Geheimakte Uxmal

Geheimakte Uxmal
Preis: 0,99 €
Autor:
Genres: Horror & Mystery, Krimi & Thriller
Webseite: www.Geheimakte-Labrador.de
Erscheinungsjahr: 2015
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Ein abenteuerlicher Thriller für Pulp- und Indiana Jones Fans! Nach "Geheimakte Labrador" & "Geheimakte "Aton" das dritte, actiongeladene Max-Falkenburg-Abenteuer. Boston, 1961: Ein zwielichtiger argentinischer Millionär bietet dem Archäologen Max Falkenburg die Leitung einer Expedition in den Dschungel von Yucatán an. Dort wartet laut einer Legende seit Jahrhunderten ein mächtiges Artefakt der Maya auf seine Entdeckung. Obwohl Max ablehnt, wird er doch schneller in die Angelegenheit verwickelt, als ihm lieb ist - und stellt fest, dass manche Mächte lieber nicht geweckt werden sollten ... Eine aufregende Jagd beginnt!
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Leseprobe

Kapitel 1

 Boston, August 1961

Ein grässlich quietschendes Geräusch riss Max aus dem Schlaf. Zumindest glaubte er das. Er vermochte nicht seine Augen zu öffnen. Bleischwer hingen die Lider über dem Auge. Ein scheußlich-stinkender Geruch stieg ihm in die Nase, ihm wurde übel und er spürte, wie sein Magen sich verkrampfte. Stöhnend versuchte er sich aufzurichten, aber auch das wollte ihm nicht gelingen. Seine Glieder gehorchten ihm nicht.

»Oh mein Gott, was für ein Gestank hier drinnen. Das ist ja ekelhaft!«

»Mach bloß schnell das Fenster auf, sonst muss ich auch gleich kotzen.«

Max hörte die Stimmen von zwei Männern. Sie klangen gedämpft, als ob sie weit weg

wären und doch schienen sie nahe bei ihm zu sein. Er spürte, wie der Holzfußboden unter ihren Schritten vibrierte.

»Nun sieh dir diesen Mistkerl an. Liegt in seiner Kotze und es scheint ihm nicht mal was auszumachen.«

Wer sind diese Kerle? Und wo bin ich hier? Verdammt, was ist mit mir passiert? Max‘ Gedanken rasten durch seinen Kopf, ein Schwindelgefühl überkam ihn.

»Wir haben wohl keine Wahl, lass uns dieses Ekelpaket fertigmachen!«

Die wollen mich umbringen! Und ich kann mich nicht bewegen, die müssen mir Drogen verabreicht haben.

Verzweifelt versuchte Max, seinen Körper wieder unter Kontrolle zu bringen, aber ohne großen Erfolg. Das Einzige, was er zustande brachte, war den Kopf leicht anzu- heben. Er versuchte, um Hilfe zu schreien, doch seiner Kehle entwich nur ein lautes Rülpsen.

»Hey, fang bloß nicht wieder zu kotzen an!« Zwei Hände packten ihn am Kragen, rissen ihn unsanft hoch und rückten ihn dann in sitzende Position. »Gib mir das Ding, ich mach es gleich hier und jetzt!«

»Dann versaust du aber das Sofa.«

»Werd nicht komisch, das Teil taugt eh nur noch für den Müll.«

Die wollen mich abknallen, einfach so. Max versuchte unter Aufbringung all seiner

Kraft, doch noch einen Laut hervorzubringen.

»Noiii ….iihhllll schei … ‘as …«

»Sei bloß still, du alte Saufnase! Gib jetzt her, Pat. Der Bursche braucht dringend eine

Erfrischung.«

Max starb.

Aber sofort belebte der Schwall eiskalten Wassers ihn auch wieder. Prustend und

klitschnass kam er langsam wieder richtig zu Bewusstsein. Auch seine Augen konnte er wieder öffnen. Schlagartig wusste er wieder, wo er sich befand. Bruchstückhaft kam die Erinnerung wieder. Er saß auf der Couch in seinem Büro im Elliot College. Vor ihm stan- den ein breitschultriger schwarzer Hüne und ein deutlich kleinerer, rothaariger Mann. Seine beiden besten Freunde, Joseph Carter und Patrick O‘Malley. Und beide trugen einen Smoking. Leicht verschwommen sah er die zwei vor sich stehen. Joe hielt einen

nun leeren Wassereimer in der rechten Hand. Seine breite Brust schien sein Jackett jede Sekunde sprengen zu wollen. Beide grinsten ihn an.

»Joe? Pat? Was macht ihr … was soll der Scheiß? Ich bin total nass. Spinnt ihr …« Erneut musste Max laut aufstoßen.

»Willkommen zurück unter den Lebenden, du Schnapsdrossel«, sagte Joe. Sein Grin- sen war einem strengen Gesichtsausdruck gewichen.

»Whiskeydrossel trifft es wohl eher«, fügte Patrick mit Blick auf mehrere leere Whis- keyflaschen in Max‘ Büro hinzu.

»Hey, was wollt ihr? Ich habe euch nicht gebeten herzukommen. Ihr Idioten habt meine schöne Couch ruiniert«, sagte Max so vorwurfsvoll, wie es ihm in seiner Lage möglich war.

»Halt die Luft an. Die Couch war schon ruiniert genug, nachdem du deinen Magen- inhalt auf die Polster entleert hast. Weißt du eigentlich, wie lange wir dich schon suchen? Seit drei Tagen! Du hast dich einmal durch sämtliche Bars der Stadt gesoffen und wieder zurück!«

Max zwinkerte mehrmals und versuchte seinen Blick zu schärfen. Obwohl es nicht nötig gewesen wäre. Er konnte die Verärgerung in Joes Stimme hören und wusste, dass die Lage ernst war.

»Welchen Tag … welchen Tag haben wir denn heute?«, stammelte er benommen. »Samstag! Und jetzt frag mich bloß nicht welchen Samstag, sonst lang ich dir eine!« »Was denn für einen Samst…« Max kippte sofort zur Seite weg, als Joe ihm eine kräf-

tige Ohrfeige gab.

Okay, er ist richtig sauer.

»Ach, dieser Samstag.« Langsam richtete Max sich wieder auf. Die Bilder vor seinen Augen schienen Karussell zu fahren.

»Du hast keine Ahnung, welcher Tag heute ist, habe ich recht?«, fragte Joe.

»Knallst du mir noch eine, wenn ich es zugebe?«

»Hätte wenig Sinn, dich grün und blau zu prügeln, obwohl du es verdient hättest. Aber

wir müssen gleich auf den Empfang. Und der Professor würde es mir verübeln, wenn du dort mit geschwollenem Gesicht auftauchst.«

»Der Empfang im State House! Heute ist das?« Augenblicklich verzogen sich die Wolken vor Max‘ Augen – zumindest ein wenig. »Verdammt! Er bringt mich um, wenn ich dort nicht erscheine!«

»Und ich gehe ihm gerne dabei zur Hand«, sagte Joe. »Jetzt sieh zu, dass du auf die Beine kommst. Du brauchst dringend eine Dusche, mit deinem Gestank könntest du ein Stinktier in die Flucht jagen!«

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Seitenaufrufe: 42 mal Aufgerufen Am 12. April 2015 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Abenteuer, Action, Indiana Jones, Maya, Mystery, Spannung, Thriller
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