Illusionen der Macht

Illusionen der Macht
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Fantasy
Webseite: http://stefanlamboury.de.to
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9783739636092
Als Chain nach einer langen Reise in sein Heimatland zurückkehrt, muss er feststellen dass alle Einwohner Cantanas entweder tot oder durch feindliche Truppen verschleppt worden sind. Durch einen Brief seines Vaters erfährt er, dass hinter dem Angriff Elvarrons gefallene Tochter Alexa steckt. Sein Vater trägt ihm auf einen Magier mit dem Namen Kaemrock zu finden, der Alexa vor vielen Jahren mit Hilfe von fünf magischen Ringen besiegt hat. Und so begibt sich Chain auf eine lange und gefährliche Reise, in der eine mysteriöse Glaskugel eine verhängnisvolle Rolle spielt.
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Eine verhängnisvolle Botschaft

Das Land Cantana war ein kleines Land mit gerade mal 80.0000 Einwohnern. Die einzige Stadt in diesem Land war Lid. Das Herzstück der Stadt war der Palast des Königs, er bestand aus weißen Mauern und meterhohen Türmen, die ihre goldenen Kuppeln in den Himmel streckten. Sie funkelten im Sonnenlicht und manchmal wenn die Sonne ihre Strahlen auf sie warf, konnte man auf ihnen ein faszinierendes Farbenspiel erkennen. Auf dem höchsten Turm des Schlosses prunkte eine rote Fahne mit dem Emblem der Krone. Glaslose Fenster die zugleich als Schießscharten dienten ließen im Winter eisige Zugluft ins Innere des Palastes strömen. An der weißen Mauer die den Palast umgab befanden sich vier Wachtürme, die rund um die Uhr von Soldaten des Königs besetzt waren. Im Schloss lebten 30.000 Leute, darunter Stallburschen, Diener, Mägde, Händler und 20.000 Ritter die man zum Schutz der Stadt benötigte. Die übrigen Einwohner Cantanas waren einfach Bauern, die in mühevoller Arbeit Getreide, Kartoffeln und Gemüse anbauten. Neben ihren Feldern besaßen viele Einwohner auch noch Rinder, Schafe, Hühner, Schweine und Gänse. Einmal im Jahr und zwar am 8 Juni lud Artock sein Volk zu einem großen Fest ein, wo man die Erschaffung Cantanas feierte. Auf dem Fest wurde viel gegessen und getrunken. Man erzählte sich Geschichten, es wurde gelacht und zum Abschluss des Festes ließ der König ein Turnier folgen, in welchem sich seine besten Kämpfer duellierten. Im Osten der Stadt erstreckten sich dichte Wälder, die bis hinauf an den Chane River führten. Der Fluss war für seine gewaltigen Stromschnellen berühmt und selbst während einer monatelangen Trockenperiode führte der Chane River noch genügend Wasser um Tier und Mensch zu versorgen. Einige Wochen vor dem Fest veranstaltete der König eine große Treibjagd, bei der jeder der ein Pferd besaß und mit Pfeil und Bogen umgehen konnte mitmachen durfte. Die Treibjagd war für alle Bürger Cantanas neben dem Fest eine willkommene Abwechslung. Derjenige der am Ende der Treibjagd das größte Tier erlegt hatte erhielt ein großes Fass von Artocks bestem Wein als Geschenk. Im Westen Lids befand sich die Mondavee Wüste mit über 1000 Quadratkilometern. Durch diese näherte sich ein einzelner Reiter auf einem schwarzen Hengst. Sein schwarzes Haar fiel sanft seinen Rücken hinab und verlieh seinem Gesicht ein jugendliches Aussehen. Sein muskulöser Oberkörper war sonnengebräunt, auf dem Rücken trug er einen Köcher aus Wildleder, in dem mehrere Pfeile und ein Bogen steckten. Seine schwarze Lederhose war mit einer dünnen Staubschicht überzogen. An seiner linken Hüfte hing eine Scheide aus Wildleder aus welcher der goldene Griff eines Schwertes hervorragte. Sein Wasserbeutel baumelte wie eine tote Schlange an seinem Sattel herab. Die letzten Monate waren anstrengend und erschöpfend gewesen. Es hatte viel Arbeit, Zeit und Verhandlungsgeschick gekostet die Wogen zwischen den Elfen und Zentauren zu glätten Besonders der Anführer der Zentauren war ein egoistisches und ziemlich starrköpfiges Arschloch gewesen. Doch letzten Endes war es ihm gelungen, die Zentauren von einem vorübergehenden Waffenstillstand zu überzeugen. Es wäre ihm zwar lieber gewesen, wenn er einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Völkern hätte verhandeln können, aber darauf hatte sich der Anführer der Zentauren nicht eingelassen. Die Frage war nur, wie lange dieser Waffenstillstand anhalten würde? Bald war er Zuhause, bald konnte er seine Angebetete wieder in die Arme schließen, mit ihr den Sonnenuntergang beobachten oder ein erfrischendes Bad im Chane River nehmen. Aus Osten näherte sich ein einzelner Reiter. Chain stoppte sein Pferd. Was hatte das zu bedeuten? War der Mann ihm feindlich gesinnt? Wenn ein Mann das Wagnis auf sich nahm und ganz allein durch die Wüste ritt war Vorsicht geboten. Nur die mutigsten Männer trauten sich die Wüste zu durchqueren und viele hatten sich schon in der Wüste verirrt und waren nie wieder aufgetaucht. Als der Mann etwas näher herangekommen war, erkannte Chain dass es sich um einen Boten seines Vaters handelte. Was war geschehen? Wenn sein Vater einen Boten aussandte war etwas wichtiges geschehen. Im Galopp jagten die Männer aufeinander zu. Staub wirbelte unter den Hufen der Pferde auf, bis sie auf einer kleinen Anhöhe zum Stehen kamen.

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Seitenaufrufe: 90 mal Aufgerufen Am 26. März 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Fantasynovelle, Illusionen, Macht, Magie, Magier
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