Honibblüte am Strand

Honibblüte am Strand
Preis: 21,50 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: www.gatika.de
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältlich: Als gedrucktes Buch
ISBN: 9783743149632
Gibt es die einzige wahre Liebe? Liebesromane bejahen es. Kann man es an ein paar Zeilen ausmachen? Was ist, wenn der Alltag Einzug hält? Wie beständig ist die Liebe dann noch? Große Philosophen haben versucht, die Liebe zu beschreiben. Es ist ihnen nicht wirklich gelungen. Liebe ist nicht greifbar, man kann sie nicht sehen. Sie ist nicht messbar. Passt sie in einen Roman? Wie lange schreibt man einen Roman? Ein Jahr? Sechs Monate? Liebe wird beschrieben, als die stärkste Zuneigung und Wertschätzung die ein Mensch dem anderen entgegenbringen kann. Ein starkes Gefühl und darin liegt der Knackpunkt. Liebe ist ein Gefühl, nicht mehr und nicht weniger. Ein Gefühl ist eine Emotion, die als psychologisches Phänomen zu sehen ist, das durch die bewusste oder unbewusste Wahrnehmung eines Ereignisses oder einer Situation ausgelöst wird. Das kann sowohl Angst, Ärger, Komik Ironie, oder auch Freude und Liebe bedeuten.
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Leseprobe

Stationen eines gemeinsamen Lebens

Mein Start ins Leben in Berlin (früher noch der Westteil) war nicht gerade auf Rosen gebettet. Vom kindlichen Missbrauch zu Verrat und Enttäuschung war alles dabei. Das änderte sich erst, als ich meinen Ehemann Karl kennenlernte. Kennenlernen durfte.

Durch die Eltern kleingeredet sah nur Karl in mir mein Wahres ICH und das schien er zu lieben. Er baute mich auf, wenn ich niedergeschlagen war, oder mir etwas nicht zutraute. Er gibt mir immer das Gefühl, das ich alles kann und er bestärkt mich in allem. Sei es beruflich oder privat. Bei ihm durfte ich die Musik hören, die ich mochte. Er gibt mir die Freiheiten, die ich durch meine Kindheit brauche. Das alles war totales Neuland für mich. In unseren Urlauben ist Karl immer bedacht, dass ich auch meine Interessen ausleben kann. Zum Glück haben wir immer die gleichen Interessen. Wir mögen beide nicht in der Sonne am Strand braten, sondern schauen uns sehr gerne Land und Leute an. Auch brauchen wir im Ausland nie unsere geliebten Brötchen oder die Bildzeitung, wie es viele deutsche Urlauber im Ausland tun.

Noch heute denke ich gerne an Teleport zurück, wo wir uns kennen-lernten. Auf der Arbeit. Ja das gab es damals noch. Internet und Facebook waren noch unbekannt für die normale Bevölkerung. Facebook gibt es erst seit 2004.

Man ging in die Disco, um Leute kennenzulernen. Bei mir war das nicht anders. Nur das ich zu der Zeit mit einem Mann liiert war und heiraten wollte. Wollte ich das wirklich? Immer mehr Zweifel kamen auf. Karl konnte nicht verstehen, warum man überhaupt heiraten sollte. Sein Wahlspruch war immer: Heiraten – Ich – Nie. So war auch sein Ruf in der Firma. Er wollte sich gerne mit mir treffen, aber mein damaliger Verlobter sollte dem Treffen fern bleiben.

Das stellte sich als etwas schwierig heraus, da ich treu war und bin. Wir unterhielten uns auch über Musik und Karl erzählte mir, was er für Musik hörte. George Mc Crae usw. sagte mir damals nichts. Sein berühmter Song Rock Your Baby wurde später zu unserem Liebeslied. Meine Richtung war mehr Underground wie Alice Cooper und Jethro Tull. Aber auch Cat Stevens, oder The Moody Blues mochte ich. Mit Soulmusik konnte ich damals nichts anfangen. Also fragte ich Karl, ob er die Platten nicht einmal mitbringen konnte. Das wollte er nicht, ich sollte sie mir bei ihm zu Hause anschauen. Oh je, dachte ich. Die Neugier war stärker. Es war ein Regentag und ich hatte meinen Knirps-Regenschirm in der Hand. Ihn legte ich auch nicht aus der Hand, als ich mir seine Plattensammlung ansah. Als er auf einmal hinter mir stand, habe ich mich sehr erschrocken. Ich erklärte ihm, dass ich nun nach Hause wollte und er fuhr mich auch anstandslos nach Hause. Den Regenschirm habe ich heute noch. Darüber können wir noch immer schmunzeln.

Dann kam mein 20. Geburtstag. Karl sagte mir auf der Arbeit, er hätte etwas für mich. Er ging raus und kam mit einem Käfig zurück, darin waren zwei Mäuse. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass es ein Pärchen war. Es war alles vorhanden, Futter, Streu, eben alles, was ein Mäusepärchen begehrte. Wie er das durch den Pförtner bekommen hatte, war mir ein Rätsel. Wie ich später erfuhr, hat er mit dem Abteilungsleiter und den Pförtnern vorher gesprochen. Natürlich war nicht mehr viel mit Arbeiten, auch die Kollegen kamen öfters bei mir vorbei und wollten nach den Mäusen sehen. Natürlich konnte ich so nicht mit dem Bus nach Hause fahren. Für Karl war es Ehrensache, mich nach Hause zu bringen. Meine Mutter war gegen alle Tiere, aber gegen ein Geschenk konnte sie wohl nichts machen. Nach kurzer Zeit hatte ich dann 10 Mäuse. Und die Mäusemama war schon wieder trächtig.

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Seitenaufrufe: 10 mal Aufgerufen Am 7. März 2017 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Ehe, Gefühl, Liebe, Romantik, Strand
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