Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis

Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis
Preis: 14,80 €
Autor:
Genre: Kinder & Jugend
Webseite: www.tanjawenz.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783866855632
Als sich die 14-jährige Lea nach einem Flugzeugunglück alleine in der Einsamkeit Nordkanadas wiederfindet, ahnt sie nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist. In der Wildnis dort streifen Bären, Wölfe, Berglöwen aber auch Luchse umher. Lea nimmt die Herausforderung an, ohne Ausrüstung und Lebensmittel den Weg nach Hause zu suchen. Die tägliche Nahrungsbeschaffung zerrt an ihren Kräften, doch Lea gibt nicht auf. Während ihrer Suche trifft sie auf einen verletzten Luchs, dem sie das Leben rettet und der ihr ein treuer Begleiter in der einsamen Wildnis wird. Aber reicht dies zum Überleben aus?
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Leseprobe

Das verletzte Tier fauchte, als ich den Rucksack neben mir auf den Boden stellte. ,Na, das wird ja heiter.’ Ich beschloss, dem Luchs und auch mir Zeit zu geben. Ich erinnerte mich daran, wie die Inuit manchmal mit den Tieren von Herz zu Herz redeten. Ohne Worte. Also konzentrierte ich mich auf mein Herz, fühlte meinen Herzschlag und wie er sich langsam beruhigte. Ich stellte mir vor, wie ich die Stacheln entfernte und schickte diese Bilder in meinen Gedanken dem Luchs. Intensiv stellte ich mir alles ganz genau vor. Der Luchs beobachtete mich. Sehr genau sogar. Das sah ich allerdings nur aus den Augenwinkeln, denn ich schaute bewusst in eine andere Richtung. Alle Katzen mögen es nicht gerne, wenn man ihnen direkt in die Augen sieht. Das Hecheln wurde ruhiger und ich war mir sicher, dass der Luchs nun genug Vertrauen zu mir aufgebaut hatte und ich ihm die Stacheln entfernen konnte. Langsam und vorsichtig holte ich die Erste Hilfe Tasche aus meinem Rucksack und kramte die Pinzette hervor. Der Luchs sah wirklich schrecklich mit den ganzen Stacheln im Gesicht aus. Er sah eher selbst schon wie ein Stacheltier aus. Ich war ziemlich unsicher, wie ich nun weiter vorgehen sollte. So ein Luchs ist von Nahem nämlich eine ganz schön große Katze und die Pranken sahen auch recht nett aus. Der Luchs wusste offenbar auch nicht, wie er sich verhalten sollte. Er hechelte wieder stärker, fauchte aber nicht. „Ok Luchs, ich werde dir jetzt helfen, wenn du mich lässt. Bleib schön ruhig und bitte sei artig und ein braves Kätzchen“, redete ich auf das Tier ein. Komisch, die leise gesprochenen Worte schienen den Luchs tatsächlich zu beruhigen, denn er entspannte sich und kam etwas aus seiner Ecke gerobbt. Das gab mir Kraft und Gewissheit…

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Seitenaufrufe: 25 mal Aufgerufen Am 5. Januar 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Kanada, Luchs, Mut, Natur, Wildnis
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