Gefangen! Ein Geheimnis mit Folgen

Gefangen! Ein Geheimnis mit Folgen
Preis: 2,99 €
Autor:
Genres: Belletristik, Romantik
Webseite: www.isabella-defano.de
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältlich: Als gedrucktes Buch & als E-Book
Ein Jahr Amerika. Mit dieser Reise hat sich die junge Betriebswirtin Sophie einen Traum erfüllt. Aber kaum kehrt sie nach Deutschland zurück, überschlagen sich nach einem Feuerausbruch in der Wiener Verkaufsfiliale die Ereignisse. Und sie wird von ihrer Familie nach Wien geschickt. Doch obwohl sie im Grunde nur helfen möchte, reagiert der Filialleiter vor Ort alles andere als begeistert. Immer wieder geraten die beiden aneinander, bis sie sich in der Silvesternacht auf einmal näher kommen. Aber schon am nächsten Tag ist davon nichts mehr zu spüren und Sophie zieht sich verletzt zurück. Bis sie plötzlich in Gefahr gerät und erfährt, warum Mario sich ihr gegenüber so verhalten hat. Dieses Buch ist der siebte Teil der Familiensaga "der de Luca Clan". Jedes Buch kann unabhängig von den anderen gelesen werden.
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Von wegen aufgeklärt, dachte Mario spöttisch und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Die ganze Sache ist doch völlig seltsam. Wie konnte es trotz der Überprüfung zu diesem Kabelbrand kommen? Wieso hatte der Brandmelder im Bürobereich nicht funktioniert? Und warum musste Sophie diesen Beamten die ganze Zeit so anlächeln? Hat sie denn gar kein Schamgefühl? Der Mann ist immerhin dienstlich hier und sie flirtete mit ihm die ganze Zeit. Dabei hat sie bis vor wenigen Minuten noch stöhnend in meinen Armen gelegen.

Aber Sophie achtete nicht weiter auf ihn, sondern ließ den Beamten nicht aus den Augen. Das machte Mario noch wütender und er hätte ihr am liebsten die Meinung gesagt. Schließlich war es bereits schlimm genug, dass sein Körper bei ihrem Anblick verrückt spielte. Sie musste die ganze Sache nicht noch schlimmer machen, indem sie sich vor seinen Augen einen anderen Typen an den Hals warf.

„Können wir das Gebäude jetzt wieder betreten?“, fragte er den Beamten kühl, als er Sophies Verhalten nicht länger ertragen konnte, und warf ihr erneut einen wütenden Blick zu. „Schließlich befinden sich dort immer noch Möbel und Kleidungsstücke von uns.“

„Natürlich“, versicherte der Polizist und wandte sich wieder Mario zu. „Jetzt, wo die Untersuchungen abgeschlossen sind, steht dem nichts mehr im Wege.“ Dann sah er auf seine Uhr. „Ich muss jetzt auch wieder los. Ich wollte Sie nur schnell über den aktuellen Stand der Ermittlung informieren. Es hat mich gefreut, Sie kennenzulernen“, ergänzte der Beamte lächelnd und reichte Sophie die Hand. „Vielleicht kann ich Sie mal zu einem Kaffee einladen. Oder ich zeige Ihnen ein paar Sehenswürdigkeiten unserer Stadt.“

„Das dürfte schwierig werden“, sagte Mario schnell, bevor Sophie die Chance hatte, etwas zu erwidern. „Frau de Luca und ich haben zurzeit viel zu tun.“

Dabei klang seine Stimme so kühl, dass Sophie ein kalter Schauer über den Rücken lief. Sprachlos sah sie Mario an. Ist er etwa eifersüchtig?

Sie hatte das zwar geplant, doch nie geglaubt, dass es wirklich funktionierte. Aber anders konnte man seine Reaktion kaum deuten. So wie er aussah, hätte er den anderen Mann am liebsten aus dem Büro geworfen. Und das gab ihr schon eine gewisse Genugtuung, nach allem, was vorgefallen war.

Vielleicht habe ich das Verhältnis zwischen ihm und Lisa Farber doch falsch eingeschätzt, ging es ihr durch den Kopf und sie sah ihn nachdenklich an. Schließlich würde er ja wohl kaum so reagieren, wenn er mit einer anderen Frau zusammen war. Oder doch?

Plötzlich kam Sophie ihr eigenes Verhalten ziemlich kindisch vor. Sie hatte mit dem Polizisten geflirtet, um Mario eins auszuwischen. Dabei war das gar nicht ihre Art. Im Gegenteil. Bisher waren Treue und Ehrlichkeit für sie immer das Wichtigste in einer Beziehung gewesen. Auch wenn seit der Trennung von ihrem Exfreund bereits ein paar Jahre vergangen waren.

Ich bin so ein Idiot, dachte sie frustriert und ihre Finger verkrampften sich zu Fäusten. Sie hatte völlig überreagiert. Natürlich war er auf Abstand gegangen, nachdem es an der Tür geklopft hatte. Was hätte er auch anderes tun können? Jetzt konnte sie nur hoffen, dass sie mit ihrem Verhalten nicht alles wieder ruiniert hatte. Denn sie wollte viel mehr von diesem Mann als nur ein paar Küsse in seinem Büro. Sie wollte alles.

„Es tut mir leid“, wandte sich Sophie daher an den Polizisten und sah ihn entschuldigend an. „Herr Hebbeler hat recht. Im Moment ist es wirklich schlecht. Ich bin noch nicht lange hier und muss mir erst einen Überblick verschaffen. Außerdem startet in wenigen Monaten unser neuer Onlineshop.“

„Schade“, erwiderte der Beamte enttäuscht und stand auf. Mario und Sophie folgten seinem Beispiel. „Ich hätte Sie gerne wiedergesehen.“ Dann reichte er Sophie eine Visitenkarte und lächelte sie an. „Bitte. Falls Sie Ihre Meinung ändern, rufen Sie mich an. Ich würde mich freuen.“

Dann nickte er Mario noch einmal kurz zu und verließ den Raum.

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Seitenaufrufe: 25 mal Aufgerufen Am 1. August 2016 auf Autoren-Bücherei.de veröffentlicht.

Tags: Frauenroman, Große Liebe, Kurzroman, Liebesroman, Vertrauen
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