Kind der Drachen- Nebel oder Dunkelheit?

Kind der Drachen- Nebel oder Dunkelheit?
Preis: 15,00 €
Autor:
Genres: Fantasy, Romantik
Webseite: www.sabinehentschel.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783844219319
Cara hat nur einen Wunsch – sie will den Mann aus Ihren Träumen. Aber ein Traum bleibt ein Traum! Oder nicht? Und plötzlich steht ihre Welt auf dem Kopf... Cara ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, aber sie hat ein gut gehütetes Geheimnis. Sie ist verliebt – in einen Mann, der ihr bisher nur in Ihren Träumen begegnet ist. Nachdem ihre Freundin Lisy ihr klar macht, dass man nicht an einem Traum festhalten kann, verabredet sich Cara mit Rey. Doch bereits bei ihrem ersten Date muss Sie erkennen – es ist nicht alles so wie es scheint. Anstatt eines gemütlichen Abends mit Rey zu verbringen, gerät Cara durch ihn an ein paar dubiose Gestalten, die mit ihr ein einmaliges Experiment wagen. Sie verabreichen ihr eine Infusion mit Drachenblut. Cara überlebt, aber sie wird nie wieder so sein wie vorher. Auf der Suche nach Antworten reist Cara mit Rey zum Haus des Hüters - dem Wächter der Verdammten. Dort angekommen stellt sich heraus, dass der Mann aus Cara’s Träumen existiert und er will sie auf keinen Fall mit Rey teilen. Für wen wird sie sich entscheiden? Für Rey (Nebel) oder Marces (Dunkelheit)? Begleitet Cara auf ihrem schwierigen Weg die wahre Liebe zu finden und dabei nicht die Realität aus dem Auge zu verlieren!
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Leseprobe

Manchmal läuft das Leben an uns vorbei,
weil wir uns mit der Vergangenheit beschäftigen.
Aber man muss sie bewältigen,
um die Zukunft neu gestalten zu können.
Caras ewiger Traum
Wenn wir träumen, dann erinnern wir uns an den Tag, an
Erlebnisse, an Gutes oder Böses. Wenn ich träume, ist
das anders. Ich habe nur den einen Traum – immer und
immer wieder:
Ich stehe allein in einem Raum. Es herrscht eine vollkommene
Dunkelheit. Ich blicke mich um, doch ich kann
nichts ausmachen. Keine Wand, kein Boden, nur Leere –
und ER.
Ein Mann, eingehüllt in einen schwarzen Mantel, mit dem
Rücken zu mir gedreht, steht dort unweit vor mir. Er
bewegt sich nicht und doch habe ich das Gefühl, er wendet
sich mir zu. Eine unglaubliche Wärme, ein Gefühl so
unendlich wie die Zeit, geht von ihm aus. Sie liebkost
mich, umspielt sanft meinen Körper und fängt mich ein –
in seinen Bann. Ich mache einen Schritt auf ihn zu, weil
ich sein Gesicht sehen will. Aber er bleibt stumm. Ich
gehe weiter. Einen Schritt, noch einen. Immer weiter auf
ihn zu.
Da streckt er plötzlich seine Hand, an der ich einen silbernen
Ring mit einem Drachensiegel darauf erblicke,
nach hinten aus und ergreift die meine. Das Gefühl wird
stärker. Seine Wärme durchströmt meinen gesamten
Körper. Mir wird schwindlig. Die Sehnsucht nach ihm
steigt in mir hoch, umfasst mein Herz, umfasst meinen
Kopf und meine Gedanken.
Alles um mich herum wird zweitrangig. In diesem Moment
zählen nur wir.
Dann dreht er sich zu mir um.
Mein Herz fängt an zu rasen, weil ich es nicht mehr erwarten
kann sein Gesicht zu berühren. Aber in dem Augenblick,
als ich es fast sehen kann – wache ich auf.

Der Morgen
Ich saß im Bett. Draußen war es dunkel. Trotzdem rieb
ich mir die Augen. Der Traum hatte mich wieder einmal
eingeholt.
Das erste Mal hatte ich ihn, als ich 12 war. In demselben
Jahr, als mein Großvater starb. Er war etwas ganz Besonderes
für mich gewesen – und ich für ihn. Er nannte
mich immer seine kleine Prinzessin und versuchte mir
alle Wünsche zu erfüllen, egal was sie kosteten. Mein
Großvater hatte mich bewacht und behütet. Nach seinem
Tod füllte nun dieser Mann in meinen Träumen die entstandene
Leere.
Ich hatte mir als Kind nichts dabei gedacht. Es war einfach
nur ein Traum, der mir half die Geschehnisse zu
verarbeiten. Als ich 13 wurde, verschwand er. Einfach so,
von heute auf morgen.
Aber jetzt ist es etwas anderes. Seit drei Wochen ist er
wieder da. Jede Nacht schleicht er sich in meine Gedanken.
Was ich als Kind als Wärme der Harmonie und des
Glücks empfand, wird immer mehr zur Begierde ihm nah
zu sein.
Ich setzte mich ans Fenster und lauschte in die Nacht. Es
war so friedlich draußen, wenn alles schlief. Die Bäume
rauschten im Wind hin und her. Die Nachbarkatzen
schlichen auf leisen Pfoten durch unseren Garten.
Ich saß wie jedes Mal, nach diesem Traum, bis zum Morgengrauen
am Fenster. Mein Kopf war einfach zu voll
mit Gedanken, als das ich wieder hätte einschlafen können.
Wer war er? Was wollte er? Wieso ich?
Ich fand keine Antworten.
Als der Wecker schließlich klingelte, machte ich mich
fertig für die Schule. Mit meinen langen, schwarzen Haaren
hatte ich nach jenen Nächten immer zu kämpfen. Sie
waren total zerzaust. Als ich in den Spiegel sah, wurde es
auch nicht besser. Unter meinen blaugrauen Augen waren
dicke Augenringe zu sehen. Aber egal, was ich auch versuchte,
sie blieben.
Deshalb stolperte ich schließlich die Treppe herunter,
frühstückte und machte mich auf den Weg zum Unterricht.
Die Schule dauerte wieder ewig. Ich saß einfach die
Fächer ab, bis die Uhr halb Zwölf schlug.
»Noch fünf Minuten, dann ist Schluss!«, ich rutsche aufgeregt
auf dem Stuhl umher.
Lisy sah mich ganz verschlafen an: »Was ist?«
»Es ist gleich Schluss!«, entgegnete ich genervt: »Hast du
heute Nachmittag schon was vor?«
»Nein!«, antwortete sie. Perfekt! Genau das wollte ich von
ihr hören.
Ich neigte mich leicht zu ihr rüber und starrte sie flehend
an: »Ich will heute Nachmittag ins Fitnessstudio. Du
weißt schon … wegen diesem Typ. Kommst du mit? Bitte!
«
Sie runzelte die Stirn: »Von mir aus! Ob der andere auch
da ist?«
»Bestimmt! Obwohl ich mich an deiner Stelle lieber von
ihm fernhalten würde. Hast du seine Augen gesehen? Der
macht mir irgendwie Angst!«, antwortete ich schnell.
Lisy war, was diesen Mann anging, stets anderer Meinung
als ich.
Deshalb wunderte es mich auch nicht, als sie mir direkt
widersprach: »Mir nicht! Er ist so faszinierend!«
Das Klingeln durchbrach unser Gespräch. Alle standen
auf und packten ein. Es war die letzte Stunde für heute.
Zum Glück sonst hatten wir länger Unterricht. Aber da
der folgende Tag ein Feiertag war, machten sie einmal
eine Ausnahme.
Die Schule war neben dem Sport die einzige Möglichkeit
mich selbst von dem Traum abzulenken. An diesen Orten
spielten andere Dinge eine Rolle. Im Training lenkte
mich Rey ab.

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Seitenaufrufe: 16 mal Aufgerufen Am 25. Oktober 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Drache, Eifersucht, Experiment, Formwandler, Freundschaft, Liebe, Sexualität, Traum, Unsterblichkeit, Vampir
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