Im Land der Meerjungfrauen – Josie, Abenteuer in Enya

Im Land der Meerjungfrauen – Josie, Abenteuer in Enya
Preis: 0,99 €
Autor:
Genres: Fantasy, Kinder & Jugend
Webseite: www.diwa-marketing.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781516803576
Josie wird von einer geheimnisvollen Glaskugel in die magische Welt von Enya gezogen. Zu ihrer Überraschung ist sie dort eine Meerjungfrau und wird von den Bewohnern als die neue Regenbogenheldin gefeiert. Schnell erkennt sie, dass die Welt in großer Gefahr ist. Nun liegt es an ihr, Enya zu retten und das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen. Dabei kann sie auf die Hilfe ihrer neuen Freunde vertrauen. Werden sie es schaffen, die Welt zu retten, und das Böse zu vertreiben? Eine wunderschöne Geschichte über Meerjungfrauen, Delfine und ihre Abenteuer im magischen Land Enya. Josie Abenteuer in Enya ist nicht nur für alle Kinder ab 8 Jahre, sondern für alle Jungen und Mädchen bis 99 Jahre.
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Leseprobe

1 Wie alles begann

Es klingelt, endlich ist Schulschluss. Das war sie, die letzte Stunde vor den Sommerferien. Nur noch zwei Tage und dann geht es endlich in den Urlaub nach Tunesien. Alle freuen sich auf ihren ersten Familienurlaub, besonders die beiden 8-jährigen Zwillinge Josie und Sam fiebern ihrer ersten Flugreise entgegen.

Am Tag der Abreise warten sie mit ihrer älteren Schwester und den Eltern ungeduldig am Flughafen.

„Wie lange dauert es denn noch?“, fragt Josie ungeduldig vom langen Warten ihren Vater.

Er schaut auf die Uhr und grinst: „Ungefähr noch eine halbe Stunde. Die wirst du doch noch schaffen, oder?“

Dann ist es endlich so weit, das Flugzeug rollt auf die Startbahn und fängt an zu beschleunigen. Es wird immer schneller und schneller, bis es langsam vom Piloten nach oben gezogen wird und schnell an Höhe gewinnt. Die erste Anspannung löst sich und nun können auch die Zwillinge ihren ersten Flug genießen. Nach zweieinhalb Stunden ist er schon wieder vorbei und das Flugzeug setzt zur Landung in Tunesien an. Als die Reifen den Boden berühren, fangen alle Passagiere im Flugzeug zu klatschen an.

Nach der Passkontrolle dürfen sie endlich das Terminal verlassen. Die schwülwarme Luft raubt ihnen den Atem. Die große gelbe Sonne steht fast senkrecht über ihnen und brennt gnadenlos auf sie herunter.

„Ist das warm hier!“, beschwert sich Sam als Erster.

„Ich glaube, wir müssen nach links, da steht der Bus mit der Nummer 51!“ ruft Jamie, die älteste Tochter.

Die Busfahrt dauert noch mal fast eine Stunde und führt durch die karge, wüstenähnliche Landschaft Tunesiens und wird nur ab und zu von einer kleinen Ortschaft unterbrochen.

Als sie gegen 14 Uhr im Hotel eintreffen, beziehen sie erst einmal ihr Zimmer. Die Zwillinge beginnen als Erste zu nörgeln, da sie endlich das Meer sehen wollen. Als sie endlich am Strand stehen, schauen sie gebannt auf die sich brechenden Wellen, bevor sie sich trauen, wenigstens ihre Füße in die warmen Fluten des Mittelmeers zu halten.

Am dritten Tag haben die Eltern einen Einkaufsbummel in einer größeren Ortschaft geplant. Nachdem sie in einigen diversen Geschäften ihre ersten Urlaubsmitbringsel gekauft haben, steht noch ein Besuch auf einem landestypischen Basar an. Hier gibt es viele verschiedene Händler, die ihre Waren in traditioneller Weise anbieten. Besonders Josie bekommt ihren Mund vor lauter Staunen nicht mehr zu, und das ist bei ihr schon etwas Besonderes. Normalerweise redet sie ununterbrochen von morgens bis abends. Bei einem Gewürzwarenhändler bleiben sie stehen. Die Eltern feilschen hart mit ihm. Josie ist das zu langweilig und sie schaut sich die Auslagen eines anderen Händlers an. Er hat einen weißen Turban auf dem Kopf und trägt traditionelle, einheimische Kleidung. Sein braungebranntes Gesicht ist voller Falten und wird zum großen Teil von seinem grauen Vollbart bedeckt. Er lächelt Josie freundlich an und winkt sie zu sich. Der Mann zeigt ihr einige Waren aus seinem Sortiment. Josie hat aber nur Augen für eine Glaskugel. Sie ist ungefähr so groß wie ein Tennisball und vollkommen durchsichtig. Josie hört gar nicht mehr zu, was er sagt, da sie nur noch Augen für die Kugel hat. Sie ist wie hypnotisiert von ihr. Der alte Mann bemerkt das große Interesse von Josie und reicht ihr die Kugel. Mit beiden Händen ergreift sie die Glaskugel und blickt wie in Trance auf sie. Der Mann sagt etwas zu Josie, das sie aber gar nicht wahrnimmt, da sie von der Kugel magisch angezogen wird.

Mittlerweile ist den Eltern das Verschwinden von Josie aufgefallen und sie beginnen, sie hektisch zu suchen. Sam ist es schließlich, der sie als Erster entdeckt. Da Josie auf Zurufe nicht reagiert, gehen sie zu ihr. Erst als der Vater sie an der Schulter berührt, kommt sie wieder zu sich.

„Kann ich die Kugel haben, bitte, Papi?“, bettelt sie und fängt an, ihren Dackelblick aufzusetzen. Sie weiß halt genau, wie sie ihren Vater herumkriegen kann.

„Ich weiß nicht, Josie. Was soll die Kugel denn kosten?“

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Seitenaufrufe: 20 mal Aufgerufen Am 22. November 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Delfine, Enya, Fantasy, Freunde, Kugel, Märchen, Meerjungfrau, Unterwasserwelt
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