Lichtsturm II – Die andere Welt

Lichtsturm II – Die andere Welt
Preis: 1,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Krimi & Thriller
Webseite: www.mark-lanvall.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Ein alter Zauber entfesselt seine Kraft: Nach zwei Jahrtausenden werden Menschen zu Alben. Sie sind die Erben der weißen Festung Galandwyn. Und sie sind Außenseiter in ihrer eigenen Welt. Bestaunt, gefürchtet, gejagt, gehasst. Auf einer Insel im Atlantik finden sie Zuflucht. Erst hier - mit Hilfe des Verwandelten Ben, des Nerds Maus und der Albenkriegerin Larinil - lernen sie, was es heißt, zum mystischen Lichtvolk der Alben zu gehören. Aber dann kehrt ein vergessener Krieg zurück in die Welt der Menschen. Der mächtige Albenmeister Sardrowain überschreitet die Grenze der Anderswelt, um die Kinder Galandwyns zu vernichten.
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Leseprobe

Ein Schemen! Schwingungen, wie durch Hitze an einem heißen Tag. Auch Sylvia und die anderen hatten es gesehen. Sie schossen. Kugeln schlugen ins Wasser, wühlten den Strom auf. Ein Sirren! Ein Bolzen durchschlug die Brust des Verwandelten, der neben Sylvia stand. Während er zu silbernem Staub wurde, fuhr er der Frau hinter ihm in den Oberschenkel. Stöhnend ging sie zu Boden.

Noch ein Sirren. Noch ein Bolzen. Ein weiterer Elvan jal’Iniai stürzte, rollte über die Stufen, zerfiel dabei zu Staub. Nur Sylvia und ein Rothaariger neben ihr standen noch. Sie schossen, ohne zu wissen worauf.

Larinil stürmte vor. Ihre Schwerter zerschnitten die Luft – in der Hoffnung, einen Bolzen abzuwehren oder ein Ziel zu treffen. Wieder sah sie den Schemen. Er floh vor ihr, sprang über einen Tisch, suchte Deckung hinter einer steinernen Brüstung. Eine gläserne Trennwand daneben zersprang in tausend Splitter – getroffen von einer Kugel aus Sylvias Pistole. Musste der dunkle Meister seine Waffe nachladen? Larinil rannte auf ihn zu, entschlossen, diese vage Möglichkeit zu nutzen. Sie wusste, wo er war, wusste, wo ihre Klingen ein Ziel finden würden. Er war nahe, so nahe.

Aber dann kam der Schmerz. Als würden tausend Lanzen durch ihren Schädel stechen, drang er in sie, füllte sie aus, wollte sie zermalmen. Larinil ließ die Schwerter fallen, griff sich an den Kopf. Stärker, immer stärker wurden Schmerz und Druck. Sie durfte das nicht zulassen! Was auch immer da geschah, es brachte den Tod. Larinil suchte in sich nach der Kraft des Lichts. Viel war nicht übrig geblieben. Sie konzentrierte sie, ließ sie aus Armen und Beinen in ihren Kopf fließen, ließ sie anbranden gegen die fremde Macht, die über sie gekommen war. Der Druck! Er war noch immer stark, aber er nahm nicht mehr zu, er konnte sie nicht bezwingen.

Wieder hörte sie Schüsse. Aus weiter Ferne schienen sie an ihr Ohr zu dringen, als wäre sie nicht mehr hier, nicht in diesem Gebäude. Und dann plötzlich ließ der Schmerz nach, der Druck verschwand. Erschöpft sackte sie auf die Knie, zwang sich aufzusehen. Der unsichtbare Angreifer hatte von ihr abgelassen. War er getroffen? Aber nein. Er wandte sich Sylvia und dem Rothaarigen zu. Wie durch einen wabernden Schleier sah Larinil, erkannte, wie die beiden taumelten, ihre Waffen sinken ließen, sich an den Kopf griffen. Die beiden Schwerter. Sie musste den dunklen Meister töten! Larinil tastete im Wasser nach ihnen, griff ins Leere. Ein dumpfes Geräusch ließ sie abermals aufblicken.

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Seitenaufrufe: 114 mal Aufgerufen Am 23. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Elfen, Fantasy, Kelten, Lanvall, Lichtsturm
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