Klassentreffen – ein klasse Treffen

Klassentreffen – ein klasse Treffen
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Humor
Webseite: www.hintergangen.de
Erhältlich: Als E-Book
Ein geplantes Klassentreffen droht zu scheitern, da die Zusagen sehr spärlich eintreffen. Die Organisatoren sind mit Recht sauer und wollen schon alles hinwerfen. Doch in den letzten Tagen der Anmeldefrist trudeln dann doch noch ein paar Anmeldeformulare ein. Das Treffen kann stattfinden. Im Laufe des Festes scheint aber das Treffen aus den Fugen zu geraten und nimmt einen unerwarteten Ausgang. Ob alle Teilnehmer das Treffen lebend verlassen können, wird sich noch heraus stellen.
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Leseprobe

Draußen vor der Wirtshaustür wurde es immer lauter. Man merkte, dass schon einige zu tief ins Glas geschaut hatten.

Monika stieß Helga an.

„Hast Du das gesehen? Da ist jemand in die Büsche geflogen!“

„Nein – wirklich?“ Ungläubig starrte Helga Monika an.

Ein paar Männer von drinnen rannten nach draußen und kümmerten sich um die Streithähne.

„Wir sind doch hier nicht in Bayern! Auseinander ihr zwei Raufbolde!“

Das hatten wir bei einem Klassentreffen auch noch nicht erlebt. Es wurde gerauft! Pfui Teufel!

Aber wie gesagt, bei diesem Klassentreffen war eben alles anders. Helga hatte gleich so ein komisches Gefühl gehabt. Alles fing an in die Hose zu gehen.

Die Zigarettenpause war vorbei und schon machten sich die ersten bereit jedem Tschüss zu sagen. Was war denn hier gebacken?

Also jeder konnte sich erinnern, dass wir schon mal so gegen halb vier  Uhr Morgens vom Wirt hinausgeworfen wurden. Doch jetzt ist es erst 20 Uhr?

Müssen die Rentner nun ins Bett? Ich glaub´s nicht! Kam ein „Stahlnetz“  im Fernsehen?

Die Mitschüler rückten zusammen. es wurden immer weniger.

Es ging nun ruhiger zu. Bis der Schrei, den Brigitte ausgestoßen hatte, den Saal erreichte.

„Hi………..“

Brigitte kam gerade aus der Toilette gerannt. Ihr Gesicht war leichenblass.

„Da – da – da,  liegt ein Toter!“

Gerti und Carlo waren als erster im Toilettenvorraum.

Sie sahen sofort, dass es sich hier um ein männliches Mitglied des Klassentreffens handelte.

Gerti kam schnell wieder in den Gastraum und telefonierte mit der Polizei.

Mensch – hier war ja wirklich was los!

So ein turbulentes Klassentreffen hatten wir noch nicht erlebt. Wer war der Tote eigentlich?

Aus Brigitte war nichts herauszukitzeln. Sie bekam außer Stottern keinen vernünftigen Satz heraus. Ihr Gesicht war immer noch kreidebleich.

Gerti brachte ihr einen Schnaps,  den sie mit einem Schluck herunter kippte.

Nun wurden ihre Wangen wieder etwas rosa, das bleiche, fahle verschwand. Sie war wieder unter uns Lebenden.

„Sag Brigitte, wer lag denn dort? Wer ist der Tote?“

„Es ist Ma – Ma – Manfred! Stellt Euch vor, eben hat er noch das große Mundwerk gehabt, nun kann er nicht mehr sprechen!“

Es war witzig, wie sie es sagte und wäre es nicht so ernst gewesen, jeder hätte gelacht.

Tränen liefen ihr über die Wangen.

„Der Anblick war furchtbar! Überall Blut und ein großes Schlachtermesser stak noch in seiner Brust!“

Klaus kam gerade von der Toilette, denn auch wenn dort niemand herein durfte, man musste ja schließlich sein Geschäft verrichten.

Noch beim Zuziehen des Reißverschlusses von seiner Hose grinste er.

Seine Haare standen zu Berge, so als kämpften sie um einen Stehplatz.

Wir alle bestraften Klaus mit Nichtbeachtung. Wie konnte man in dieser Situation noch grinsen!

War er etwa der Mörder?

In der Ferne hörte man ein Martinshorn. Na, die waren aber schnell!

Jeder der Mitschüler begab sich wieder an seinen Platz. Der ein oder andere zitterte und bestellte sich bei Gerti einen Schnaps.

Die Beamten stürmten in die Gaststube, sie hatten wohl Gerti am Telefon falsch verstanden. Hier wurde niemand mehr bedroht, hier war schon einer kalt gemacht worden. Dann versahen die Beamten  ihren Dienst. Die Spurensicherung kümmerte sich um hinterlassene Spuren und deckten nach getaner Arbeit Manfred ein Tuch über den Körper.

Manfred war nun der 9. Tote aus dem Jahrgang 1948/1949. Dieser Tag sollte in die Geschichte eingehen.

Die Bullen – verzeiht – die Beamten nahmen zuerst einmal von jedem Anwesenden die Personalien auf.

Dann fing die Fragerei an.

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Seitenaufrufe: 158 mal Aufgerufen Am 24. September 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Humor, Kriminalkomödie, Schultreffen, Spannung
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