Im Zug Nach nirgendwo

Im Zug Nach nirgendwo
Preis: 6,95 €
Autor:
Genre: Historisch
Webseite: http://helmut-yogya.wix.com/helmut---yogya
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781511581066
Im Zug nach Nirgendwo - Ein ungewöhnliches Leben begann an einem ungewöhnlichen Ort: das Schalke Stadion in Gelsenkirchen. Ohne Mutter und vom Vater misshandelt und verstoßen aufgewachsen ging Helmut Siegler seinen eigenen Weg. Er überlebte ein schweres Bergwerkunglück, ein gebrochenes Herz und einen schweren Autounfall. 2005 begann er ein neues Leben in seiner Wahlheimat Indonesien. Lesen Sie hier seine bewegende Biographie als Roman.
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Leseprobe

Doch hier begann meine Reise ohne Rückfahrschein.

Mein Erzeuger wollte nicht, dass ich eine Ausbildung mache, da er meinte, ich sei zu blöd dazu. Ja, als Handlanger wäre ich zu gebrauchen, obwohl mein Abschlusszeugnis als schlechteste Note eine 3 aufwies.

Es kam, wie es kommen musste. Im Suff schlug er zu und ich reagierte, indem ich reflexartig zurückschlug. Da begriff ich, dass ich hier nicht bleiben konnte, schnappte mir einige Kleidungsstücke und

R U M M S !

Die Tür fiel mit einem sehr lauten Knall hinter mir ins Schloss. Mit gerade mal 14 Jahren stand ich auf der Straße mit 25 DM in der Tasche!

Ich ging ich los, mit Wut im Bauch, aber auch mit dem festen Willen das zu erreichen, was ich für mich richtig fand.

Und so ging es weiter:

Zu meiner Freude war es Sommer und keine Wolke zu sehen, als ich mich nach einem Platz umsah, an dem ich die Nacht verbringen konnte.

Irgendwann, es war schon dunkel, legte ich mich auf eine Parkbank. Die Nacht war kurz und ich habe nicht gut geschlafen. Am Morgen ging ich in ein Café das schon auf hatte, um etwas zu essen und mich zu waschen.

Mein Ziel war es, eine Lehrstelle zu finden. Mit dem Ziel, noch heute eine Firma zu finden, die mich einstellt, ging ich los.

Wegen meiner Vorgeschichte lehnten mich die meisten ab. Sie wollten damit nichts zu tun haben, war ihre Aussage.

Am späten Nachmittag kam ich zu einer Firma in Gelsenkirchen-Horst und erzählte zum X-tenmal meine Geschichte.

Lange schaute mich der Chef der Firma schweigend an. Dann fragte er:

„Wo hast du die Nacht verbracht und was hast du wenn überhaupt heute gegessen?“

„Ich habe auf einer Parkbank geschlafen und in einem Café eine Tasse Kaffee und ein trockenes Brötchen gegessen.“

Daraufhin meinte er, dass man mit leerem Magen nicht arbeiten kann und wir erstmal essen gehen werden und dabei alles besprechen würden, denn schlafen müsste ich ja auch irgendwo.

Also gingen wir zum Essen und von dort aus rief er jemanden an, der kurz danach zu uns kam.

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Seitenaufrufe: 74 mal Aufgerufen Am 30. Juni 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

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