Jack – Killer Widerwillen

Jack – Killer Widerwillen
Preis: 1,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Krimi & Thriller
Webseite: www.Ruby-Stein.de
Erscheinungsjahr: 2014
Erhältlich: Als E-Book
ISBN: 9783736851115
Jack ist ein Serienmörder, welcher von seiner dunklen Seite beherrscht wird. Immer wieder tötet er junge Frauen, bis er eines Nachts einen Unfall hat. Natalie findet ihn und nimmt ihn nichts ahnend mit nach Hause. Dies ist der Anfang einer spannenden Beziehung, welche von Liebe und Hass zerrissen ist. Kann die Liebe von Jack, seine dunkle Seite im Zaum halten oder ist Natalie sein nächstes Opfer? Der Roman Jack ist eine Betrachtung des Täter und Opfer Themas aus einem ganz anderen Blickwinkel. Warum ist unsere Welt so wie sie ist, mit all ihren Ungerechtigkeiten? Die Autorin hat diese Frage aus der Sicht der Kabbala beleuchtet und lässt das schwierige Thema in einem anderen Licht erscheinen. Jack ist ein Roman für alle mutigen Leser, die sich trauen eine andere Sichtweise der Dinge zu zulassen.
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Leseprobe

Kapitel 1

Es war finstere Nacht und ich zitterte am ganzen Leib vor Angst. Ich war auf der

Flucht, so wie ich schon mein Leben lang auf der Flucht bin, vor was ich fliehe? In

erster Linie vor mir selbst und vor der Polizei.

Seit einigen Monaten bin ich ein gesuchter Verbrecher und ja ich bin schuldig. Was

ich getan habe ist unverzeihlich und ich kann mich selbst im Spiegel nicht ansehen

und dennoch sind in mir diese nicht zu bändigenden Gelüste, welche einfach nur

pervers und abstoßend sind. So will ich nicht sein und eigentlich bin ich so auch gar

nicht, ich nehme mich selbst als einen liebevollen und fürsorglichen Menschen wahr.

Aber immer wieder überf.llt mich der Wahnsinn wie ein wildes Raubtier, welches

nicht zu bändigen ist, es ist als ob ein böses Wesen in meine Haut schlüpft und ich

selbst nur noch zusehe, wie es wütet und schlimme Dinge tut.

Vor diesem inneren Wahnsinn fliehe ich schon seit langem, das erste Mal begegnete

ich ihm als ich gerade mal 16 Jahre jung war. Ich schlenderte am Abend durch die

Straßen und dann erblickte ich sie, mein erstes Opfer, plötzlich passierte etwas in mir,

Gefühle flammten auf, welche mir vollkommen unbekannt waren. Ein

unzubändigender Hass und ein Gefühl von Mordlust. Erschrocken über mich selbst

versteckte ich mich hinter einem Baum und beobachtete die junge Frau, ich kannte

sie nicht. Ich kämpfte gegen diese Gefühle an, die immer stärker und mächtiger

wurden, es war ein Kampf der Giganten, welchen ich verlor.

Leise verfolgte ich sie, wie ein wildes Tier, dass die Spur seiner Beute aufgenommen

hat. Einerseits erregte mich ihre Art, wie sie sich bewegte und andererseits sprühte

der pure Hass aus mir. An der nächsten Ecke war die Gelegenheit, ich lief schneller

und schnitt ihr den Weg ab. Nun stand ich ihr gegenüber und sie sah mich an, wie ein

erschrecktes Häschen. Ich konnte ihre Angst regelrecht riechen, das Monster in mir

tobte.

„Na Sü.e, wohin des Weges?“, das was aus meiner Kehle klang war nicht meine

Stimme, sie war dunkel und rostig und in jeder Silbe schwang der Tod und das

Grauen mit. Sie wich sofort vor mir zurück, was dem Monster in mir höllische Freude

bereitete. Vor Angst wurde sie leichenblass und ihre Augen weiteten sich.

„Bitte, tu mir nichts, wir kennen uns doch gar nicht?“ Ich lachte hart und schallend.

„Keine Sorge Püppchen, wir werden uns jetzt kennenlernen.“ Ich konnte selbst das

böse Blitzen in meinen Augen wahrnehmen, was mich zutiefst erschreckte. Es war wie

im Horrorfilm, ich stand neben mir und schaute dem Monster zu, stumm und starr

vor Entsetzen.

Was geschah nur mit mir? Ich konnte seine Gedanken und Gelüste spüren und

wusste, dass er keine Gnade mit der jungen Frau haben würde, sie tat mir unendlich

leid. Mit einer schnellen Bewegung, war mein Körper direkt vor ihr und ich blickte sie

an, ich konnte ihren Atem spüren. Sie sprang zurück und ich packte sie hart am Arm,

sie schrie auf vor Schreck und Schmerz.

„Weißt du was, ich gebe dir einen Vorsprung, ich liebe es zu spielen. Ich zähle jetzt bis

zehn und du rennst um dein Leben, wenn du mir entwischst hast du Glück gehabt,

wenn nicht, gehörst du mir. Verstanden?“ Sie nickte nur steif.

„Na, dann los Sü.e, eins, zwei, drei…“ Die junge Frau lief so schnell sie ihre Beine

trugen. Ich hörte das Monster zählen, als die Zahl zehn fiel, setzte sich mein Körper in

Bewegung. Zugegeben ich war schon immer ein guter Läufer, aber solche Leistungen

hatte ich noch nie vollbracht. Wie eine Raubkatze schnell und präzise bewegte das

Monster meinen Körper über den Asphalt, ich erkannte meine Chance und versuchte

wieder die Kontrolle über meinen Körper zu gewinnen.

Ich sprang immer wieder mit voller Wucht gegen das Monster und versuchte ihn zu

verdrängen. Von allen Seiten probierte ich es und lief immer wieder um meinen

Körper herum, er ließ mich nicht rein. Ich konnte nur ein höhnisches Gelächter in

meinem Kopf hören.

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Seitenaufrufe: 43 mal Aufgerufen Am 17. Februar 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Besessen, Dämonen, Hexen, Kabbala, kabbalistischer Roman, Killer, Liebesgeschichte, Opfer, Serienmörder, Täter
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