Mandragora

Mandragora
Preis: 18,50 €
Autor:
Genre: Science-Fiction
Webseite: www.wilkomueller.de
Erscheinungsjahr: 2006
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783862376247
Was macht man, wenn man sich plötzlich in einen Drachen verwandeln kann? Wie reagiert die Welt heutzutage, wenn ein Drache gesichtet wird? Ist überhaupt Platz für solche Wesen? Und dann sind da noch außerirdische "Dämonen" mit Appetit auf die Erde und genauso außerirdische "Elfen", die ein großes Interesse an Drachen haben. Von verschiedenen Mächten unter Druck gesetzt, müssen der Mensch und der Drache in ihm handeln, sich für einen Weg entscheiden. Und man setzt einen Drachen einfach nicht unter Druck - nicht, wenn man überleben will.
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1

Der Junge keuchte beim Rennen. Sein Herz hämmerte und in der Seite bohrte ein stechender Schmerz. Aber er blieb nicht stehen. Blindlings rannte er weiter durch den Wald, er achtete nur darauf, nicht über Wurzeln oder Baumstümpfe zu fallen. Hinter sich konnte er seine Verfolger hören.

Es waren vier junge Männer. Er wusste nicht, weshalb sie sich ohne Warnung auf ihn gestürzt hatten, als er an ihrem am Waldrand abgestellten Auto vorbeigelaufen war. Nach einer ersten Schrecksekunde war er losgerannt.

Er hatte wirklich keine Ahnung von dem, was sie gerade verscharrt hatten. Aber sie mussten annehmen, dass er etwas gesehen haben könnte – jedenfalls hatte er sie gesehen und würde sich später vielleicht erinnern. Deshalb verfolgten sie ihn sogar tief in den Wald hinein, als sie ihn nicht sofort erwischten. Sie konnten sich nicht damit begnügen, den Jungen einfach nur zu ver-jagen.

Er wich vom Pfad ab und drängte sich den Berghang hinauf zwischen die Büsche. Wenn er nur genügend Vorsprung herausarbeiten könnte, um sich irgendwo zu verstecken! Bergab konnte er nicht, da kam nach wenigen Metern eine steile Wand, einer der alten Kalksteinbrüche. Der Junge stolperte und fiel in eine Brombeerranke. Er konnte hören, wie sich seine Verfolger etwas zuriefen. Er riss sich los und kroch weiter. Nach ein paar Metern richtete er sich wieder auf. Das Gebüsch war dicht genug, um ihn zu verbergen – hoffentlich. Doch er hörte, dass auch die anderen nach oben stiegen. Wahrscheinlich hatte er zu deutliche Spuren hinterlassen.

Szenen aus einem Film standen dem Jungen vor seinem inneren Auge. Ja, wenn er sich so wie der Held dieses Streifens im Wald bewegen könnte! Aber er war nur ein vierzehnjähriger Junge, und das wurde auch nicht dadurch aufgewogen, dass seine Verfolger keine schießwütigen Po-lizisten mit Spürhunden waren.

Er zog sich an einem Baumstamm auf eine Felsnase hinauf und überlegte dabei, was dort oben eigentlich war. Ein flacher Bergkamm vermutlich, und dann ein weiteres Tal mit einem Bach darin oder einem Wanderweg. Und dann wieder ein Hang. Die Umgebung war nur für Urlauber malerisch und interessant. Einem Jungen, der hier aufgewachsen war, kam sie bald ziemlich langweilig vor. Unter seinen Fingern zerbröckelte fauliges Holz, und er begriff, wo er sich be-fand. Das waren die Überreste einer zugeschütteten Stollenöffnung. Früher hatte es in dieser Gegend Bergbau gegeben. Aber jetzt waren alle Stollen eingestürzt oder aus Sicherheitsgründen verschlossen worden. Er hastete weiter, obwohl seine Beine ihn kaum noch trugen.

Hohes Farn versperrte den Weg, er schob es vorsichtig zur Seite, trotz aller Eile bemüht, sich nicht durch zertretene Pflanzen zu verraten.

Plötzlich war unter seinen Füßen nichts mehr. Er schrammte mit der Wange an einem bemoos-ten Steinblock entlang und rutschte in ein Loch. Ihm blieb vor Schmerz die Luft weg, so dass er nicht einmal aufschreien konnte. Zum Glück fiel er nicht tief. Durch einen älteren Einsturz war der Stollen halb zugeschüttet. Er glitt auf einem

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Seitenaufrufe: 40 mal Aufgerufen Am 10. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Dämonen, Drachen, Elfen, Junge, Weltraum
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