Manchmal ist alles ganz anders

Manchmal ist alles ganz anders
Preis: 16,80 €
Autor:
Genre: Kinder & Jugend
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783944648354
Mops ist ein Drache. Ein sehr dicker grüner Drache. Elfi ist eine Elfe und die beiden sind Freunde. Sie treffen sich immer vor dem Dorf bei der Birke. Eines Tages hören die Elfenbewohner des Dorfes eine wundersame Musik. Elfi sagt, die Musik kann nur von einem Prinzen gespielt werden. Elfi weiß sowieso alles besser. Mops, meint sie, Mops könnte das niemals sein, denn er wäre nichts, also nichts Besonderes. Den Drachen macht das sehr traurig. Im Dorf veranstaltet der Bürgermeister einen Gesangs-Wettbewerb. So möchte man den wundersamen Musikanten herausfinden, der alle so bezaubert. Viele Tiere erscheinen, stellen sich vor und beginnen mit dem Auftritt. Doch warum jagt der Bürgermeister sie aus dem Dorf? Was wünscht sich die Waldfee im Schlupfwinkel von Mops? Und was wird aus Elfi, die alles besser weiß? Ein Bilderbuch über Anderssein und Vorurteile, denn manchmal kommt es eben ganz anders.
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Leseprobe

Am Waldrand des Elfendorfes saß Elfi auf dem Ast einer Birke

Der Wald, nur durch die Wiese vom Dorf getrennt, bestand aus dichten Tannen und einigen Laubbäumen. Dahinter fingen die Berge an.

Von ihrem Baumplatz aus hatte sie einen tollen Blick auf das Dorf und konnte die anderen Elfen bei der Arbeit beobachten.

Die wenige weiße Wolken, die wie Wattebäuschen aussahen, wanderten über den Himmel, der in einem blassen Blau über ihr zu erkennen war.

Der leichte Wind bewegte die Zweige und Äste. Es war ein Tag, der eigentlich nach Erdbeereis oder Vanille schmecken müsste.

Eine kleine Windböe ließ den Ast auf dem sie saß wanken.

Doch das war ihr egal.

Sie war ein mutiges Elfenmädchen und manchmal ein richtiger Wildfang. Wenn sie den Aussagen ihrer Eltern glauben konnte.

Eigentlich hätte ein Junge aus ihr werden sollen, sagte Mama immer. Und Papa hatte sich ein Mädchen gewünscht.

Diese Hin und Her brachte ihr den Namen Elflieder ein. Von Elfenkraut und Flieder.

Es war Tradition, dass die Elfenmädchen Doppelnamen bekamen. Gänseblümchen, Glockenblume, oder Mairose.

Die Elfenjungen hingegen bekamen Namen wie Birke, Linder von Linde, Ulmer von Ulme, oder eben Flieder.

Doch für alle hier war sie Elfi der Wildfang, der auch ein Junge hätte sein können.

„Hast du es auch gehört „ rief sie von ihrem Ast nach unten.

„Mh, ja“ kam die Antwort oben an.

Unten, lag Mops und wärmte sich in den wenigen Sonnenstrahlen die durch das helle grün der Blätter schimmerte.

Mops war ein Drache. Nun ja, er war jetzt nicht so ein Drache wie im Märchen. Er konnte nicht Feuerspucken und es kam kein Qualm aus seiner Nase.

Damit ließ es sich leben, kein Drache ist perfekt. Doch da gab es noch etwas. Mops war dick. Nicht so dick wie der Stamm einer alten Eiche, aber schon so dick wie ein eingerollter Igel nur viel größer.

Der Vergleich lag nahe, da sich Mops genauso wie ein Igel einrollte und dann aussah wie eine Kugel. Nur grün eben, eine dicke grüne Kugel.

Bewertung: 5.0 von 5 (2 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 83 mal Aufgerufen Am 17. September 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Drache, Elfe, Migration, Vorurteile
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