Lulu und Ravin – Die Suchen nach dem Sonnenlicht

Lulu und Ravin – Die Suchen nach dem Sonnenlicht
Preis: 15,99 €
Autor:
Genre: Kinder & Jugend
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783734751165
Die kleine Sonnenfee Lulu liebt es, im Sonnenlicht mit den anderen Sonnenfeen über das Wasser ihres Sees zu fliegen und zu tanzen. Doch nun ist das Sonnenlicht schon seit mehreren Wochen verschwunden... Lulu macht sich auf den Weg, um das Geheimnis zu lüften. Unterwegs trifft sie den Mondelfen Ravin, der kurzerhand beschließt, ihr zu helfen. Gemeinsam kommen sie einer gemeinen Verschwörung auf die Spur. Werden sie es schaffen, das Sonnenlicht zurück zu holen?
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„Hey! Was machst du hier?“

Lulu fuhr aus ihrem Schlaf hoch. Erschrocken blickte sie sich um, konnte aber niemanden entdecken. Vielleicht habe ich das ja nur geträumt, dachte Lulu bei sich und wollte sich gerade etwas zu Essen aus ihrer Tasche nehmen als sie merkte, dass es inzwischen dunkel geworden war.

„Hey du, ich habe dich etwas gefragt. Was machst du hier?“

Wieder erklang die Stimme und Lulu versuchte in der Dunkelheit zu erkennen, woher sie kam. Da! Endlich entdeckte sie eine dunkle Gestalt zwischen den Bäumen.

„Ich… ich habe mich nur etwas ausgeruht. Ich habe einen weiten Weg hinter mir und bin einfach eingeschlafen“, versuchte Lulu zu erklären.

„Du sitzt auf meinem Lieblingspilz“, sagte die Gestalt als sie näher kam.

„Verzeih, ich wollte niemanden stören. Wer bist du überhaupt?“

„Das sollte ich wohl eher dich fragen. Schließlich befindest du dich hier im Reich der Mondelfen, zu denen du offensichtlich nicht gehörst.“

Mondelfen?!

Von diesen lichtscheuen Gesellen berichteten schon die alten Geschichten der Sonnenfeen, aber dass sie tatsächlich existierten hatte Lulu nicht für möglich gehalten.

Sie verbarg ihre Überraschung und entgegnete: „Du hast recht, zu den Mondelfen gehöre ich nicht. Ich bin die Sonnenfee Lulu und komme vom See am Rande dieses Waldes.“

„Sonnenfee? Ich glaub´s ja nicht! Ich dachte, euch gibt es nur im Märchen!“

Neugierig schwebte der Mondelf auf Lulu zu und so konnten sie sich gegenseitig betrachten.

Im fahlen Licht des Mondes, der inzwischen hoch am Himmel stand, traten sie sich gegenüber.

Lulu war von dem Pilz herunter geflogen und der Mondelf erkannte, dass sie ebenso wie er sehr helle Haut hatte. Allerdings schien ihre beinahe durchsichtig wie der Rest ihrer kleinen Gestalt. Das Mondlicht brachte sie fast ebenso zum Schimmern wie sonst das Sonnenlicht. Ihre helle Haut war aber schon die größte Gemeinsamkeit, wie er feststellte. Denn während seine Haare kurz und dunkel waren, hatte Lulu sonnengelbe Locken, Und während ihre Ohren kaum zu sehen waren, lugten unter seiner Kappe lange Ohrenspitzen hervor.

Besonders erstaunt war er aber über Lulus Flügel.

„Was sind das für komische Dinger auf deinem Rücken?“ fragte er neugierig.

„Das? Ach, das sind meine Flügel. Hast du denn keine?“

„Nein, so etwas brauche ich nicht.“

„Aber wie kannst du dann fliegen?“ wunderte sich Lulu.

„Magie….“, entgegnete der Mondelf und zwinkerte ihr zu.

Schwupps, schwebte er auf den Pilz hinauf.

„Verrätst du mir, was du in deiner Tasche hast?“ fragte er Lulu.

„Klar“, erwiderte sie, während sie neben ihn flog. „Aber nur, wenn du mir deinen Namen sagst.“

„Ravin. Mein Name ist Ravin und nun bist du dran.“

„In der Tasche ist mein Proviant. Als du kamst, wollte ich gerade etwas essen. Aber jetzt können wir teilen. Hast du Hunger? Dann setz dich zu mir.“

Ravin setzte sich neben Lulu und gemeinsam machten sie sich über die Vorräte her.

„Was machst du hier so weit weg von zu Hause?“ fragte Ravin zwischen zwei Bissen.

„Ach weißt du, seit mehreren Wochen können wir nicht mehr über das Wasser unseres Sees fliegen, singen und tanzen, da die Sonne nicht mehr scheint. Das wurde mir so langweilig, dass ich einfach aufbrechen musste. Außerdem verkümmern bei uns wegen des fehlenden Sonnenlichts schon die Pflanzen, und vielleicht finde ich ja etwas heraus?“

„Hm, dass die Sonne nicht mehr scheint, ist mir noch gar nicht aufgefallen. Aber uns Mondelfen käme das ganz entgegen, denn wir schätzen die Dunkelheit. Deshalb hätte ich mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht.“

„Kennst du vielleicht jemanden, der mir weiterhelfen könnte?“ fragte Lulu hoffnungsvoll.

„Mal überlegen… ja, wir könnten zur Eule gehen! Sie ist sehr klug und weiß eigentlich alles.“

Ravin war froh, dass ihm die Eule eingefallen war, denn die kleine Sonnenfee gefiel ihm und er wollte ihr gerne helfen.

„Super! Dann lass uns gleich aufbrechen, ja?“

Lulu wollte schon wieder ihre Tasche packen, da bremste Ravin sie:

„Halt, nicht so schnell, Lulu! Warte hier, ich bin gleich wieder da. Ich will mir nur schnell auch ein paar Sachen einpacken und dann können wir los, okay?“

„Na gut, aber beeil dich, ich möchte keine Zeit mehr verlieren!“ rief sie ihm hinterher.

Was für ein Glück, dass ich diesen netten Mondelf getroffen habe, freute sie sich und erwartete voller Ungeduld Ravins Rückkehr.

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Seitenaufrufe: 68 mal Aufgerufen Am 15. April 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Fee, Freundschaft, Liebe, Märchen
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