Im Palast des Maharadschas – Die Schwester der „0“

Im Palast des Maharadschas – Die Schwester der „0“
Preis: 9,90 €
Autor:
Genre: Erotik
Webseite: www.vtp-verlag-berlin.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783981739633
Mit Fesseln oder Peitsche ist nicht die Erfüllung, es dient nur zur gewollten – oder sollte man sagen erhofften Züchtigung? Viele sind der Meinung, dass das Stöhnen von Schmerz oder Wollust nicht zu unterscheiden ist. Nicht selten jedoch kommt es zu Fehlentscheidungen beim Sexspiel, eine Abstimmung ist daher für alle Beteiligten immer oberstes Gebot. Selbst das Ausprobieren muss abgesprochen sein. Begeben Sie sich nicht in fremde Hände, wenn Sie kein Vertrauen haben, schon gar nicht, wenn Fessel- oder Folterspiele angesagt sind. Unter extremen Umständen sind Sie nicht mehr in der Lage frei zu entscheiden. Es gibt sie aber, solche »Spiele«, die beide Seiten mögen, ob Mann oder Frau, und es ist in der Liebe oder beim Sex alles erlaubt, was auch der Partner akzeptiert. Schmerz kann schön sein, wenn man es nicht übertreibt, sondern ihn teilt. Das Pflegen der „kleinen Wunden“„ ist dann besonders prickelnd. Jedoch sollte man nie versäumen, mit dem Sexpartner ein Kennwort oder Zeichen für einen sofortigen Abbruch zu vereinbaren. Die Gesetze und auch die Sitten in vielen Ländern sind verschieden, ebenso die Stellung der Frau. Daher muss man sich bei Reisen in die „Fremde Welt“„ vorab genauestens informieren und, wenn möglich, bei einem Vertrauten die Adresse hinterlegen. Es gab leider schon Vorkommnisse, bei denen die Partner aus Versehen ..., wofür er/sie dann verurteilt wurde.
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Leseprobe

Im Palast des Maharadschas

So fing damals alles an …

Wir hörten, dass es in Yaipur, Indien, geheime Paläste geben soll, wo erotische Partys veranstaltet werden, die über alles Geahnte noch weit hinausgehen sollen. Leider haben wir es in den letzten zweieineinhalb Wochen nicht geschafft, diese zu finden. Sicher, man hatte uns viele Angebote gemacht, was, wenn man in diesem Land allein reist, nicht ungefährlich ist. Wir haben schnell die Finger davon gelassen. Sind gerade etwas enttäuscht auf den Weg zum Flughafen, um unsere Rückreise anzutreten, hatten wir uns doch mehr erhofft, als wir in einem Café eine Pause einlegen.

Auf der anderen Straßenseite steht ein eingestaubter beigefarbener Mercedes. Wir bemerken schon, dass man uns von der Rückbank aus beobachtet, ist doch die hellblaue Gardine an dem Autofenster etwas zurückgezogen.

Die andere Hälfte bewegt sich. Sicher nicht nur durch eine leichte Brise, die an dem super Sonnentag weht. Eine Hand winkt einem Jungen, welcher am Straßenrand sitzt, zu sich. Kurz darauf spielt er in der Nähe unseres Mietautos.

Monika wird misstrauisch.

„Bezahl du, ich gehe zum Wagen, nicht dass uns der „Steppke“ kurz vor Ende der Reise noch beklaut. Meine Handtasche mit den Papieren liegt im Handschuhfach, geh nur noch aufs Klo.“

„OK, bin dafür. Lass uns gleich weiterfahren. Wird sowieso schon dunkel und die Straßen sind hier so was von beschiss…“  

Wir haben uns verkalkuliert, denn als wir weiterfahren, ist es bereits dunkel.

Schnell hatten wir die Stadt hinter uns gelassen. Eine kleine Anhöhe an einer Allee, welche mit grünen Teebäumen versehen ist und ins nächste Tal führt, hatte es in sich. Monika kommt ins Schleudern und hat den Wagen nicht mehr unter Kontrolle.

Sie schreit: „Die Bremsen, die Bremsen!“, als wir bereits rechts in den Büschen landen. Der steile Abhang und das Holpern, als wir über die Randkante fahren, ist das Letzte, woran ich mich erinnern kann.

Als ich die Augen öffne, ich habe wunderbar geträumt.

Liege ich in einem Himmelbett mit weißen Samtvorhängen an den Seiten und unter freiem Himmel. Auf einer kleinen Insel komme ich zu mir und fühle mich pudelwohl.

Doch was war geschehen?

Wie bitte komme ich hier her?

Im Hintergrund sehe ich einen alten weißen, großen Palast mit vielen Fenstern, umgeben von einem prachtvollen Blumenpark. Ich bin etwas neben mir, habe jedoch keinerlei Schmerzen.

Ein Mann um die 30, in einem schönen beigefarbenen Gewand, erscheint plötzlich vor mir und setzt sich auf die Bettkante. In der rechten stark behaarten Hand hält er einen halbgefüllten silbernen Becher. „Hey, mein Fräulein, willkommen zurück und willkommen auch in meiner bescheidenen Behausung.“  

Es scheint, als ob die Stimme weit weg ist. Ich sehe alles wie durch einen Schleier, irgendwie unwirklich.

„Trinken Sie das“, meint er lächelnd in gutem Deutsch. Trotzdem hört man den indischen Akzent heraus.

Seine Stimme strahlt Wärme aus. Ich habe von der ersten Sekunde an Vertrauen zu ihm.

„Was ist das, was war geschehen, was ist mit Monika?“

„Ist das die Fahrerin, Ihre Freundin?

Oh, sie fühlt sich hier schon so gut wie zu Hause, badet wohl gerade.

So viele Fragen auf einmal.

Trinken Sie erst mal. Ist ein Zaubertrank, Sie werden begeistert sein, er wirkt sofort. Alles schön austrinken.“

Ich nippe vorsichtig an dem Drink.

Er schmeckt nach, ich weiß nicht so recht, doch er riecht gut.

„Er ist von einer Blüte, welche nur hier vor Ort wächst. Meine Vorfahren haben diese entdeckt. Sie müssen alles austrinken, nur dann können Sie in die Sinne der Liebe eintauchen.“

„Hey, wer will das denn? Was heißt hier Liebe? Und überhaupt, was soll das, ist da etwa was drin?“

Schlagartig werde ich hellwach und unsicher.

Doch seine Hand hält den Becher einfach an meinen Mund. Sein Lächeln schafft mir Vertrauen, ich trinke aus.

Es scheint mir, als entferne er sich immer weiter von mir, als ich eine Stimme vernehme.

„Oh, bleibt, bitte lasst mich nicht allein.“

Sage ich das? Warum so weit weg?

Die Farben der vielen Blumen im Garten sind ein wenig verschwommen, aber wundervoll. Ich versuche, aufzustehen.

Zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, ich bin nackt.

Der Versuch, meine Brüste zu verstecken, misslingt. Langsam nimmt er meine Hand weg. Seine Augen vermitteln mir den Eindruck, als sehe er mich sowieso nackt. Ich lasse es geschehen und unternehme keinen zweiten Versuch. So kenne ich mich nicht, bin ich doch eigentlich ganz schüchtern.

„Scheint an dem Zaubertrunk zu liegen, denn ich fühle mich so, als wäre ich schon immer hier gewesen. Wo bitte ist Monika, Mister?“, nuschele ich

„Ratschi, für Sie einfach Ratschi“.  

Er reicht mir seine Hand, damit ich aufstehe.

Was mache ich nur?

Ich setze mich auf, obwohl ich doch nackt bin. Seine Blicke mustern mein, ähm, Fötzchen, was mir nicht mal mehr peinlich ist. Er zieht mich hoch.

Bewertung: 5.0 von 5 (2 Bewertung)
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Seitenaufrufe: 53 mal Aufgerufen Am 31. August 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Erotik, Frauen, Gruppensex, Hörigkeit, lesbische Liebe, Liebe, Peitsche, Willenlos
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