Geliebt! Ein Stern für Juan: der de Luca Clan (Band 5)

Geliebt! Ein Stern für Juan: der de Luca Clan (Band 5)
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: www.isabella-defano.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Innerhalb eines Jahres muss sie verheiratet sein, sonst geht das gesamte Vermögen ihrer Familie an eine Stiftung. Als Shana von dieser Bedingung im Testament ihres Vaters erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Denn der Wunschkandidat ist nicht nur viele Jahre älter als sie, sondern ihr auch noch völlig unsympathisch. Doch ohne Trauschein sitzt sie praktisch auf der Straße, sodass ihr kaum eine andere Wahl bleibt. Zum Glück erhält sie Hilfe von ihrem Patenonkel Valenzo de Luca, der sie mit zu sich nach Hause nimmt. Dort trifft sie auf Juan, für den sie schon als Kind heimlich geschwärmt hat. Aber diese Liebe scheint aussichtslos, da er noch immer, um seine verstorbene Frau trauert. Umso überraschter ist Shana, als er ihr eine platonische Ehe anbietet und sie mit in sein Haus nimmt. Doch diese Nähe macht es für Shana immer schwieriger ihre Gefühle vor ihm zu verstecken. Bis sie schließlich nur noch einen Ausweg sieht, sie muss ihn verlassen. ----- Dieses Buch ist der fünfte Teil der Familiensaga "der de Luca Clan". Jedes Buch kann unabhängig von den anderen gelesen werden. -----
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Shana konnte sehen, wie er angestrengt nachdachte. Sie traute sich kaum zu atmen und hoffte nur, dass er sie nicht einfach wegschicken würde. Zwar hatte sich sein Verhalten ihr gegenüber in den letzten Minuten deutlich geändert, doch sie traute dieser Stimmung nicht. Im Gegenteil, sie rechnete jeden Moment damit, dass er wieder in sein altes Muster verfallen und sie mit seinen braunen Augen wütend anschauen würde. So wie in dem Moment, als er sie aus dem Zimmer werfen wollte.

„Ich kann dir nicht helfen“, sagte Juan schließlich und Shana erstarrte.

Zwar hatte sie mit dieser Reaktion gerechnet, trotzdem tat es weh. Wir sind keine Freunde mehr, ging es ihr durch den Kopf. Das hatte er mit seiner Entscheidung nur zu deutlich gemacht.

Da Shana nicht noch einmal vor ihm in Tränen ausbrechen wollte, drehte sie sich um und ging zur Tür. Sie hatte es versucht, doch leider ohne Erfolg. Jetzt wollte sie nur noch in ihre kleine Wohnung zurückkehren und über eine andere Lösung nachdenken. Sie würde Leon Ritter nicht heiraten, diese Entscheidung stand für sie fest. Irgendeinen Ausweg musste es geben. Und wenn sie sich drei Wochen in ihre Wohnung einschließen musste.

„Hat dein Vater direkt seinen Geschäftspartner als deinen Ehemann im Testament festgelegt“, wollte Juan plötzlich tonlos wissen und Shana blieb mitten in der Bewegung stehen.

Verwirrt drehte sie sich zu ihm um und schüttelte mit dem Kopf.

„Nein!“, gab sie zu. „Die Bedingung war nur, dass ich innerhalb von einem Jahr verheiratet sein muss.“

„Wieso hast du dann nicht jemand anderen geheiratet?“, fragte er verwundert. „Jemanden, der dir besser gefällt. Dann hätte dir dieser Typ nichts mehr anhaben können und du wärst zusätzlich im Besitz deines Erbes.“

Eine ganze Weile sah Shana ihn nur schweigend an und dachte nach. Natürlich hatte sie darüber nachgedacht. Auch ihr Patenonkel hatte ihr dies vorgeschlagen und in den ersten Monaten hatte es sogar wie eine gute Idee geklungen. Aber am Ende musste sie diese Möglichkeit verwerfen. Es gab einfach niemanden, den sie hätte heiraten wollen. Die wenigen Männer, die sie seit ihrer Ankunft in Dornbirn kennengelernt hatte, arbeiteten alle in der Fabrik und waren deutlich älter als sie. Und da Shana im Umgang mit Fremden eher schüchtern war, hatten sich auch keine anderen Bekanntschaften ergeben. Am Ende blieb ihr nur die Möglichkeit, das Jahr abzuwarten, um wenigstens den Pflichtteil zu bekommen. Das Geld würde eben reichen müssen, um wenigstens ihre Ausbildung zu sichern.

„Ich habe niemanden gefunden, der dafür infrage kommen würde“, gab sie schließlich zu. „Die einzigen Männer, die ich kenne, sind deutlich älter als ich und zum Teil bereits verheiratet. Aber es ist nicht so schlimm“, versicherte Shana, obwohl sie selbst nicht völlig davon überzeugt war. „Der Pflichtteil wird zwar nicht so hoch ausfallen, aber es dürfte für die Zeit meiner Ausbildung ausreichen. In den letzten Monaten bin ich schließlich auch mit wenig Geld zurechtgekommen.“

„Du könntest mich heiraten“, erwiderte Juan, ohne nachzudenken.

Ungläubig sah Shana ihn an.

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Seitenaufrufe: 63 mal Aufgerufen Am 3. Januar 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Frauenroman, Große Liebe, Kurzroman, Liebesroman, Vertrauen
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