Inspektor Gino der Ermittler auf vier Pfoten

Inspektor Gino der Ermittler auf vier Pfoten
Preis: 7,50 €
Autor:
Genre: Kinder & Jugend
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Mein Name ist Gino und wie man auf den ersten Blick erkennen kann bin ich ein weißer Labrador. Ich lebe mit meinen zweibeinigen Gefährten ein recht gemütliches Leben. Mit meiner Freundin Laila, einer Berner Sennen Hündin streife ich gerne durch die Natur. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Eigentlich bin ich nämlich ein vielgefragter Detektiv. Mit meinem ausgeprägten Spürsinn und meiner Intelligenz löse ich auch die schwierigsten Fälle. Unterstützt werde ich dabei von meinem zweibeinigen Assistenten Luca. Marion von Vlahovits berichtet euch in diesem Buch von meinem ersten Fall. Erlebt gemeinsam mit mir, wie ich von der Fürstin Sonja von Rosenstein beauftragt werde, um ihre Lieblingshündin zu retten. Die bildschöne Dalmatinerdame Arabella wurde im Schlossgarten entführt. Nicht einmal der Wachhund der Fürstin konnte dies verhindern und so wurde ich, der berühmte Inspektor Gino, gebeten den Fall zu lösen. Natürlich gelingt es mir die Entführer zu entlarven und Arabella unversehrt wieder zu ihrem Frauchen zurück zu bringen. Nebenbei löse ich auch noch das Geheimnis um ein seltsames Ungeheuer, das in meinem Lieblingswald alle Tiere in Angst und Schrecken versetzt.
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Leseprobe

Gefahr im Wald

Erst vor ein paar Tagen waren sie alle gemeinsam in den Wald gegangen. Gino konnte sich noch gut daran erinnern, wie er mit Laila zwischen den Bäumen herumgerannt war. Er hatte sie immer wieder von der Seite angestupst und sie aufgefordert, mit ihm um die Wette zu rennen. Als sie sich ein Stück ins Unterholz hineinbewegt hatten, war Laila auf einmal stehen geblieben. Sie hatte die Ohren und ihren schönen Schwanz – er hatte so eine vorwitzige weiße Spitze – hoch aufgestellt und intensiv in die Luft geschnuppert. Gino merkte sofort, dass sie etwas beunruhigte. Auch er blieb wie angewurzelt stehen und als er ebenfalls in die Luft schnüffelte, nahm er einen ungewohnten Geruch wahr.

Er kannte den Wald in und auswendig- dies war sein Revier- und er wusste, wie viele  verschiedene Geruchsspuren es hier zu wittern gab. Er kannte jeden Duft, den die Bewohner des Waldes ausströmten und als Markierung an Bäumen, Sträuchern, Grasbüscheln und auf Wegen hinterließen. Auch den Geruch der verschiedenen Pflanzen konnte er problemlos identifizieren. Manchmal roch er auch Duftspuren von Menschen, aber der Geruch, den er nun wahrnahm, ähnelte keiner dieser Duftnoten. Es war ein vollkommen fremder und ein sehr bedrohlicher Geruch, der seine Aufmerksamkeit auf sich zog. „Was ist das?“, fiepte Laila mit aufgestelltem Fell, „so etwas habe ich noch nie gerochen. Es ist unheimlich.“ „ Du hast Recht!“, erwiderte Gino, „auch mir erscheint der Geruch gefährlich. Irgendjemand ist in mein Revier eingedrungen. Ich werde herausfinden, wer oder was es ist. Folge mir noch ein Stück, vielleicht finden wir ja heraus, woher dieser Gestank kommt.“

In diesem Moment bemerkten sowohl Gino als auch Laila, dass ihre zweibeinigen Begleiter anscheinend schon mehrfach nach ihnen gerufen hatten. Wenn sie nicht sofort zu ihnen zurückkehren würden, würde es heute sicher keine Leckereien zum Abschluss der Wanderung mehr geben. „Lassen wir es für heute lieber. Ich glaube, wir müssen zurück“, gab Laila deshalb als Antwort und sie rannten einträchtig nebeneinander auf die Menschen zu, die am Waldrand schon ziemlich ungehalten nach ihnen riefen. Insgeheim war Gino froh, dass er den unangenehmen Geruch nun nicht mehr bemerkte. Er wollte sich zwar vor Laila nichts anmerken lassen, schließlich war es seine Aufgabe als Rüde, sich furchtlos und mutig allen Bedrohungen und Gefahren zu stellen und die Weibchen seines Rudels zu beschützen. Umso mehr dankte er seinem Zweibeiner, dass er ihn aus der Gefahrenzone herausgerufen hatte, bevor er seine Stärke hätte beweisen müssen. Laila hatte auf dem Rückweg nur noch von einem besonderen Leckerbissen gesprochen, den ihr zweibeiniger Begleiter heute für sie und Gino in der Jackentasche versteckt hatte und so hatte Gino den eindringlichen Geruch wieder vergessen. Stattdessen lief er voller Vorfreude neben Laila her und spürte, wie ihm das Wasser im Maul zusammenlief.

Bewertung: 5.0 von 5 (1 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 63 mal Aufgerufen Am 30. Juni 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Detektiv, Entführung, Freundschaft, Hund, Hundekrimi, Labrador
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