uns wenigstens nie ins Gehege! ☺

Der Morgen verläuft erst ohne besondere Ereignisse, es ist der 8 August. Gegen Mittag flog ein Stein in unser Bürofenster, mit einem Zettel, auf dem in schlechtem Deutsch stand: Wenn sie nicht um 15:00 Uhr zu Hause ist, wird man sie holen.

Und dann hat sie und ihr „schlechte Karten“, wir werden in Ihrer Firma etwas aufräumen kommen.

Wir wollen keinen Stress, aber sie gehört der Familie, und nur die bestimmt, was gut für sie wäre.

Das war deutlich.

OM hatte noch nichts von seinen Verbindungsmännern über Tüleys Familie gehört, außer man solle sich lieber raushalten, es wäre schon anderen nicht gut bekommen, sich in innerfamiliäre türkische Angelegenheiten zu mischen.

Doch ist er aber auch der Meinung, dass wir sie, wo sie doch bei uns Zuflucht gesucht hat, nicht einfach wegschicken dürften. Er bot sich an, dies mit einigen türkischen Freunden für uns und ‚Tüley’ zu erledigen.

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Seitenaufrufe: 72 mal Aufgerufen Am 31. August 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Action, Agent, Einsätze, Erotik, Liebe, Personenschutz, Personenschützer, Polizei
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