Mein kleiner Freund Kodcho

Mein kleiner Freund Kodcho
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Kinder & Jugend
Webseite: www.hintergangen.de
Erhältlich: Als E-Book
Felix ist ein Vorschulkind. Seine Eltern leben getrennt. Darüber ist Felix sehr traurig. In seiner Phantasie existiert ein kleines Fabelwesen, welches nur für Felix sichtbar ist. Er nennt es Kodcho. Dieser kleine Freund hilft Felix, die Probleme die seine Eltern haben, besser zu verstehen.
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Leseprobe

„Weißt Du Kodcho,  wenn Papa jetzt hier wäre, könnte er uns helfen.“

„Vergiss Deinen Papa, der möchte Dich doch gar nicht sehen.“

„Was erzählst Du da? Sicher möchte der Papa mich sehen.“

Felix sah seinen kleinen Freund böse an. Richtig wild sah er aus. Auf seiner Stirn hatten sich Falten gebildet  Seine Nase zog er kraus. Seine Lippen hielt er fest aufeinander gepresst. Wütend warf er das Puzzle mit den 200 Teilen in die Schachtel zurück.

Wer den kleinen Felix so sah, konnte richtig Angst bekommen.

Sah man sich in Felix Zimmer um, konnte man schauen so viel man wollte, man sah nur Felix. Wo war denn nun Kodcho, sein allerbester kleiner Freund?

Richtig! Kodcho war unsichtbar. Auf die Frage, wer denn Kodcho sei, antwortete Felix immer:

„Das geht Dich nichts an. Es ist mein Freund! Du darfst ihn nicht sehen.“

„Ja siehst Du ihn denn?“

Auf diese Frage blickte Felix immer ganz zornig.

Natürlich sah er Kodcho. Kodcho saß auf seinem Bett. Kodcho hatte einen Kopf, zwei Hände und zwei Füße und einen Schwanz. Ja, Ihr hört richtig. Kodcho hatte auch einen Schwanz.

Jetzt könntet Ihr Folgendes einwerfen: Aber nur Tiere haben einen Schwanz!

Falsch gedacht!

Kodcho war eine Phantasiefigur. Die hatte alles und die konnte alles!

So, nun wisst Ihr es.

Kodcho war ein Tier und ein Mensch zur gleichen Zeit. Ja, in Felix Phantasie gab es das. Und Phantasie hatte Felix genug.

Wenn das Fräulein im Kindergarten den kleinen Jungen und Mädchen eine Geschichte vorlas, war Felix derjenige, welcher ganz gebannt zuhörte. Er hing mit seinen Augen an den Lippen von Fräulein Claudia. Fräulein Claudia las den Kindern gerne Geschichten vor. Mal waren es Märchen, mal waren es Phantasiegeschichten. Denen hörte Felix am liebsten zu. Felix stellte keine Fragen, er hörte sich die Geschichten an und phantasierte sich den Schluss selbst hinzu.

Ideen hatte Felix genug. Später wollte er mal Schriftsteller werden. Oder Schauspieler!

Oder vielleicht doch Polizist oder Lokomotivführer?

Mit Kodcho seinem Freund verstand er sich immer sehr gut. Nur heute gab ihm Kodcho Widerworte. Das missfiel Felix.

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Seitenaufrufe: 45 mal Aufgerufen Am 24. September 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Eltern, Familie, Fantasie, Kinderbuch, Scheidung, unsichtbarer Freund
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