Kleine Wunder zur Weihnachtszeit

Kleine Wunder zur Weihnachtszeit
Preis: 9,99 €
Autoren: ,
Genres: Humor, Kinder & Jugend
Webseite: www.gatika.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783734531095
Eine fantastische Reise durch die Adventszeit bietet das Buch „Kleine Wunder zur Weihnachtszeit.“ Ob es Wüllys Weihnachten betrifft, der lernt, wie toll es ist, wenn man Freunde hat. - Für Paulchen sein größter Wunsch in Erfüllung geht – Ein Weihnachtsfest im Krankenhaus zu einem Erlebnis gemacht werden kann - Ferdinand zum Leben erwacht - Ein kleiner Stern zur Erde saust - Schneeflocken ihren Spaß mit den Menschen haben, oder Fluffi ein neues Leben kennenlernt, um nur einige zu nennen. Wir wünschen unseren Lesern viel Spaß beim Eintauchen in „Kleine Wunder zur Weihnachtszeit.“
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Leseprobe

Weihnachtsbesuch von Emma  

Ich bin Tinka, ein hübsches kleines Malteser Girl. Ich möchte euch gerne eine Weihnachtsgeschichte erzählen. Schon wieder kommt die Weihnachtszeit mit Riesenschritten. Ich dachte mir schon, dass mein Herrchen und Frauchen es auch dieses Jahr übertreiben werden, mit ihrer Weihnachtsdekoration.  Dieses Jahr soll meine Freundin Emma mit dabei sein. Emma kommt aus Bonn, das ist nicht so weit von Frankfurt entfernt, aber ursprünglich kommt sie aus dem Hinterland von Rieti, 70 km nördlich von Rom. Und sie ist eine wunderschöne Maremmano-Abuzzesse Mischung. Ich nenne sie insgeheim nur meine Hübsche, weil sie wirklich eine Schönheit ist. Wie sie sich bewegt, alles ist elegant an ihr. Fast so, wie meine Penny früher. Ich vermisse sie immer noch. Nun sind es bald drei Jahre, als sie über die Regenbogenbrücke ging. Was Emma für eine Rasse ist, das ist mir egal und es ist auch nicht wichtig. Für mich ist sie ganz einfach eine hübsche Hirtenhündin und ich werde sie bei ihrem Namen Emma nennen.  Emma erzählte mir, dass sie aus ihrem Herkunftsland Italien kein Weihnachten kennt. Dort waren sie in ganz engen Käfigen gehalten und sie wurde sehr schlecht behandelt, bis sie es doch schaffte, mithilfe der Staatsanwaltschaft ein liebes Zuhause in Bonn zu finden. Ihre neuen Besitzer Ilona und Max gaben sich alle Mühe, um es Emma so angenehm wie möglich zu machen. Und ja, dort hat sie auch Weihnachten kennengelernt. Nicht so, wie bei meinen verrückten Freaks. Ich habe mich schnell mit Emma angefreundet. Sie nennt mich immer ganz zärtlich MiniHerdi. Hi hi, ich soll auch ein Herdenhund sein? Ich habe eine Schulterhöhe von 23 cm. Emma darf mich so nennen. Das wäre bestimmt lustig, wenn wir beide einmal auf eine Schafsherde aufpassen müssten. Mir entgeht nichts und ich würde sofort anschlagen, wenn sich ein Schaf verlaufen sollte. Emma könnte dann hinlaufen und dem Schaf sagen, wo es lang geht.  Tja, mein Personal (wie ich Frauchen und Herrchen nenne, ich kann sie ganz leicht um meine kleine Pfote wickeln), wie soll ich sie am besten Beschreiben. Erst einmal lieben sie mich abgöttisch, das ist schon mal Fakt. Dann sind sie ganz einfach die tollsten Weihnachtsfreaks, die auf Gottes Erde zu finden sind. Na jedenfalls die ich kenne. Mit meinen fünf Jahren bin ich schon herumgekommen. Da ist schon ende November eine Betriebsamkeit im Gange, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Da werden Kisten geschleppt und im ganzen Wohnzimmer verteilt. Frauchen verteilt das alles im Haus und Herrchen macht die Weihnachtsbeleuchtung. Als Emma zu Besuch kam, und dass alles gesehen hat, schüttelte sie nur mit dem Kopf. Ich sagte zu ihr: „Lass uns aufs Sofa gehen, da können wir ihr Treiben beobachten.“ Herrchen erzählt uns immer eine Weihnachtsgeschichte. Ich konnte bisher nicht kontrollieren, ob sie wahr sind oder nicht. Auf jeden Fall erzählt er sie uns immer sehr spannend und mit viel Betonung.  So erzählte Herrchen dieses Mal, dass der Weihnachtsmann, oder manchmal nannte, er ihn auch Santa Claus, etwas ganz besonderes wäre. Santa Claus sagen die Engländer und die Amerikaner. Und was ultrawichtig wäre, sind die Weihnachtssocken, die am Kamin hängen. Darum sollte jeder Haushalt einen Kamin haben. Herrchen hat uns extra für diesen Zweck einen künstlichen Kamin gebaut. Er sieht wirklich echt aus. Das Feuerholz knistert auch so, wie echtes Holz. Also, unser Weihnachten ist schon mal gerettet. Psssst, dieses Mal bekommt Emma auch einen Weihnachtssocken. Penny ist ja leider über die Regenbogenbrücke gegangen, da haben wir einstimmig beschlossen, dass Emma ihren schönen Socken bekommt. Wir hoffen, sie freut sich darüber.  Herrchen erzählte uns die Geschichte von Kali dem Elf. Das ist ein Helferlein vom Weihnachtsmann. Kali sieht sehr lustig aus, mit seiner grünen Hose, wo die Hosenbeine zu kurz sind und seinem roten Shirt, das am Bauch etwas kürzer ist und so immer den gewölbten Bauch freigab. Kali liebt Kuchen und Plätzchen über alles, hi hi, das sah man ihm an. Auf dem Kopf hatte er eine grün-rote Mütze auf, mit einem kleinen Glöckchen an der Mützenspitze. Wenn Kali den Kopf bewegte, hörte man das Glöckchen klingeln. So wusste man immer, wo er sich gerade befand. Auch seine schwarzen Schuhe sahen lustig aus. Sie waren an den Spitzen nach oben gewölbt. Am Nordpol, wo der Weihnachtsmann wohnt, leben viele Elfen, die in den Kinderspielzeugfabriken arbeiten und eine Menge zu tun haben.  

Nur Kali war immer so tollpatschig. Er unterhielt zwar die anderen mit seinen Späßen, aber sehr produktiv war er nicht. Alle hatten viel Spaß mit ihm und lachten viel. Der Weihnachtsmann schüttelte öfters sein greises Haupt, wenn er Kali beobachtete. Ich muss eine Arbeit für Kali finden, wo er nicht so ein heilloses Chaos anstellen kann, sinnierte der Weihnachtsmann. Ich muss ihn aus der Produktion heraus nehmen, sonst schaffen wir es nicht rechtzeitig zum Fest, alle Wünsche der Kinder auf der Erde zu erfüllen.

Bewertung: 5.0 von 5 (3 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 108 mal Aufgerufen Am 15. September 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Adventszeit, fantastische Reise, Kinder, kleine Wunder, Weihnachten
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