Lux Aeterna … und das ewige Licht leuchte ihnen

Lux Aeterna … und das ewige Licht leuchte ihnen
Preis: 0,99 €
Autor:
Genres: Horror & Mystery, Krimi & Thriller
Webseite: www.daniela-arnold.com
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Schrei nicht! Schreien ist sinnlos. Niemand kann dich hören. Nur er ist hier. Er, der dich am Ende töten wird. Doch fürchte dich nicht. Auf der anderen Seite gibt es keinen Schmerz mehr und keine Schuld. Und ein Licht wird dir ewig leuchten ... Eine grausame Mordserie hält Kommissar Bastian Straub und seine Kollegin Viola Basler von der Kripo München in Atem. Der Täter entfernt seinen Opfern Teile der Haut, bevor er ihnen die Kehle durchschneidet. Während die Ermittler noch nach einer Verbindung zwischen den Ermordeten suchen, verschwindet schon wieder ein Mensch - eine junge Frau. Die Hamburger Journalistin Janka Winterberg recherchiert währenddessen in eigener Sache. Sie wurde als Baby aus einem ungarischen Waisenhaus adoptiert. Die Suche nach ihren Wurzeln führt sie schließlich nach München. Sie ahnt nicht, wie nahe ihr der Killer bereits ist ...
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Leseprobe

Prolog

München, Mai 2008

Schmerz durchdrang ihr Bewusstsein, bohrend, fordernd, unerbittlich. Ihr Kopf dröhnte und fühlte sich an, als würde er jeden Moment in winzige Einzelteile zerbersten. Sie versuchte, ihre Augen zu öffnen. Sofort jagten grelle Lichtblitze durch ihr Gehirn.

Eine Welle der Übelkeit erfasste sie und breitete sich unaufhaltsam in ihr aus. Marie schaffte es gerade noch, den Kopf auf die Seite zu drehen, bevor sie sich in einem heftigen Schwall erbrach. Ihr Stöhnen ging in ein Wimmern über, während sie langsam zu sich kam. Was zur Hölle war mit ihr los? Und warum tat ihr der Bauch so weh? Hatte sie einen Magen-Darm-Virus erwischt? Oder war sie am Vorabend in einer Kneipe in der Innenstadt versumpft? Sie versuchte ihre letzten Erinnerungen abzurufen, doch ihre Gedanken glichen einer einzigen nebelartigen Masse.

Plötzlich bemerkte sie den metallischen Geschmack in ihrem Mund und erschrak. Hatte sie sich etwa irgendwelche harten Drogen reingezogen? Falls ja, bekäme sie großen Ärger mit André. Er tolerierte es nicht einmal, wenn sie gelegentlich zu viel Alkohol trank. „Mit dem Teufelszeug im Blut bist du nicht mehr du selbst“, hatte er ihr neulich an den Kopf geworfen, als sie nach einem Stadtbummel mit ihrer Freundin Sandra angeschickert nach Hause gekommen war.

André! Beim Gedanken an ihren ansonsten wundervollen Mann spürte Marie ein zartes Kribbeln in der Brust, das sich wellenförmig bis in ihren Unterleib ausbreitete. Wieder stöhnte sie. Diesmal nicht vor Schmerzen, sondern vor Scham. Was sollte André von ihr denken, wenn er mitbekam, dass sie sich neben – oder schlimmer noch – in ihr Ehebett übergeben hatte? Sie musste aufstehen, sich in den Griff bekommen und die Überreste dieses Malheurs beseitigen, bevor er aufwachte.

Marie empfand ein überwältigendes Gefühl der Zärtlichkeit. Sie hatte das dringende Bedürfnis, ihren Mann zu berühren, seine Gegenwart ganz nahe bei sich zu spüren. Wie sehr sie ihn doch liebte. Er gab ihr Halt, erdete sie. Sie war verrückt nach ihm, nach seinem Geruch, seinen Eigenarten und Angewohnheiten. Selbst Andrés allnächtliches Schnarchen machte ihr nicht das Geringste aus. Es hatte eine beruhigende, beinahe therapeutische Wirkung auf sie. Als das mit dem Baby passiert war … Marie schluckte. Damals waren es Andrés vertraute Geräusche, die sie davon abhielten, in der Stille der Nacht vollends durchzudrehen. Sie wollte ihren linken Arm ausstrecken, um nach seinem warmen Körper auf der anderen Seite des Bettes zu tasten, doch es ging nicht. Was war los? Das Begreifen, dass sie ihren Arm nicht bewegen konnte, knallte mit der Intensität eines Vorschlaghammers in ihr Bewusstsein.

Mit einem Ruck drehte sie ihren Kopf nach links, realisierte, dass es keine zweite Betthälfte neben ihr gab. Sie blickte nach rechts. Ein Frösteln überkam sie. Die weiß gefliesten Wände um sie herum, der schmutzig graue Boden unter ihr … Wo zur Hölle war sie? Und wo war André? Sie versuchte sich aufzurichten, um besser sehen zu können, doch ihr Körper reagierte nicht auf die Befehle ihres Gehirns. Angst krallte sich in ihre Eingeweide. Sie zwang sich, ruhig zu bleiben. Atmen, Marie! Atmen! Sie musste sich nur daran erinnern, wie sie den gestrigen Abend verbracht hatte, dann würde ihr bestimmt klar werden, warum sie jetzt an diesem seltsamen Ort war.

Sie spürte, dass ihr schrecklich kalt war. Als sie ihren Kopf ein klein wenig hob, sah sie, dass sie splitterfasernackt und nur mit einem dünnen Laken bedeckt auf einer harten, unbequemen Pritsche lag. Alles hier erinnerte sie vage an einen Operationssaal. Der Ansatz eines klaren Gedankens kristallisierte sich aus dem Nebel in ihrem Gehirn. War sie im Krankenhaus? Hatte sie einen Unfall gehabt? Doch wenn dies eine Klinik war, weshalb gab es dann keine Gerätschaften? Warum war kein Personal da?

Auf einmal fiel ihr alles wieder ein …

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Seitenaufrufe: 51 mal Aufgerufen Am 27. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Aktionspreis, Bestseller, E-Book, Kindle, Top Deal, Top Thriller
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