Kester

Kester
Preis: 7,18 €
Autor:
Genres: Belletristik, Fantasy
Webseite: www.Fecht-Hut.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781530567126
Viele Generationen hat er kommen und im Dunkel der Zeit dahinschwinden sehen. Er ist schon lange der Letzte seiner Art und er lebt noch immer. Verborgen im Schatten musste er leben. Stets der Neugier und dem Machthunger der Menschen ausweichen. Immer war er auf der Suche nach Frieden. Als Kester den Finder entdeckt, weiß er, dass sich jetzt alles ändern wird. Curt Ritter will nur einen alten Freund treffen, der ihm unbedingt etwas zeigen will. Doch der alte Mann wird direkt vor seinen Augen überfallen, da tritt plötzlich ein seltsamer Fremder auf den Plan. Der Kampf um den Schatz beginnt..
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Leseprobe

Unwillig streckte sich der Mann, wälzte sich wieder auf die andere Seite ins weichere Moos. Doch auch hier wollte es mit dem Schlaf nichts werden.

Da half kein Brummen und auch kein Fluchen, er war jetzt wach. Der Traum hatte ihn zu früh aufgeweckt. Es war seit vielen Jahren immer wieder derselbe Traum. Das war sogar fast tröstlich, doch dieses Mal war er anders verlaufen und hatte anders geendet.

 Wie jedes Mal war er durch die tröstlich dunklen Schatten des alten Waldes gewandert, hatte die lange schon vergessenen Pfade der Altvorderen benutzt. Immer das Netz der Tempelhügel ablaufend, die er jedes Jahr besuchte und am ältesten davon angekommen wollte er gerade das Ritual beginnen, als ein Lachen ihn stoppte. Ein hämisches kaltes Lachen, das er  zuerst nicht erkannte. Dann fiel es ihm jedoch ein wer das sein musste und wutentbrannt ließ Kester alles fallen und rannte in den Wald den Alb zu packen, der es wagte hier zu stören. Mit Riesensprüngen erreichte er das finstere Wesen und schüttelte es, dass dem Alb die Kleider einrissen.

 „Du hast hier nichts verloren, du Lump!“, donnerte Kester das zappelnde, fluchende Wesen an, das sich verzweifelt zu befreien versuchte.

 „Ja mach nur, deine kleinen Flüchlein, die werden dir hier nichts nützen.“

 „Ich wollte dir nur ein Angebot machen, ich…“

 „Du hast hier garnichts  zu wollen.“

 „So lass mich doch nur einmal hindurch, mehr will ich doch garnicht!“, zeterte der entsetzte Alb, doch der Würgegriff ließ nicht nach.

 „Ach was. Mehr willst du also nicht. Selbst wenn ich wüsste wo genau das Tor der Alten ist, dir würd ich’s ganz bestimmt nicht zeigen und von durchlassen kann bei dir gar keine Rede sein, also pack dich und geh!“

 „Nicht doch Kester, du wirst mich noch brauchen, es zu finden, so sei doch kein Narr!“

 „Die Narrenkappe steht dir viel besser.“

Damit hob der Hüne den zappelnden Alb einfach hoch und schleuderte ihn mit aller Macht aus dem Wald. Der schlug weit draußen auf dem steinigen Acker auf und rollte noch ein Stück durch den Dreck. Dann sprang der Alb auf, klopfte sich unwirsch die Kleider ab und drohte Kester mit der Faust.

 „Du Narr, du wirst es niemals finden, niemals. Du wirst auf ewig weiterirren und nicht enden können!“, schrie der Alb dann verschwand er mit hartem Gelächter.

Kester hatte sich nur umgedreht und war zum Tempelhügel zurückgewandert.

 Doch zu seinem grenzenlosen Erstaunen konnte er den Tempelbezirk nicht mehr finden. Der sollte doch genau auf dieser Lichtung sein. Doch da war der nicht, der war einfach nicht mehr zu finden, egal wie sehr Kester auch suchte. Verwirrt hatte er sich hingesetzt und gelauscht.

 Der Wind flüsterte sanft „Geh, Kester geh den Weg!“ und er war aufgewacht.  Er wusste instinktiv wohin der Wind ihn sandte und hätte gleich aufbrechen können.

Trotzdem lag er still da und …

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 65 mal Aufgerufen Am 22. März 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Alberikus, Fantasy, Sage, Thrill
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