Gewagte Begegnung (Manhattan City Lights 2)

Gewagte Begegnung (Manhattan City Lights 2)
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: https://de-de.facebook.com/people/Mary-Jay-Thurner/100005662126592
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
ISBN: 9781507804384
Carson - Vom Leben enttäuscht und in Düsternis gefangen hat er keinerlei Absichten, sich jemals wieder zu verlieben. Aber das Schicksal hält in Gestalt eines vorwitzigen Teufels ganz andere Pläne für ihn bereit. Ein gewagtes Spiel beginnt, dessen Reiz selbst er sich nicht zu entziehen vermag. Molly - Nach einem Blick auf den düsteren Fremden geht ihr dieser nicht mehr aus dem Kopf. Als sie ihn unverhofft wiedersieht, stellt er sich als die gewagteste Herausforderung ihres bisherigen Lebens heraus. Manhattan City Lights – Dunkle Geheimnisse, ungezähmte Leidenschaft, gewagte Begegnung
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…Sie lief einen verwaisten Gang entlang und schob die anvisierte Tür unbekümmert mit ihrem Hintern auf, als sie den Rollwagen in einer geschickten Umdrehung in die richtige Position manövriert hatte. Eine weitere Umdrehung und sie stutzte kurz, weil das Büro nicht wie erwartet leer stand.

Sie blinzelte, als wollte sie sicher gehen, keiner Sinnestäuschung zu erliegen, dann grinste sie breit.

„Ding, Dong! Ich hab gehört, hier soll ein Rohr verlegt werden!“, meinte sie frech und verschränkte die Arme vor der Brust, um dem Typ, der sich eben hinter seinem Schreibtisch erhob mit schief gelegtem Kopf zu mustern.

„Ding, Dong?“

Carson zuckte von so viel Energie empfindlich getroffen am Schreibtisch zusammen und versuchte, sich einen Reim darauf zu machen, was die Worte aus dem Mund des jungen Mädchens zu bedeuten hatten. Es gelang ihm nicht und letztendlich erwischte er sich bloß dabei, wie er mit irritierter Miene zu ihr rüberstarrte, statt sie gleich in ihre Schranken zu weisen. Das Grün ihrer Mütze gepaart mit einem Schwall roter Haare sowie die extrem helle Haut ihres strahlenden Gesichts darunter blendeten ihn ziemlich.

„Ach, du bist das. Hey, Zorro! Ich hätte nicht gedacht, dass du einer dieser Sesselpupser aus der Chefetage bist. So sieht man sich wieder.“

Das Mädchen löste die Verschränkung ihrer Arme auf und stütze sich mit beiden Händen auf der Querstange des Rollwagens ab, um ihn mit kokettem Blick zu mustern, als wollte sie die Erinnerung von ihm mit dem aktuellen Anblick abgleichen.

Zweifellos würde er sich nicht an sie erinnern können. Zorro war auf der Tanzfläche des „El Dominicano“ regelrecht von Frauen belagert gewesen, die alle mit ihm tanzen wollten. Gucken war ja nicht verboten, während man sich an der Bar einen Absacker gönnte. Dumm nur, dass sein Anblick sie wie ein Amboss in vollem Flug getroffen hatte. Sie hätte ihn immer und überall erkannt.

Er war der Typ Mann, der Frauen andächtige Seufzer entlocken konnte, einfach indem er ihnen mürrisch in die Augen starrte. Verteufelt attraktiv und leider ziemlich männlich. Er spielte somit in einer ganz anderen Liga als sie.

„Ganz schön frech für so eine halbe Portion.“, war zunächst alles, was Carson schließlich zur Erwiderung einfiel.

Er hatte gerade über Transaktionen gebrütet, die auch bis zum Ende der nächsten Woche Zeit gehabt hätten. Doch gerade war ihm alles recht, was ihn von seinen Gedanken ablenkte, die sich allesamt um Ivys wohlmeinende Bemühungen drehten, ihn mit Thomas zu versöhnen. Ganz zu schweigen von den Schmetterlingen in seinem Bauch, die jäh verpufften, als der kleine Störenfried sein Reich enterte.

„Und ich wüsste nicht, dass wir miteinander bekannt wären. Ich sehe Sie heute zum ersten Mal.“

Was wohl auch daran liegen könnte, dass er tatsächlich so ein Sesselpupser war, wie sie behauptete. Bei dem Gedanken an Zorro strich Carson sich unbewusst mit den Fingern der rechten Hand das Bärtchen entlang. Die Ähnlichkeit stimmte vielleicht. Von der Warte hatte er es noch nie betrachtet. Ziemlich schmeichelhaft.

„Schade eigentlich.“, fügte er mit versöhnlichem Lächeln hinzu, um gleich darauf wieder völlig ernst drein zu blicken.

„Weiß Ihre Mama, dass Sie so spät noch in Büros von fremden Männern herumtoben? Sollten Sie nicht längst zuhause in Ihrem Bett liegen und höchstens noch eine Runde Super Mario spielen? Wie darf ich Sie nennen? Luigi? Mögen Sie Pizza? Ich könnte Sie dazu einladen, wenn Sie hier mit dem Rohr fertig sind.“

Was auch immer das zu bedeuten haben mochte. Dass hier ein Rohr verlegt werden sollte, war ihm völlig neu, aber vielleicht war das auch nur eine ihrer Redensarten. Eine von vielen, die ihr stets spontan auf der losen Zunge zu liegen schienen.

„Autsch!“, meinte sie mit einem gespielt betroffenen Gesichtsausdruck und presste ihre Hand an ihr Herz und krümmte sich auch noch ein Stück weit nach vorn, als hätte sie Schmerzen.

„Das tut weh.“

Sie verdrehte grinsend die Augen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er sie bemerkt haben könnte. In der Bar hatte sie sich auch in ein stilles Eckchen getrollt, um in ihrem Arbeitsaufzug nicht unangenehm aufzufallen. An dem Abend hatte eine Live-Band gespielt, die sie nicht hatte verpassen wollen.

„Weißt du, Zorro. Das mit dem Rohr verlegen sollte eigentlich ein Kerl sagen. Aber es schien mir passend, weil ich ja hier der Handwerker bin.“

„Handwerker?“, echote Carson und machte keinen Hehl aus seinem Unglauben, indem er sie ein weiteres Mal äußerst kritisch beäugte und dann negativ urteilend den Kopf schüttelte. Sie kam ihm wenig geeignet für solche Art von Arbeiten vor…

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Seitenaufrufe: 65 mal Aufgerufen Am 26. November 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Boxen, Duell, Eifersucht, Herausforderung, Leidenschaft, Liebesroman, New York, Tanzen, Trauma
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