Mein Leben als Personenschützer aber auch die teuflisch schönen Nebeneffekte

Mein Leben als Personenschützer aber auch die teuflisch schönen Nebeneffekte
Preis: 14,90 €
Autor:
Genres: Belletristik, Krimi & Thriller
Webseite: www.vtp-verlag-berlin.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783981739619
Der Autor Horst Pomplun, 68 Jahre. Seit über 50 Jahren ist er für die Sicherheit weltweit im Polizeidienst sowie Personenschutz im Einsatz. Verantwortlich u. a. für Staatspräsidenten, Könige, Prinzen, VIP’s aus aller Welt aber auch für die „ Leute“ von nebenan. Leitete Personenschutzeinsätze in vielen Ländern, Gründer Deutschlands ersten FACHAKADEMIE für SICHERHEIT - VTP POMPLUN mit dem Ziel exzellente Personenschützer und Sicherheitsfachkräfte auszubilden. Er hat machte den Job in Deutschland zum Berufsbild und hat ein paar tausend Personenschützer in der Kooperation mit der IHK ausgebildet. Nicht nur die hohen Auszeichnungen im Dienste der Sicherheit wie das Verdienstkreuz in Gold, der venezolanische Simon Bolivar Orden am Bande u. a. die ihm verliehen wurden, zeichnen sein Engagement in Sachen Sicherheit aus. Seit vielen Jahren repräsentiert er als Präsident den Weltverband (IPSTA) Internationale Personenschützer Sicherheitsfachkräfte Trainings Assoziation. Vor einigen Jahren musste er sich dem härtesten Gegner stellen: „der Mann mit der Sense wollte mich holen“, erzählt Pomplun. „Doch es gibt noch so viele Leute, denen ich in den Hintern treten möchte und dafür muss ich noch ein paar Jahre weiter machen.“ Zum Ruhestand sagt er schonungslos „Einige warten auf diesen Tag, andere haben Angst davor. Zu den Zweiten gehöre ich, aber die Zeit ist gekommen, den Rest des Lebens für sich zu genießen ...“ Horst Pomplun
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Leseprobe

Auf den folgenden Seiten werden Sie Einblicke in die Zeit meines Lebens erhalten, als ich noch aktiver Personenschützer war. Erst über 65 Jahre Lebenserfahrung und eine fast tödliche Krankheit konnten mich dazu bewegen, dem stetigen Drängen vieler Freunde, Bekannter und Kollegen nachzugeben, nun endlich einige meiner zahlreichen Erlebnisse niederzuschreiben, um so auch andere daran teilhaben lassen zu können. Doch wie konnte ich dies bewerkstelligen, ohne meine Berufsehre zu verletzen? Klar möchte ich mich hier von einigen Schönlingen der englischen Königswache, indiskreten Sekretären oder skrupellosen Bodyguards von VIPs unterscheiden, die rigoros die intimsten Geheimnisse ausplaudern und überdies auch noch die Namen ihrer Schutzpersonen offenbaren. Distanziert und erfüllt kann ich hier sagen, dass selbst einige meiner Klienten – dazu gehörten Staatspräsidenten, Könige und Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen, Scheichs, viele andere fürstliche Regierungsfamilien, auch wichtige Personen aus der Wirtschaft und natürlich aus dem kulturellen und sportlichen Bereich – mich zum Schreiben ermunterten. All diese Menschen, denen ich weitest möglich Schutz bot, sind sich meiner Diskretion ihnen gegenüber sicher und wissen, dass ich auf den folgenden Seiten Namen von Orten, Personen und Beteiligten so abändern werde, wie ich dies auch in meiner aktiven Zeit tat. Verschwiegenheit und Umsicht haben mich stets ausgezeichnet und dies wird auch hier seine Konsequenz tragen, indem sie die Fantasie des Lesers deutlich anregen, sie gar fordern. Um das Ganze noch vertraulicher zu behandeln, kann und muss ich an dieser Stelle sagen, dass der Inhalt des Buches nur zu 87 % der Wahrheit entspricht. Ich erhalte somit die Ungewissheit, falls doch etwas zu genau ausgeplaudert werden sollte, was denn nun der Realität entspricht und was einfach nur meinem beschwingten Einfalls- und Ideenreichtum entspringt. So musste ich zum Beispiel gewisse Angaben ändern, um nicht mit dem Geheimdienst oder gar mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Die Zahl des Wahrheitsgehaltes setzte ich mithilfe meiner drei Würfel, die mich auch in meiner aktiven Zeit als Personenschützer begleitet haben, zusammen: Die Summe des ersten Wurfs ergab 13 – hoffentlich eine Glückszahl! –, worauf ich beschloss, dass 13 Prozent unter dem Vorwand verfasst würden, möglicherweise unwahr zu sein. Ich bin sicher, dass Sie es mir verzeihen werden oder hätten Sie etwa einen Tatsachenbericht gewollt, in dem Ihre guten und schlechten Zeiten, selbst über intimste Details, nachvollziehbar und prüfbar berichtet wird? Wenn nicht, lassen Sie sich von diesem kleinen Teil meiner Lebensgeschichte fesseln, entschwinden Sie in meine Welt, eine Welt voller Faszination, gefährlicher Abenteuer, purer Erotik … Falls dem aber so sein sollte und Sie nur obskure Tatsachen und obszöne Wahrheiten suchen, so reißen Sie eben jene besagten 13 Prozent der Seiten aus diesem Buch und hoffen Sie, den richtigen Griff getan zu haben – viel Glück!

Mein Leben als Personenschützer

… aber auch die teuflisch schönen Nebeneffekte

Verhandlungen mit der Botschaft. Dies alles hatte unter anderem natürlich später zur Folge, dass ich ein Ausbildungskonzept mit dem Schwerpunkt Personenschutz entwarf, denn die VIPs, die ich dort kennen lernen durfte, waren wirklich in den erdenklich besten Positionen. Vom Personenschutz verstand ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu viel. Das taten in Deutschland zu diesem Zeitpunkt sehr wenige und meist auch nur lückenhaft, ja fast stümperhaft, wie ich später erfahren musste. Und doch konnte ich durch Fleiß, und indem ich mich fast zwanzig Stunden am Tag und sieben Tage die Woche reinkniete, später sogar auch etwas für die Sicherheitsausbildung der Palastwachen tun. Was eine interessante, wenn auch schwere Aufgabe war. Doch muss ich sagen, dass es mich auch mit Stolz erfüllte, nicht nur vor meinen Kollegen von der Polizei und meinen Ex-Ausbildern. Durch diese Tätigkeit verstärkten sich meine Kontakte. Sie und das Vertrauen, das man in meine Fähigkeit und Loyalität setzte, brachten mir völlig unerwartet den ersten Personenschutzeinsatz in Deutschland und Österreich, gleich für eine HRH, Her Royal Highness einen Prinzen ein. Aber so weit war es noch lange nicht. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet. Zurück in Deutschland erhielt ich schneller als erwartet, um ehrlich zu sein, einen Anruf einer … sagen wir mal Bundesdienststelle, die mich bat, mich mit der Botschaft in Bonn in Verbindung zu setzen. Nichts ahnend rief ich am nächsten Tag dort an. Ich wurde sofort mit dem ersten Botschaftssekretär verbunden und er schlug mir ein baldiges Treffen vor. Wenn möglich sollte ich eine Maschine schon am nächsten Morgen nach Köln/Bonn nehmen, um mein „Konzept“ vorzustellen. Dieses Gespräch hatte zur Folge, dass mich eine schlaflose Nacht erwartete, denn über Nacht musste mein Entwurf etwas genauer und vor allem schriftlich ausgearbeitet werden, damit es für…

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 147 mal Aufgerufen Am 23. August 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Action, Agent, Bodyguard, Erotik, Krimi, Personenschutz, Personenschützer, Polizei
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