Kerry und Theo …nicht gesucht und doch gefunden Band 1

Kerry und Theo …nicht gesucht und doch gefunden Band 1
Preis: 1,99 €
Autor:
Genres: Erotik, Romantik
Webseite: https://www.facebook.com/pages/Gabriele-E-Fleischmann-Autorin/752592831454445
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Er war für sie, der spießige Oberlangweiler. Sie war für ihn, (s)eine Schülerin, und die hat in seinem Privatleben nichts zu suchen. Doch das Schicksal führte die beiden außerhalb der Schule zusammen, und das änderte alles. Kerry fällt aus allen Wolken, als sie feststellt, wer der neue Gitarrist in der Band ihrer Schwester Cassy ist. Und auch Theo ist regelrecht geschockt über die Tatsache, dass sein bester Freund ihm absichtlich verschwiegen hat, dass ausgerechnet seine Schülerin Kerry, die Schwester seiner Bandchefin ist. Für ihn, der sein Privatleben mehr unter Verschluss hält, als der Vatikan die Papstwahl, gibt es daher nur eine Konsequenz, den sofortigen Ausstieg aus der Band. Dies würde aber Cassy das Herz brechen, und das möchte weder Kerry noch Theo. So beschließen sie, nach einem klärenden Gespräch, Privates und Schule zu trennen und somit das Beste aus dieser verkorksten Situation zu machen. Und das gelingt ihnen besser als erwartet. Sie freunden sich nicht nur binnen kürzester Zeit an, sondern verlieren beide ihr Herz. Damit beginnt das Chaos aber erst, und das nicht nur für Kerry und Theo. Kerry und Theo Band 1 - Eine Erzählung über ein Paar, das kein Paar sein darf, über wahre Freunde, die füreinander durchs Feuer gehen und eine Liebe unter Schwestern, die so groß ist, dass sie füreinander sterben würden.
Leseprobe online lesen
Leseprobe herunterladen
Jetzt das Buch bei Amazon kaufen.
Jetzt das Buch bei Amazon Kindle kaufen.

Leseprobe

Ich bin für sie da, aber nicht ihr Freund!, hämmert es in meinem Kopf, während ich laut

schluchzend immer tiefer ins Wasser laufe.

Wie konnte ich mich so täuschen? Ich hatte gedacht, Theo und mich verbindet etwas, gerade

nach der Nacht in Andres Garten. Hatte er mir das alles vorgespielt, um vielleicht vor Cassy oder

Andre gut dazustehen?

Ich bin nicht ihr Freund! Dieser Satz ist wie ein Pfeil in meinem Herz. Warum habe ich ihn so

nah an mich herangelassen? Ich blöde Kuh war schon traurig darüber, dass wir, wenn wieder Schule

ist, vielleicht nicht mehr so eng befreundet sein können. Wie grotesk, wir waren niemals befreundet,

auch wenn ich mir das eingebildet habe.

Ich habe das Gefühl, nicht atmen zu können, so sehr wird mein Herz gerade eingeschnürt.

Der Boden unter meinen Fü.en wird immer schlammiger. Allmählich bekomme ich Probleme,

überhaupt noch stehen zu bleiben. Mein Verstand sagt mir, dass ich unbedingt ein Stück zurück

muss. Wenn ein Schiff vorbei fährt und Wellen schlägt, kann ich mich nicht mehr halten, das ist mir

klar.

»Kerry, bist du übergeschnappt?!«, höre ich Theos aufgebrachte Stimme hinter mir. »Wie kannst

du so tief in den Fluss gehen, willst du dich umbringen?« Wütend packt er mich um die Taille und

hebt mich hoch, obwohl ich laut schreiend wild um mich strample. Ein Stückchen weiter vorn, an

einer Stelle, wo das Wasser nur noch knietief ist, bleibt er stehen und stellt mich wieder ab.

»Was fällt dir ein?«, schreie ich ihn an. »Wenn ich so tief im Wasser stehen will, dann will ich

eben so tief im Wasser stehen.« Ich weiß, dass ich gerade ziemlich kindisch klingen muss, aber

daran kann ich jetzt auch nichts ändern. Irgendwie muss ich mich ja abreagieren.

Theo greift nach meiner Schulter, doch ich schüttele seine Hand weg.

»Fass mich nicht an!«, brülle ich regelrecht hysterisch. Ist das peinlich, ich schäme mich schon

vor mir selbst, dass ich so ausflippe.

»Kerry, jetzt beruhige dich«, fährt er mich zornig an. »Kannst du mir mal erklären, was in dich

gefahren ist? Du sitzt bei mir und auf einmal springst du auf, wie von der Tarantel gestochen und

läufst fast bis zur Fahrrinne in den Rhein.«

»Und wenn schon.« Mein ganzer Körper zittert vor Wut und Enttäuschung. »Muss dir doch egal

sein – ich bin dir doch egal!« Jetzt muss ich auch noch heulen, was mich noch wütender macht. Ich

will nicht vor ihm heulen.

»Du bist mir doch nicht egal!« Ungläubig sieht er mich an. »Wie kommst du darauf?«

»Wie ich darauf komme? Hast du dir eben zugehört? Du pflegst keine Freundschaften mit deinen

Schülern …« Ich kann nicht mehr weiterreden, nur noch laut Schluchzen.

Sanft zieht mich Theo an sich. Ich lege meinen Kopf auf seine Brust und weine, als wäre mein

Lieblingsmeerschweinchen gestorben.

Als ich mich wieder einigermaßen beruhigt habe, wird mir erst bewusst, dass ich in seinen

Armen liege. Mit aller Kraft versuche ich mich gegen ihn zu stemmen, aber zwecklos.

»Lass mich sofort los«, zische ich ihn an.

»Nur wenn du versprichst, dass du nicht wieder abhaust.«

Ohne meine Antwort abzuwarten, lockert Theo seinen Griff. Er nimmt mein Gesicht in seine

Hände und erwartet wohl, dass ich ihn ansehe. Stur halte ich aber meinen Blick nach unten und

schaue mir das tiefschwarze Wasser an, das an unseren Fü.en vorbeifließt.

Bewertung: 0.0 von 5 (0 Bewertung)
Sending
Seitenaufrufe: 228 mal Aufgerufen Am 6. März 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Band, Chaos, Drama, Erotik, Freunde, Humor, Lehrer, Liebe, Schülerin, Schwestern
Kommentare zum Buch Buch melden / Problem klären
Das Werk einschließlich aller Inhalte ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck oder Reproduktion (auch auszugsweise) in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder anderes Verfahren) sowie die Einspeicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung mit Hilfe elektronischer Systeme jeglicher Art, gesamt oder auszugsweise, ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des oben genannten Autors bzw. der Autoren untersagt. Alle Übersetzungsrechte vorbehalten.

Diese Bücher könnten Dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.